Personalratswahlen

Bilanz

Das waren unsere Ziele 2011

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Das haben wir erreicht

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Arbeitsplatz-Sicherheit

Auch in Zukunft werden wir wie bisher alles tun, damit die Arbeitsplätze bei der Stadt sicher sind und sicher bleiben. Unsere Rahmenvereinbarung zur Haushaltskonsolidierung und Verwaltungsreform verhindert seit 1994 betriebsbedingte Kündigungen. Wir werden rechtzeitig vor dem Ablauf der bestehenden Vereinbarung am 31.12.2014 eine Verlängerung anstreben. Wie bisher wollen wir systematische krankheitsbedingte Kündigungen verhindern und die Beschäftigten vor unberechtigten, haltlosen personenbedingten Kündigungen schützen. Zum Thema Sicherheit gehört auch, dass bei allen Ausgliederungen, Neugründungen wie z.B. beim Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung oder beim KommunalBIT die bislang erworbenen Rechte und Besitzstände voll abgesichert werden und erhalten bleiben. In den beiden genannten Beispielen haben wir dies über Überleitungstarifverträge und Satzungsregelungen (für Beamte) erreicht.

 

 

Die Rahmenvereinbarung und damit der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen wurde 2014 bis 31.12.2020 verlängert. Mit der Verlängerung haben wir gleichzeitig eine bessere Zusammenarbeit mit der Stadtspitze vereinbart, um Interessen der Beschäftigten schnell und direkt beim Oberbürgermeister ansprechen zu können. Auch den Schutz vor krankheitsbedingten oder unberechtigten Kündigungen haben wir voll erreicht. Es gab keine einzige derartige Kündigung! Ausgliederungen, Privatisierungen und Ähnliches sind seit 2011 nicht erfolgt.

10.12.2014 die Rahmenvereinbarung wird unterzeichnet rh 10.12.2014 die Rahmenvereinbarung wird unterzeichnet

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Nicht nur sichere, auch faire Arbeit

Zum Glück gibt es bislang bei der Stadt keine prekären Beschäftigungsverhältnisse. Leiharbeiter werden nicht beschäftigt, niemand wird in Minijobs oder geringfügige Beschäftigung abgedrängt, um Planstellen zu reduzieren. In der Regel werden nur Vertretungskräfte oder Beschäftigte für zeitlich begrenzte Aufgaben befristet eingestellt. Befristungen ohne Grund gibt es eigentlich nicht. In wenigen Bereichen wird bei Neueinstellung für 2 Jahre befristet, um dadurch eine längere Probezeit zu erreichen. Teilzeitarbeitsplätze werden fast ausschließlich im Interesse der Beschäftigten geschaffen, nicht um reguläre Vollarbeitsverhältnisse zu verdrängen. Die neue Niedrigentgeltgruppe 1 wird nur in wenigen Bereichen für ganz bestimmte nachvollziehbare Einfachsttätigkeiten verwendet. Dies alles muss auch weiterhin so bleiben.

 

 


Auch dies konnten wir durchsetzen und zusätzlich eine merkliche Verbesserung erreichen. Das technische Personal am Theater wird seit Anfang 2015 nicht mehr mit befristeten, künstlerischen Verträgen beschäftigt, sondern mit normalen unbefristeten Arbeitsverträgen nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TvöD).

Theater Thema in der Tarifrunde 2014 rh Theater Thema in der Tarifrunde 2014

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Arbeitsplätze erhalten

Neben der persönlichen Arbeitsplatz-Sicherheit wollen wir wie bisher möglichst viele städtische Arbeitsplätze erhalten. Klar, wenn Aufgaben wegfallen oder Arbeiten nicht mehr erforderlich sind, ist die jeweilige Planstelle entbehrlich. Diese muss aber weiterhin genutzt werden, um damit andere, bislang nicht geleistete Aufgaben zu erledigen.

 

 

Ein Blick auf die städtischen Personalstatistiken zeigt, die Zahl der Beschäftigten hat zugenommen. Allerdings wird angesichts der gestiegenen Aufgaben noch deutlich mehr Personal benötigt. Zudem können in vielen Bereichen mangels Personal nicht alle sinnvollen und wichtigen Aufgaben erledigt werden.

Deckengestaltung im Rathaus rh Vorbildliche Deckengestaltung im Rathaus

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Arbeitsbedingungen verbessern

Wir wollen, dass möglichst alle Beschäftigten bei der Stadt gesund alt werden können. Damit dies möglich wird, müssen die Arbeitsbedingungen zum Teil deutlich verändert werden. Wir haben in der Vergangenheit verschiedene Gesundheitsprojekte angestoßen und unterstützt. Das aktuelle Projekt „zukunftsfähige Personalarbeit“ haben wir maßgeblich mit angeregt. In den nächsten Jahren dürfen Arbeitsdruck und Stress keinesfalls zunehmen. Im Gegenteil, es gilt diese Belastungsmomente auch mit modernen Techniken zu begrenzen. Wir wollen einen Rahmen schaffen, der es ermöglicht, in allen Lebenslagen mit „guter Arbeit“ bei der Stadt alt zu werden.

 

 


Die positive Veränderung der Arbeitsbedingungen in Richtung gesundheitsförderliches Arbeiten ist ein gewaltig dickes Brett. Schließlich haben sich die Arbeitsbedingungen über Jahrzehnte so entwickelt, wie sie momentan sind. Dank unserer Initiative wurde das Projekt „Gesund alt werden bei der Stadt“ durchgeführt. Seither werden kontinuierlich Gefährdungsbeurteilungen erstellt und das Betriebliche Eingliederungsmanagement konnte gestartet werden. Dabei zeigen sich erste Fortschritte.
Trotz dieser Initiativen wird der Einsatz leistungsveränderter Kolleginnen und Kollegen ein immer größer werdendes Problem und wird eine Kernaufgabe bleiben.

Betrieblicher Gesundheitsschutz

Die neuen tariflichen Regelungen zum betrieblichen Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst müssen möglichst bald umgesetzt werden. Unser Ziel ist es, den dabei erreichten Standard in allen anderen städtischen Bereichen ebenfalls umzusetzen.

 

 


Die tariflichen Regelungen zum betrieblichen Gesundheitsschutz im Sozial- und Erziehungsdienst sind bis heute nicht umgesetzt. Für die Betroffenen hatten andere Probleme eine höhere Priorität. Für den Personalrat war es beim Gesundheitsschutz wichtiger, für alle Bereiche Verbesserungen zu erreichen (über das Projekt „Gesund alt werden bei der Stadt“).

18.4.2015 Demo gegen TTiP in Erlangen rh 18.4.2015 Demo gegen TTiP in Erlangen

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Unterstützung

Ein wesentlicher Aspekt in der täglichen Personalratsarbeit ist natürlich auch, den Einzelnen zu ihrem Recht zu verhelfen, sei es bei Stellenbewertungen, Eingruppierungsverfahren oder bei unterschiedlichsten sonstigen Ansprüchen. Dies schließt die kollegiale Beratung, das Coaching in bestimmten Situationen oder Konflikten natürlich mit ein.

 

 

Dies ist und war eines unserer wichtigsten und arbeitsintensivsten Arbeitsfelder. Allerdings hat es der Personalrat beispielsweise nicht alleine in der Hand, selbst über Höhergruppierungen, Beförderungen oder Stellenwechsel zu bestimmen und kann auch nicht direkt in den Dienstbetrieb einzugreifen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten konnten wir für viele Kolleginnen und Kollegen Verbesserungen erreichen.

Betriebsfest 2013 rh Betriebsfest 2013

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Betriebsklima und Zusammenarbeit verbessern

Wir wollen, dass gerne und motiviert gearbeitet wird. Dazu müssen wir alle gemeinsam beitragen, dies ist vor allem aber eine Führungsaufgabe. Auch das Arbeitsumfeld spielt dabei eine wichtige Rolle. Wir setzen uns daher für ein gutes Arbeitsumfeld ein. Dazu gehören nicht nur Betriebsausflüge, Betriebsfest und Weihnachtsfeiern, sondern auch Arbeitsplätze, die nicht nur den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen, ein verträgliches Raumklima (an warmen und kalten Tagen), Sozialräume und Teeküchen sowie ein attraktives Kantinenangebot.

 

 

 

Seit 2014 wird auf unsere Initiative hin das Betriebsfest wieder jährlich durchgeführt. Dies ist ein wirklicher Erfolg. Klar ist aber auch, dass dies nur ein kleiner Schritt ist und noch viel mehr getan werden muss, um Betriebsklima und die Zusammenarbeit zu verbessern. Auch bei Führungskräften ist mittlerweile das Bewußtsein merklich gestiegen ist, sich um das „Klima“ zu kümmern. Aber gerade hier gilt, Ausnahmen bestätigen die Regel. Das schlechte Raumklima insbesondere bei Hitze bleibt nach wie vor ein „heißes“ Thema nicht nur im Rathaus. Immerhin konnten wir erreichen, dass der Punkt „Arbeitsbedingungen bei Hitze“ auf die Tagesordnung des Stadtrates gebracht wurde und nach und nach Verbesserungen kommen. Dazu müssen und werden wir alle am Ball bleiben und unsere Interessen einbringen und vertreten.

Dienstvereinbarungen bei der Stadt rh Dienstvereinbarungen bei der Stadt

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Rahmen setzen

Wie in der Vergangenheit wollen wir die bestehenden Beteiligungsrechte des Personalrats nutzen und Arbeitsbedingungen verbindlich über Dienstvereinbarungen, d.h. vertragliche Regelungen festlegen und mitgestalten.

 

 

Mittlerweile gibt es über 30 Dienstvereinbarungen, die wir mit der Stadt ausgehandelt haben. Alleine im letzten Jahr kamen 4 komplett neue DVs dazu (u.a. zum Winterdienst und zur Arbeitszeit am Schlachthof). Hier konnten wir verbindliche und gute Regelungen für die Kolleginnen und Kollegen erreichen. Klar ist aber auch, dass Dienstvereinbarungen kein Wunschkonzert der Beschäftigten sind, sondern meist ein Kompromiss zwischen Anliegen und Interessen der Beschäftigten und der Stadt.

Laufende Informationen rh Laufende Informationen

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Transparenz

Wie bisher werden wir laufend über unsere Arbeit informieren, berichten und uns der Diskussion stellen. Wir wollen weiterhin gemeinsam mit den Betroffenen Positionen entwickeln und diese offensiv vertreten.

 

 

Wie gewohnt haben wir in aller Breite und Ausführlichkeit informiert und dabei alle Möglichkeiten genutzt von Informationen auf Papier (ver.di-Info), Gespräche und Personalversammlungen bis hin zu elektronischen Medien.

Tarifrunde 2014 Demo der städtischen Beschäftigten am 19.3.2014 rh Tarifrunde 2014 Demo der städtischen Beschäftigten am 19.3.2014

Ziele und Vorstellungen bis 2016

 

Was wurde bis heute erreicht?

Strategie

Nur wenn es gelingt, unsere Ziele und Vorhaben deutlich darzustellen, die Beschäftigten einzubeziehen und damit die Ziele und Vorhaben auch gemeinsam zu vertreten, können unsere Interessen erfolgreich umgesetzt werden. Nur wenn wir uns gemeinsam gegen Nullrunden, Absenkung der Eingangsbesoldung, Eingruppierungsverschlechterungen, Kürzungen, Streichungen, Privatisierungsvorschläge wehren, von Personalversammlungen über Öffentlichkeitsarbeit, gewerkschaftliche Mittel, Demonstrationen, gemeinsame Aktionen bis hin zu Arbeitsniederlegungen, werden wir die Zukunft erfolgreich gestalten können. Es gilt: je stärker die Beschäftigten aktiv ihre Interessen vertreten, umso stärker ist ihre Personalvertretung.

 

Von Personalrat und Gewerkschaft werden und wurden bei der Stadt aktiv Interessen der Beschäftigten vertreten. Wichtig ist und war uns gemeinsam mit den Beschäftigen Strategien zu entwickeln und zu handeln. Dies zeigt sich besonders bei den Tarifrunden der letzten Jahre aber auch bei der Umstellung der Verträge des technischen Personals am Theater. Diesen Kurs wollen und werden wir auch in den nächsten Jahren fortsetzen.

 

Geben Sie uns bitte eine Rückmeldung, wenn Sie eine andere Meinung oder Einschätzung haben. Wir sind an einer kritischen Rückmeldung zu unserer bisherigen Arbeit sehr interessiert.

20.3.2012 Nürnberg ganztägiger Streik rh 20.3.2012 Nürnberg  – 20.3.2012 Nürnberg ganztägiger Streik