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verdi-Info Nr. 6/2017

für die Stadtverwaltung Erlangen
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Info Nr. 6/2017 38. Jahrgang (seit 115 Jahren bei der Stadt aktiv!) vom 19. Juni 2017

Inhalt:

  • Since 1902
  • Miese Arbeitsbedingungen aber Künstler!
  • Bericht vom Grillfest
  • Filosofen
  • EGO Beratungstermine
  • 29. Juni Betriebsgruppe
  • Termine & Veranstaltungen
  • Für uns im Personalrat aktiv (IX)
  • Vor 25 Jahren Arbeitskampf
  • Preisrätsel
  • Neues von Herrn L.
  • Kurz & knackig (Unser Volker, Welch Fehler, anfordern, surfen 183, Nur Nieten von Ref. III, Culdur – Rock meets Classic)

 

Ver.di seit 115 Jahren die gewerkschaftliche Interessenvertretung für die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung Erlangen!

 

Künstler: Miese Bezahlung, miese Arbeitsbedingungen, miese Interessensvertretung oder Angst essen Seele auf

Am Erlanger Theater arbeiten Künstler (auf der Bühne, aber auch neben und hinter der Bühne – bis vor 2 Jahren waren sogar die Bühnenarbeiter als Künstler beschäftigt!). Künstler klingt gut, im Gegenzug haben diese aber die mit Abstand schlechtesten städtischen Arbeitsbedingungen. Künstler heißt nämlich, sie werden nach NV (Normal Vertrag)-Bühne beschäftigt. Zurzeit sind dies in Erlangen fast 30 Personen. NV-Bühne ist ein Tarifvertrag, abgeschlossen zwischen den Standesverbänden DOV, GDBA, VdO und dem Arbeitgeberverband Deutscher Bühnenverein. Ver.di hat den Tarifvertrag nicht unterzeichnet. Nachstehend einige NV-Bühne Regelungen.

Fachgruppe Theater und Bühnen der ver.di DvK FG Theater+Bühnen

Bezahlung

Die Mindestgage der Künstler beträgt 1850 € brutto im Monat. Das Theater Erlangen zahlt etwas besser. Die meisten Schauspieler „verdienen“ vergleichbar EG 3 bis 5 bis maximal Stufe 3 TVöD. Die höchste Erlanger Gage erreicht EG 9a TVöD.

Arbeitsbedingungen

Die Regelungen sind generell deutlich schlechter im Vergleich zum TVöD. Trotz niedriger Gage gibt es kaum Zuschläge. Die Zuwendung beträgt 72 %. Die Arbeit an Sonn- und Feiertagen wird für das komplette Jahr (!) durch 8 zusätzliche freie Tage „ausgeglichen“.

Arbeitszeit

Es gibt keine verbindlichen Arbeitszeitregelungen Probezeiten werden je nach Regisseur unterschiedlich festgelegt.

Keinerlei Arbeitsplatzsicherheit

Alle Erlanger Künstlerverträge sind befristet, in der Regel auf 2 Jahre. Nach einem Jahr kann die Intendantin im Herbst die Nichtverlängerung aussprechen und das Arbeitsverhältnis endet mit Ablauf der Spielzeit. Ein tatsächlicher Kündigungsschutz dagegen besteht nicht.

Ungleiche Machtverhältnisse oder die Intendantin hat immer Recht

Durch die Befristung trauen sich wohl einige nicht, ihre Position und Vorstellungen offen zu vertreten. Es besteht ja die Gefahr in Ungnade zu fallen und nicht verlängert zu werden.

Fatal

unbekannter Künstler | Teaserbild zur Internetseite »150 Jahre jung« | ver.di Fachbereich Medien, Kunst und Industrie gemeinfrei Revolution 1848 in Berlin  – Teaserbild zur Internetseite »150 Jahre jung«

Viele der betroffenen Künstler verteidigen die Befristung als künstlerisch notwendig, als notwendige Grundlage für die Arbeit am Theater. Es scheint als würde damit die prekäre persönliche Situation als zwingende Notwendigkeit verklärt werden. Borniert, denn bundesweit gibt es im Kulturbetrieb viele unbefristeten bzw. deutlich länger als auf 2 Jahre befristete Stellen. Warum soll ein Theater mit länger engagierten Schauspielern nicht genauso gut funktionieren (die Schauspieler können immer noch im Rahmen von Kündigungsfristen an andere Häuser wechseln und sich entwickeln), wie ein auf feudales Heuern und Feuern beruhendes System? Auffällig ist, niemand scheint den Widerspruch zu merken. Die wichtigste künstlerische Persönlichkeit am Theater, die Intendantin hat in Erlangen den längsten Vertrag aller Künstler, nämlich über 6 Jahre.

Änderungen möglich

Alle Arbeitsbedingungen sind über Tarifverträge regelbar. Notwendig dafür ist aber, dass sich Betroffene organisieren und gemeinsam in einer Gewerkschaft die Interessen vertreten.

 

39. ver.di Grillfest am 19. Mai

Es gab mit Dauerregen und kalten Temperaturen eine sehr schlechte Wetterprognose für das Grillfest 2017. Tatsächlich war es gegen 14.00 Uhr zum Aufbau schön und warm und die fleißigen HelferInnen konnten bei Sonnenschein aufbauen. Je näher der Beginn rückte wurden die Wolken dichter und dichter, dunkler und der Regen nahte. Noch bei Sonne konnten die Würstchen brutzeln und die Steaks gebräunt werden. Kuchen und Salate, von fleißigen Frauen zubereitet, erwarteten die Gäste. Leider veranlasste das unberechenbare Wetter manchen, sich doch nicht auf die Socken zu machen und einfach mal vorbei zu schauen. Schade. Es war ein etwas anderes Grillfest, mit anderer Musik aber wunderbar getragen von zwei Männern, den Gitarristen Werner Lutz und Hans-Jürgen Meyer-Wanke mit fränkischen und internationalen Songs. Als der Dauerregen, der Wind immer stärker wurde und die Kälte doch noch gegen 18.30 Uhr kamen, verlegten sie ihren Auftritt in den Innenräumen der Villa und brachten dort ihre ganze Stärke zum Ausdruck. Da machte selbst die Küchenarbeit Freude, und Doris Blacha spülte die Teller so schnell und laut als spielte sie Schlagzeug. Es war ein anderes Grillfest, sehr schön, harmonisch, viel Plauderei, angenehm und zum Schluss gegen 21.00 Uhr mit einem musikalischen Ausklang bekannter Rocksongs.

Vermisst wurden einige, Vorschläge, Ideen.

Vermisst wurde ein Erdbeerkuchen, vielleicht im nächsten Jahr, wenn zum 40. Grillfest aufgerufen wird. Vielleicht kommt sie wieder, die den Kuchen vermisste? Für das 40. Grillfest sind wir für Anregungen, Ideen sehr dankbar, was können wir besser machen, was fehlt bislang, was wird für das Jubiläum gewünscht?

Tolles Ambiente in der neuen Villa

Durch die Sanierung ist die Erba-Villa ein noch besserer Veranstaltungsort geworden. Insbesondere die neue Terrasse eignet sich sehr gut. Es war wie immer eine gute Gelegenheit mit Kolleginnen und Kollegen, aber auch Stadträten (Birgit Marenbach, Grüne Liste, Uwe Greisinger CSU und Robert Thaler, SPD), Wirtschaftsreferent Konrad Beugel und Personal- und Organisationsreferent Thomas Ternes und nicht zuletzt Personalräten in lockerer Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.

Gute Stimmung und Miteinander

Insgesamt waren es wohl rund 90 Besucherinnen und Besucher. Ver.di kann nicht immer Wetterglück haben. Hinzu kam, dass einige treue Grillfestbesucher wie die Fraktionsvorsitzenden von SPD und CSU, Barbara Pfister und Birgitt Aßmus leider terminlich verhindert waren und der Oberbürgermeister wegen familiärer Verpflichtungen nicht kommen konnten. Kulinarisch war einiges geboten, zum Beispiel konnte eine Apfel-Zwiebel Bratwurst probiert werden. Bilder des Grillfestes finden sich im Internet unter

http://erlangen.verdi.de/++co++3ed3eb0e-3ed6-11e7-a4df-525400ff2b0e

 

Neue Entgeltordnung (EGO) – Beratungstermine für ver.di-Mitglieder

Durch die Einführung der neuen EGO zum 1.1.2017 ändert sich für die Beschäftigten mit Ausnahme der Beschäftigten in EG 9 und EG 13 mit Zulage nichts. Sie bleiben so eingruppiert wie bisher. Voraussetzung für eine Höhergruppierung durch die EGO ist ein Antrag durch den Beschäftigten. Die Beschäftigten können bis 31.12.2017 einen entsprechenden Antrag stellen. Das heißt es bleibt genügend Zeit für eine eingehende Beratung durch die Gewerkschaft, ob sich eine neue Eingruppierung durch die EGO lohnt oder eher eine Verschlechterung durch den Wegfall von Besitzständen ist. Wird innerhalb 2017 ein Antrag auf Eingruppierung nach der neuen EGO gestellt, wird in allen Fällen rückwirkend zum 1.1.2017 höhergruppiert. Das heißt nicht stufengleich.

Beratungsgutschein für ver.di Mitglieder rk Beratungsgutschein für ver.di Mitglieder

Beratungstermine in Erlangen

Die ver.di Sekretäre Christian Kleefeld und Frank Bess kommen an mehreren Tagen nach Erlangen, damit sich ver.di Mitglieder vor Ort beraten lassen können. An folgenden weiteren Tag finden Beratungen in den Räumen des Personalrates, Nägelsbach Str. 26, II. OG statt:

13. Juli 2017 von 9:00 – 16:00 Uhr.

Wichtig, für die Beratung muss ein genauer Termin vereinbart werden. Die Koordination bzw. Terminvergabe macht Dietmar Radde (telefonisch 86 2420 oder per Mail dietmar.radde@stadt.erlangen.de). Wir bitten um rasche Anmeldung. Bei der Anmeldung teilen wir mit, welche Angaben für eine qualifizierte Beratung unbedingt erforderlich sind.

Ich brauche Spieler, die auf dem Platz die Rute rausholen.

Matthias Sammer

MITMACHEN

29. Juni ver.di Betriebsgruppe trifft sich

Die Arbeit von ver.di bei der Stadt Erlangen wird in monatlichen Treffen der Betriebsgruppe, im Jahr 2017 jeweils ab 17.00 Uhr, abwechselnd Dienstag, Mittwoch und am Donnerstag bestimmt. Jedes ver.di-Mitglied bei der Stadt kann gerne mitmachen, kommen und seine Ideen und Anregungen einbringen. Wer künftig eingeladen werden möchte, einfach bei uns melden, telefonisch oder per Mail an roland.hornauer@stadt.erlangen.de. Die interne Einladung enthält zusätzlich immer lesenswerte Tagesordnungspunkte. Das nächste Treffen ist am Donnerstag 29. Juni, 17.00 Uhr, Sitzungsraum beim Personalrat, Nägelsbachstr. 26, II. OG. Themen sind u.a. die Nachbereitung des Grillfest und die Rentenkampagne.

 

Termine & Veranstaltungen

Betriebliches Mobbing "extra leicht"

Wo hört im betrieblichen Umfeld (digitaler) Witz auf und fängt betriebliches (Cyber-)Mobbing an? Was haben (meine) Postings oder Forum-Beiträge mit Diskriminierung zu tun? „Meinungsfreiheit“ oder „Straftat“? Wir informieren über Gründe und Gefahren des Mobbing via Internet und unser Referent wird über die rechtlichen Aspekte, Chancen und Risiken polizeilicher und juristischer Gegenwehr berichten.

Am Donnerstag, 13. Juli 2017, 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Raum 2a, 7. OG

Anmeldung an: nicole.adelmann@verdi.de

„Haftung im Arbeitsverhältnis und die Überlastungsanzeige“

anders als im übrigen Zivilrecht gelten im Arbeitsverhältnis besondere Regeln, wenn ein/e Arbeitnehmer/in seinem/ihrem Arbeitgeber einen Schaden verursacht. Wir erläutern die Prinzipien der Arbeitnehmerhaftung und in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer zuvor dem Arbeitgeber mitgeteilten Gefährdungsanzeige. Als Referenten stehen uns RA Sebastian Lohneis und RAin Magdalena Wagner (Kanzlei Manske u. Partner) zur Verfügung.

Am Donnerstag, 20. Juli 2017, 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Raum Burgblick, 7. OG

Anmeldung an: nicole.adelmann@verdi.de

 

Impressum:
V.i.S.d.P.: C. Kleefeld, ver.di-Fachbereich Gemeinden, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg, Tel. 091123557107, Auflage 875 Stück, Redaktionsschluß, 19.6.2017. Die Kosten für den Druck wurden durch ver.di-Beiträge finanziert. Vielen Dank an alle ver.di-Mitglieder in der Stadtverwaltung. Nachdruck nur mit Genehmigung! Kontakt: roland.hornauer@stadt.erlangen.de

Für uns im Personalrat aktiv (IX)

Wie angekündigt stellen wir in jeder Infoausgabe unsere Personalräte vor. Dieses Mal ist Doris Blacha vom Jugendamt dran. Doris ist Mitglied im Stamm- und Gesamtpersonalrat für die Arbeitnehmervertreter von ver.di. Doris ist mit 12,75 Stunden ihrer Wochenarbeitszeit teilfreigestellte Personalrätin. Doris ist beim Personalrat unter der Tel. Nr. 86 2987, im Jugendamt unter der Tel. Nr. 86 1701 erreichbar.

1. Seit wann bist Du bei der Stadt Erlangen beschäftigt, und in welchem Bereich arbeitest Du?

Ich bin seit 1996 bei der Stadt und arbeite aktuell im Stadtjugendamt, Abteilung Soziale Dienste, Sachgebiet Koordinationsstelle Frühe Hilfen. Ich bin in Vollzeit beschäftigt, zu zwei Drittel meiner Arbeitszeit im Stadtjugendamt und seit 2014 zu einem Drittel als freigestellte Personalrätin.

Doris Blacha, Personalrat und Jugendamt, Nr. 4 GPR und StPR rh Doris Blacha, Personalrat und Jugendamt

2. Welche Ausbildung hast Du? – Hast Du bei der Stadt Erlangen gelernt?

Meine zwei Berufe- examinierte Krankenschwester und Diplom-Sozialpädagogin- kann man nicht bei der Stadt lernen! Ich habe meine Ausbildung 1987 bis 1990 am Universitätsklinikum Erlangen absolviert und mein Studium 1991 bis 1996 an der damaligen Georg-Simon-Ohm Fachhochschule in Nürnberg.

3. Was hat Dich bewegt, für den Personalrat zu kandidieren?

Ich setze mich gerne für die Belange der KollegInnen ein und sehe auch gerne einmal über den „Tellerrand“ meines Fachamtes.

4. Hast Du damit gerechnet, daß Du gewählt wirst? Wie haben Deine KollegInnen reagiert?

Da ich 2011 erstmalig für den Personalrat kandidiert habe und gewählt wurde, habe ich auch in 2016 damit gerechnet, dass das wieder passiert. Viele KollegInnen haben sich für mich gefreut und haben mir gratuliert.

5. Welche Kritikpunkte gibt es von Dir, wo sich für Beschäftigte bei der Stadtverwaltung dringend etwas ändern müßte?

Jetzt im Frühjahr /Sommer wieder ein sehr aktuelles Thema: Der quasi nicht vorhandene Hitzeschutz im Rathaus. Die Stadt müsste hier wesentlich mehr Geld investieren, das wäre gelebte Gesundheitsprävention.

6. Was nervt Dich bei Deiner Arbeit manchmal?

Manchmal erlebe ich es als anstrengend zwischen meinen beiden Tätigkeiten als Sozialpädagogin im Jugendamt und Personalrätin im wahrsten Sinne des Wortes und auch im Geiste „hin und her zu springen“.

Aber darüber dürfte ich mich eigentlich nicht beklagen, ich habe mir diese Situation ja freiwillig ausgesucht.

Doris db Doris

7. Liest Du regelmäßig? Welches Buch zur Zeit?

Mein Lebensgefährte ist passionierter Leser, so haben wir immer sehr viele Zeitungen, Zeitschriften, Sachbücher und Romane zu Hause.

Zur Zeit lese ich keinen Roman, warte aber sehnsüchtig auf den dritten Band der neapolitanischen Saga von Elena Ferrante:  Die Geschichte der getrennten Wege. Das Buch kommt aber erst im August in der deutschen Übersetzung auf den Markt.

8. Machst Du Sport? – Hast Du Hobbys? – Wenn ja welche?

Wenn ich es dienstlich schaffe, gehe ich einmal in der Woche zu Pilates als betriebliches Gesundheitsangebot. Ansonsten reite ich fast täglich, ich bin nämlich seit meiner Kindheit mit dem „Pferdevirus“ infiziert. Dafür verwende ich den größten Teil meiner Freizeit.

Wenn dann noch Zeit bleibt, gehe ich gerne in die Natur zum Wandern, ins Kino oder in Kunstausstellungen.

9. Warum bist Du ver.di-Mitglied geworden?

Ich bin 1989 als Krankenpflegeschülerin in die ötv eingetreten und bin dabei geblieben. Damals herrschte schon Pflegenotstand in den Kliniken und mir erschien eine Gewerkschaftsunterstützung sehr wichtig.

10. Wie könnte das ver.di-Info verbessert werden? Was fehlt?

Das ver.di- Info als Papierausgabe sollte aus meiner Sicht wegen einer besseren Leserlichkeit und höheren Attraktivität in Farbe gedruckt sein.

 

Vor 25 Jahren längster Streik im öffentlichen Dienst

Vom 27.4. bis einschließlich 7.5.1992 fand der bislang längste Streik bei der Stadt Erlangen statt. Mehrere hundert Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich täglich am Arbeitskampf. Zur Erinnerung können rechts oben auf dieser Seite die eingescannten ersten beiden Seiten des ÖTV-Infos Nr. 8/1992 vom 4.5.1992 als Datei abgerufen werden. Übrigens der damalige Bundesinnenminister und Verhandlungsführer auf Arbeitgeberseite hieß Seiters.

Neues Rätsel – Auflösung

Beim Rätsel wollten wir wissen, wo steht genau die schöne Skulptur? Sie war am Niklas Keller auf dem Berg zu finden und wurde natürlich zu vollständigen Sitzgelegenheiten umgebaut.

Beim neuen Rätsel muss der Satz über die bildlichen Hinweise vervollständigt werden.

Bildrätsel 1 rh Bildrätsel 1

 

 

 

 

.... Witze kommen dem ver.di-Info nicht in die

Bildrätsel 2 rh Bildrätsel 2

 

 

 

 ....

 

 

Neues von Herrn L.

Anstand

Es gibt inzwischen Flüchtlinge, die müssen sogar einen Mieterführerschein machen, wenn sie sich in Deutschland integrieren wollen. Dabei gibt es bei uns noch jede Menge Hausbesitzer, die ihren Mietern die Kündigung mit einem Fußtritt aushändigen.

Studie

Wahr ist, daß der Rechtsextremismus bei Bürgern im Osten angeblich daher kommt, daß sie Migranten immer nur als Gäste betrachtet haben. Unwahr ist, daß sich in Dresden herzliche Gastfreundschaft darin äußert, daß Stadtführungen für Fremde mit Baseballschlägern stattfinden.

Polizeimeldung: Entwarnung

Alle Rentner, die in letzter Zeit von Trickbetrügern mit dem sogenannten Enkeltrick um Ihr Erspartes gebracht wurden, können aufatmen. Bei den Tätern handelt es sich nur um Kriminelle. Für alle Rentner dagegen, die von Regierungsparteien viele Jahre lang um ihre Alterssicherung mit dem sogenannten Stimmzetteltrick betrogen wurden, kommt jede Hoffnung zu spät.

Auszeichnung

Ulli Hoeneß hat kürzlich sein Unverständnis darüber geäußert, daß er im Knast sitzen mußte, obwohl er sich selbst als besonders Braven sieht unter den Steuerbetrügern. Das stimmt: Hoeneß hat tatsächlich sein Bestes gegeben mit beispielhafter Schulungsarbeit bei der Jugend des 1. FC Bayern. – Er hat ihnen engagiert beigeabracht, wie man erfolgreich Steuern hinterzieht.

Werner Lutz wl Herr L.

Die Sonntagsfrage

Und hier der aktuelle Sonntagstrend: Wenn am Sonntag endlich einmal keine Wahlen wären, hätten die Wähler endlich ihre Ruhe und verflucht noch mal auch richtige Sonntage, an denen sie nicht dauernd etwas wählen müßten, worüber sie sich jahrelang noch drüber ärgern.

Neuer Auftritt

Peter Hartz hat kürzlich neue Vorschläge für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit gemacht, weil ihm auf einmal die Würde des Menschen eingefallen ist. Das einzig sinn- und würdevolle dazu hat er leider nicht vorgeschlagen: Sich selbst und Hartz I bis IV in die Tonne treten.

Hassrede

Die Regierungsparteien wollen endlich ein Gesetz zum Verbot der Hassrede im Internet verabschieden. Das wird höchste Zeit: schließlich ist die Hassrede schon lange urheberrechtlich geschützt. Sie gehört nämlich traditionell in den Bundestag, wird dort seit Jahrzehnten gepflegt, trainiert, weiterentwickelt - und befindet sich aktuell auf der Höhe der Zeit.

Steuersünder

Wenn es jetzt weniger Steuerbetrugs-Selbstanzeigen gibt, heißt das noch nicht, daß die Reichen anständig geworden sind. Sondern höchstens, daß aus der Schweiz keine neue CD mit einer aktuellen Hitliste deutscher Steuerbetrüger eingetroffen ist.

Kriegs-Terminologie

Den jetzigen Kriegsherren der Welt gelingt es immer besser, feminine Bezeichnungen für mörderische Waffen zu finden: Nach der „Braut des Soldaten“, der „dicken Berta“ und der „Mutter aller Bomben“ sind gewiss noch Steigerungen möglich.

 

Unser Volker!!!

Bei der Ausstellung „Erlangen Shots `17“ an 6 verschiedenen Orten war unser Kollege Volker Aschenbrenner sehr gut vertreten. Unter dem Hashtag #erlangenshots17 konnte jeder Amateur- oder Profifotograf seine aufgenommenen Impressionen der Stadt auf Instagram posten. Eine Jury hat dann die Bilder für die Ausstellung ausgewählt. Volker fotografiert gerne und gut. Deshalb wurden etliche seiner Bilder unter seinem Instagramnamen „@womofahrer“ ausgestellt, siehe zum Beispiel das Bild.

Foto von Volker Aschenbrenner rh Foto von Volker Aschenbrenner

 

 

 

 

 

 

 

Oh weh welch Fehler!

Es gibt einige die setzen unter ihre Mailsignaturen mehr oder weniger schlaue Sprüche. Dies macht auch Roland Hornauer. Er wechselt fast monatlich die Sprüche aus. In der Mai-Version war zu lesen:

Die Zukunft war früher auch besser.

Kark Valentin

Es gibt zwar einen Captain Kirk, aber natürlich keinen Kark Valentin. Dank der aufmerksamen ver.di Landesfachbereichgemeindenleiterin, kurz Lfbgl genannt, Brigitte Zach wurde Roland auf den Fehler aufmerksam gemacht und konnte ihn umgehend korrigieren.

Nietenverkäufer rh Nietenverkäufer

Nur Nieten vom Personal- und Organisationsreferenten

Am 7.6.2017 verkauften am Berg der OB und der Referent Herr Ternes Lose beim Glückshafen. Roland Hornauer erbarmte sich und kaufte bei Herrn Ternes für 5 Euro Lose. Nach der Ternes-Aussage „die Nieten sind schon alle weg“ schien dies eine gute Investition zu sein. Von wegen, es waren nur Nieten, mit Ausnahmezweier winzig Kleingewinne. Das Bild zeigt die fröhlichen Mienen vor dem Auspacken. Im Nachhinein wäre es wohl besser gewesen die Lose beim OB zu kaufen. Hinterher ist man halt immer klüger.

Noch fröhliche Loskäufer rh Noch fröhliche Loskäufer

 

 

 

 

 

 

 

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Werner Lutz, PR,  (86 2420, 86 1685 oder 86 2384, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden!

  • Kurswechsel: Die gesetzliche Rente stärken!

In einer 30-seitigen Broschüre werden die Positionen der Gewerkschaften dargestellt.

  • Die Afd, ihr Programm und unsere ver.di Positionen

Der AK Antirassismus im ver.di Bezirk Mittelfranken hat "Rausreißblöcke" mit Argumentationskarten in Postkartengröße für die Auseinandersetzung mit der AfD (mit Blick auf die Bundestagswahl) entworfen und drucken lassen. Jeder Block besteht aus 27 Karten - auf jeder Karte findet sich ein Punkt aus dem Wahlprogramm der AfD und auf der Rückseite eine ver.di Position dazu. Damit sind die Blöcke gut für den Straßeneinsatz im Umfeld von AfD Ständen, aber auch für betriebliche Aktionen geeignet. Wer sich den Block im Internet anschauen möchte: https://mittelfranken.verdi.de/++file++58f7254a7713b85b1dd5d233/download/AfD-Karten 2auf1.pdf

  • Ver.di-Wirtschaftspolitik aktuell 10 / 2017 – Steuergeschenke für Reiche?

Von Steuergeschenken für alle profitieren vor allem die Reichen. Wenn die Steuereinnahmen sinken, gibt es schlechtere öffentliche und soziale Leistungen. Darunter leiden diejenigen, die ein geringes Einkommen haben. Deshalb fordert ver.di mehr Steuergerechtigkeit: Gezielte Entlastungen für untere und mittlere Einkommen. Höhere Belastungen für große Einkommen und Vermögen.

  • Ver.di-Wirtschaftspolitik aktuell 11 / 2017 – Rente: Wer soll das bezahlen? 

Höhere gesetzliche Renten sind bezahlbar. Da die Beschäftigten in Zukunft mehr produzieren werden, können weniger Erwerbstätige mehr Rentnerinnen und Rentner versorgen. Für ein höheres Rentenniveau von 50 Prozent müssten die Beschäftigten – im Vergleich zur aktuellen Gesetzeslage – bis 2030 nur 1,3 Prozentpunkte, bis 2040 nur zwei Prozentpunkte mehr für die gesetzliche Rente zahlen.

 

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BayernUp2Date

Jetzt gibt es schon die 5. Ausgabe des digitalen Newsletters „BayernUp2Date“ von ver.di Bayern. Die Zahl der Abonnenten steigt. In der aktuellen Ausgabe geht es im Schwerpunkt um mobile Arbeit. Telearbeiter sind schneller gestresst, schlafen schlechter und werden leichter krank, heißt es. Und sie machen mehr Überstunden als die Kollegen im Büro. Trotz allem sind sie mit ihrer Situation zufriedener als diejenigen, die ausschließlich im Büro arbeiten. Vielleicht, weil sie selbstbestimmt arbeiten? Nach dieser kleinen Leseprobe noch der Hinweis, wo man sich für den Newsletter anmelden kann:

http://www.verdi-bayern.info/digital-newsletter/BayernUp2Date-anmelden.html

 

Deutsch             Boarisch        Frängisch

Der Sportplatz da Sportblooz der Spobbladds

 

 

Kunst mit Satzzeichen (XI)

             n
            n
           n
          n
         n

(Treppe)

Jahrhunderte Rockgeschichte rh Jahrhunderte Rockgeschichte

CULDUR

ROCK MEETS CLASSIC 2017, MIT U.A. DON FELDER, RICK SPRINGFIELD UND STEVE LUKATHER

12.4.2017, NÜRNBERG, FRANKENHALLE

Das Konzept, einige bekannte Stars aus der Frühgeschichte des Rocks jeweils für ein paar Songs zusammen mit einer guten Begleitband und einem klassischen Orchester auf die Bühne zu stellen, funktioniert. Neben der Musik gibt es noch eine sehr gute Lightshow, Pyros, Rauch, Konfettischlangen zum Ende hin, LED Leinwände mit Filmen und Bildern im Hintergrund und neben der Bühne jeweils eine große Leinwand, damit auch jeder das Bühnengeschehen mitbekommt. So ist es schon die achte Auflage von Rock meets Classic und die große Frankenhalle ist fast voll. Gefüllt mit einem Publikum was man sonst eher seltener bei Rockkonzerten sieht. Kaum Jüngere, fast alles mehr oder minder in Würde gealterte Silberrücken, die gekommen sind, um auf einen Sitzplatz die Songs ihrer Jugend wieder einmal und häufig auch zum ersten Mal live zu hören.

Städtische Betriebsrockgemeinschaft meets Rock rh Städtische Betriebsrockgemeinschaft meets Rock

Unterstützt werden die Rocklegenden von der sehr guten Mat Sinner Band, die mehr als eine Begleitband ist und dem Bohemian Symphony Orchestra Prague. Dank dessen vielen sehr jungen und sehr ansehnlichen Musikerinnen wird das Durchschnittsalter auf der Bühne auf ein erträgliches Maß gesenkt. Los ging es mit Bob Catley und Tony Clarkin von Magnum. Sehr bombastisch, aber auch wenig mitreißend. Dies änderte sich sofort mit Mick Box und Bernie Shaw von Uriah Heep. Ihr erster Song „Easy Livin“ war die fetzigste Nummer des Abends. Bei „Lady in Black“ hatte fast der komplette Saal sehr romantische Gefühle und Erinnerungen. Rick Springfield gab dann die junggebliebene Rampensau. Nach dem ersten Song schlug er einen Rosenstrauch gegen den Mikroständer und er badete dann in Rosenblätter. Er war auch der einzige, der ins Publikum ging, auf den Stühlen durch die Reihen schritt und während des Songs gut gelaunt Selfies mit seinen weiblichen Fans machen ließ. So werden Herzen gebrochen. Steve Lukather von Toto demonstrierte sein Können als Gitarrist und sang die Mega-Hits wie „Little Wing“, „Rosanna“, „Hold the Line“ oder „Africa“. Zum krönenden Abschluss gab es dann noch Don Felder, den Mastermind der Eagles mit natürlich u.a. „One of this Nights“ und „Hotel California“. Zum Finale durften schließlich alle noch mal auf die Bühne um mit Don Felder „It takes Easy“ anzustimmen. Auffällig war die offensichtlich gute Laune der beteiligten Rocklegenden, dass fast alle Songs ein wenig neu interpretiert wurden, häufig mit ausgedehnten wunderbaren Gitarrensolos, wie gut alles musikalisch passte, dass das Publikum auf Aufforderung mitmachte, Aufstand, aber auch froh, dass das Signal zum wieder Hinsetzen kam und dass es keinerlei gesellschaftspolitischen Aussagen gab. In einer Zeit mit Trump oder Brexit verwunderlich oder wäre dies für eine keimfreie Show zu störend?

Don Felder rh Don Felder

ver.di-Info