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verdi-Info Nr. 3/2016

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Info Nr. 3/2016 37. Jahrgang (österliche Ausgabe) vom 15. März 2016

Inhalt:

  • Tarifrunde 2016 – Zusatzversorgung
  • Erfolgreicher Bürgerentscheid zur StUB
  • Umfragen zu Wahlen
  • 13.4. Betriebsgruppe
  • AfD –Partei der Reichen
  • Fakten gegen rechte Hetze
  • Personalratswahlen – Bericht von der Versammlung am 9.3.
  • Personalratswahlen – Wahlkampf eröffnet
  • Kurz & knackig (Neues von Herrn L, Bilderrätsel, anfordern, surfen 168, Termine, Maiplakettenverkauf/neues Package und Culdur mit 2 CD-Tipps)

 

Tarifrunde 2016

Heißes Thema Zusatzversorgung

Die Arbeitgeber wollen nach ihren Ankündigungen Verschlechterungen in den Leistungen der Zusatzversorgung (ZUV) zum Thema in der aktuellen Tarifrunde machen.

Was ist die ZUV

Die Zusatzversorgung ist die betriebliche Altersversorgung (Betriebsrente) für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Die Tarifbeschäftigten haben, sofern sie als ver.di-Mitglied tarifgebunden sind (Anspruch auf tarifliche Leistungen haben nur Gewerkschaftsmitglieder!) einen tarifvertraglichen Anspruch gegen Ihren Arbeitgeber auf Verschaffung der Zusatzversorgung. Der Arbeitgeber ist verpflichtet seine sämtlichen der Versicherungspflicht unterliegenden Beschäftigten in der Zusatzversorgung zu versichern. Grundlage hierfür sind der Tarifvertrag über die zusätzliche Altersvorsorge der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes – Altersvorsorge-TV-Kommunal – (ATV-K) und der Tarifvertrag über die betriebliche Altersversorgung der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes (Tarifvertrag Altersversorgung – ATV).

Keine faulen Eier - mach mit! z & z Keine faulen Eier - mach mit!

Die Höhe der Betriebsrente errechnet sich, als ob der Arbeitgeber einen Beitrag in Höhe von 4 % des jeweiligen Entgelts des Versicherten in ein kapitalgedecktes System einzahlt. Während der Einzahlungsphase werden die Beiträge mit 3,25 % verzinst. Ab dem Zeitpunkt der Auszahlung der Rentenleistung wird der angesparte Betrag weiter mit 5,25 % verzinst. Damit ergibt sich eine durchschnittliche Verzinsung von etwa 4 %. Soweit die für die ZUV zuständige Bayerische Versorgungskammer höhere Kapitaleinnahmen erreicht, wird - nach der Füllung von Rückstellungen - der Überschuss auf die einzelnen Versicherten entsprechend der Höhe der bereits vorhandenen Versorgungspunkte verteilt.

Die Leistungen aus der ZUV werden zusätzlich zur Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt.

Höhe der ZUV

Entscheidend für die Höhe der Betriebsrente ist die Höhe des jährlichen zusatzversorgungspflichtigen Entgelts und das Alter des Versicherten im Jahr des Entgeltbezugs. Das zusatzversorgungspflichtige Entgelt entspricht in etwa dem steuerpflichtigen Bruttoentgelt, weicht aber von diesem ab, weil einige Entgeltbestandteile nicht zusatzversorgungspflichtig sind und zum anderen ein Hinzurechnungsbetrag das steuerpflichtige Bruttoentgelt erhöht. Dieser Hinzurechnungsbetrag ergibt sich dadurch, dass die Umlagen zur Zusatzversorgung, die vom Arbeitgeber gezahlt werden, zum Teil vom Arbeitnehmer versteuert - und auch in der Sozialversicherung verbeitragt - werden müssen. Die Versorgungspunkte für ein Kalenderjahr werden ermittelt, indem das zusatzversorgungspflichtige Bruttojahresentgelt des Versicherten durch 12 geteilt und anschließend durch ein sogenanntes Referenzentgelt von 1000 Euro geteilt wird. Die Höhe des Referenzentgeltes ist im Tarifvertrag festgelegt. Das Ergebnis dieser Division wird mit dem Altersfaktor multipliziert. Der Altersfaktor ist abhängig vom Lebensalter des Versicherten. Er ergibt sich aus einer Tabelle, er ist umso höher, je jünger der Beschäftigte ist.. Auch soziale Komponenten werden berücksichtigt: Beim Eintritt einer Erwerbsminderung oder Hinterbliebenenrente (Hinzurechnungszeiten) oder für Zeiten einer Elternzeit und des Mutterschutzes werden Versorgungspunkte gutgeschrieben, ohne dass hierfür Einzahlungen vom Arbeitgeber erfolgt sind. Die monatliche Betriebsrente ergibt sich aus der Multiplikation aller erreichten Versorgungspunkte mit dem Messbetrag von 4 Euro. Ein Beispiel zur Verdeutlichung:

Das Jahreseinkommen eines 25-jährigen AN beträgt: 27.000 Euro, Verhältniswert: 27.000 € : 12.000 € = 2,25 x 2,4 (Altersfaktor) = 5,4 Versorgungspunkte x 4 € (Messbetrag) = 21,60 € garantierte monatliche Betriebsrente

Die Höhe des Messbetrages ist ebenfalls im ATV bzw. ATV-K festgelegt. Wird die Betriebsrente vorzeitig in Anspruch genommen, verringert sie sich für jeden Monat der vorzeitigen Inanspruchnahme um 0,3 %. Der Abschlag beträgt höchstens 10,8 %.

ZUV wichtig um Altersarmut zu umgehen

Nachdem das Niveau der gesetzlichen Renten in den nächsten Jahren sinkt, ist die ZUV für viele entscheidend, ob sie von Altersarmut bedroht sind oder nicht. 2012 lag die Armutsgrenze bei 979 €, die gesetzliche Rente betrug durchschnittlich 1263 € und die ZUV durchschnittlich 436 €.

Wir haben es in der Hand

Ob die Arbeitgeber sich durchsetzen und die ZUV deutlich verschlechtert wird liegt an uns. Die ZUV ist tarifvertraglich geregelt. Deshalb können wir uns gemeinsam wehren, wenn es sein muss streiken und Verschlechterungen verhindern. Entscheidend ist, dass dies nicht ein paar aktive Gewerkschaftsvertreter stellvertretend für alle tun, sondern tatsächlich ALLE GEMEINSAM!

 

Beamtenbesoldung

Die Bezüge wurden zum 1.3.2016 um 2,3 %, mindestens aber um 75 Euro erhöht. Anwärterinnen und Anwärter erhalten ab 01.03.2016 jeweils eine monatliche Erhöhung in Höhe von 30,- €. Diese Erhöhungen entsprechen dem Tarifergebnis von 2015 im Länderbereich.

allianz pro StUB allianz pro StUB StUB

Sind die Erlanger schlauer als die Landeier?

Diesen Eindruck könnte man haben, wenn die Ergebnisse der Bürgerentscheide zur Stadt-Umland-Bahn (StUB) verglichen werden. Vor einen Jahr haben die Landkreiseinwohner mit deutlicher Mehrheit die StUB abgelehnt. Am 6.3.2016 haben sich dagegen über 60 % der Erlanger bei einer relativ hohen Wahlbeteiligung (44,9 %) für die StUB ausgesprochen. Damit kann die Stadt einen Zweckverband mit Nürnberg und Herzogenaurach bilden. Erst der Zweckverband macht dann die konkreten Planungen und erst mit den konkreten Planungen können Fragen wie teuer die StUB kommt, auf welcher Route sie fahren wird etc. beantwortet werden. Ein Stopp zum jetzigen Zeitpunkt wäre deshalb nicht sinnvoll gewesen. Es sei denn Mann, wie der selbsternannte Experte und Initiator des Bürgerentscheids Krieger, weiß heute genau alle „Fakten“. Die Gewerkschaften mit ver.di haben sich zusammen mit den überregionalen Wirtschaftsverbänden für die StUB stark gemacht. Die Erlanger Ableger der Industrie- und Handelskammer und die örtliche Handwerkskammer haben eine Sonderrolle gespielt und sich eher gegen die StUB ausgesprochen. Die Erlanger haben am 6.3.2016 eine gute und wichtige Entscheidung für die gesamte Region getroffen. Allerdings werden und müssen bis zur StUB-Realisierung noch etliche Fragen (beispielsweise wo fährt die StUB durch das Regnitztal?) diskutiert und entschieden werden.

Stadt-Umlandbahn in Betrieb am Erlanger Hugo rh Stadt-Umlandbahn in Betrieb am Erlanger Hugo

Demoskopie vor Wahlen –wie mit Ungenauigkeiten Schlagzeilen und Meinung gemacht wird

Wer hat wie viel verloren? Wer konnte zulegen? Mit Vorwahlumfragen wird Politik gemacht. Dabei ist die Aussagekraft meist überschaubar. Bis vor ein paar Jahren wurden eine Woche vor dem Wahltermin keine Umfragen mehr veröffentlicht. Das ist vorbei. Scheinbar werden wir immer mehr aufgeklärt. Tatsächlich gaukeln die Medien nur scheinbar objektives vor. Die Umfrageergebnisse sind, was fast immer übersehen wird, eine Momentaufnahme aus der Vergangenheit, keine Prophezeiung oder am Wahltag erstellte Prognose. Ein Beispiel, die Grünen, meldet Forsa drei Tage vor der Wahl, lägen in Rheinland-Pfalz bei 6 Prozent. Kleingedruckt steht, dass Forsa, wie alle Institute, bei 1.000 Befragten von einer Fehlertoleranz von 3 Prozentpunkten ausgeht. Korrekt ausgedrückt hat Forsa herausgefunden, dass in den letzten sechs Tagen in Rheinland-Pfalz 3 bis 9 Prozent der WählerInnen die Grünen wählen wollten. Dazu kommt mit der Meinungsforschung wird viel Geld verdient und die Institute streiten um Aufträge. Deshalb die Tendenz, wer aufsehenerregende Zahlen liefert, bekommt mehr Resonanz. Ein Wunder, dass das neu gegründete Insa-Institut als erstes Institut meldete, die SPD liegt in Sachsen-Anhalt bei 16, die AfD aber bei 17 Prozent (korrekt: SPD 13 bis 19, AfD 14 bis 20 Prozent)? Umfrageergebnisse funktionieren wie Nachrichten: Hund beißt Mensch ist keine Meldung, Mensch beißt Hund schon. Das Problematische ist, dass mit diesen Umfragen Meinung und Stimmung gemacht wird und damit auch die Wahlergebnisse beeinflusst werden. Deshalb versprechen wir vor den Personalratswahlen am 21. Juni 2016 keine Umfrageergebnisse mehr zu veröffentlichen.

Filosofen Der springende Punkt ist der Ball!

Dettmar Cramer

MITMACHEN

13. April ver.di Betriebsgruppe trifft sich

Die Arbeit von ver.di bei der Stadt Erlangen wird in monatlichen Treffen der Betriebsgruppe, im Jahr 2016 jeweils mittwochs ab 17.00 Uhr bestimmt. Jedes ver.di-Mitglied bei der Stadt kann gerne mitmachen, Kommen und seine Ideen und Anregungen einbringen. Wer künftig eingeladen werden möchte, einfach bei uns melden, telefonisch oder per Mail an roland.hornauer@stadt.erlangen.de. Die interne Einladung enthält zusätzlich immer lesenswerte Tagesordnungspunkte. Das nächste Treffen ist am Mittwoch 13. April, 17.00 Uhr, Sitzungsraum im Kleinen Rathaus, Schuhstr. 40. Themen sind u.a. die Tarifrunde 2016, Vorbereitung von Aktionen und die Personalratswahlen.

 

 

AfD – Partei der Reichen

Von Michael Schlecht, MdB, Partei Die Linke, früher Abteilung Wirtschaftspolitik beim ver.di Bundesvorstand

Die AfD versucht den Anschein zu erwecken, sie sei Anwalt der Benachteiligten und der kleinen Leute? Ein Blick auf die wirtschaftlichen Forderungen der Partei lässt keine Zweifel zu: Nein, das ist sie nicht. Sie vertritt die Reichen – jene, die sie „Leistungsträger“ nennt. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry lehnt den Mindestlohn ab. Er sei „neosozialistisch“ und ein „Job-Killer“, ein Ausfluss „realitätsferner Sozialromantik“, schimpfte Unternehmerin Petry. Geringqualifizierten und „Beschäftigten in den klassischen Trinkgeld-Branchen“ drohe durch den Mindestlohn Arbeitslosigkeit und Armut. Dass Niedriglohnbeschäftigte von ihrem Einkommen nicht leben können - dafür hatte die AfD-Unternehmerin eine Lösung: Lasst die Allgemeinheit zahlen! Die AfD ist für staatliche Lohnzuschüsse statt Mindestlohn, für den die Unternehmen aufkommen müssen. Die Realität hat Petry widerlegt. Jobs hat der Mindestlohn nicht gekostet, im Gegenteil. Laut gewerkschaftlichem WSI-Institut wuchs zum Beispiel in der „klassischen Trinkgeldbranche“, dem Gastgewerbe, die Beschäftigung 2015 um mehr als sechs Prozent. Gleichzeitig können sich Kellner, Friseure und Sicherheitsdienstleister über deutliche Lohnerhöhungen freuen. Im Gastgewerbe legten die Tarifverdienste um 3,3 Prozent zu. Besonders hilft der Mindestlohn übrigens den Menschen in Ostdeutschland, wo die Bruttostundenlöhne um 3,6 (West: 1,7) Prozent zulegten. Warum findet die AfD im Osten bloß so viele Anhänger?

Die AfD findet einen Schutz der Beschäftigten vor Leiharbeit und Werkverträgen unnütz: „Geltende Regelungen wie das Entsendegesetz reichen weitgehend aus.“ Von wegen! Noch immer nutzen Unternehmen billige Leiharbeiter und Werkverträge, um die Löhne ihrer Beschäftigten zu drücken. Laut Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB) „sind dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet“. Die Bundesregierung arbeitet gerade an neuen Regelungen um diesen Missbrauch einzuschränken, jedoch nur minimal. Auch diese mikroskopischen Änderungen werden von der CSU blockiert. CSU und AfD erweisen sich als echte Freunde der Unternehmer – und nicht der Beschäftigten! Steuerpolitisch orientiert sich die AfD nach eigener Aussage an dem Konzept von Paul Kirchhoff.

Mit Schmiss und ohne Verstand rh Mit Schmiss und ohne Verstand

Der hatte vor einigen Jahren einen dreistufigen Steuertarif vorgeschlagen: Der Spitzensteuersatz von 25 Prozent gilt ab einem Jahreseinkommen von 20.000 Euro. Das heißt: Wer 25.000 Euro verdient, zahlt 25 Prozent. Wer eine Million verdient auch. Das Steuermodell der AfD bevorzugt damit massiv die Reichen, die bisher maximal einen Steuersatz von 45 Prozent bezahlen müssen. Da dem Staat durch sein Konzept Milliarden-Einnahmeverluste drohen, wollte Kirchhoff auch „Steuerprivilegien“ abbauen. Hierzu zählte er übrigens auch die teilweise Steuerfreiheit von Sonn-, Nacht- und Feiertagsarbeit. „Privilegierte“ wie zum Beispiel Krankenschwestern, werden sich freuen! Gleich ganz abschaffen will die AfD die Erbschaftsteuer – also die Steuer, die nur die Reichsten zahlen müssen. Denn bei ihnen konzentriert sich das große Geld: Die reichsten zehn Prozent der Deutschen halten laut DGB knapp 70 Prozent des gesamten Vermögens, dem reichsten ein Prozent gehört mehr als ein Drittel. Klar, in solchen Kreisen wird viel vererbt. Immerhin mehr als 200 Milliarden jährlich. Davon bleiben gerade einmal sechs Milliarden beim Fiskus hängen. Mit ihren Warnungen vor der Zuwanderung verschleiert die AfD ihre Vorhaben. Ihre Vorschläge helfen mitnichten den „kleinen Leuten“, sondern nur den Reichen und Unternehmern. Dabei hat die CDU-CSU-SPD-FDP-Grünen-Politik diese Gruppen in den letzten Jahren ohnehin schon durch Steuer- und Lohnsenkungen befördert – die Kapitaleinkommen sind allein seit dem Jahr 2000 drei Mal so stark gestiegen wie die Arbeitseinkommen. Nötig ist daher keine Abschaffung des Mindestlohns, sondern seine Erhöhung. Leiharbeit muss streng reguliert werden und die Reichen einen fairen Steueranteil beitragen. Das nutzt allen – selbst neoliberale Vereine wie die OECD geben mittlerweile zu, dass wachsende Ungleichheit das Wirtschaftswachstum beschädigt.

 

Fakten gegen rechte Hetze (Teil 4)

„Krieg? Die meisten sind Wirtschaftsflüchtlinge und kommen nur wegen der Sozialleistungen.“

Nein, die Fluchtursache Nummer eins ist Terror, Krieg, Verfolgung in Syrien, Irak, Afghanistan und andere afrikanische Länder. Die Fluchtrouten sind oft sehr gefährlich, für viele tödlich. Niemand tut so etwas, um hier Sozialhilfe zu beziehen. Es geht um ein Leben in Würde. Und da muss Deutschland helfen – allein schon wegen seiner Geschichte! Asylsuchende aus Balkanstaaten werden schnell als Wirtschaftsflüchtlinge diffamiert. Sehr oft geht es dabei um Sinti und Roma: Doch auch zu ihrer Lage vor Ort schreibt der Europarat: „Dinge, die andere Menschen für selbstverständlich halten, werden ihnen verweigert: Schul- oder Arztbesuch, Arbeit, angemessener Wohnraum.“ Die Bundesregierung hat im Herbst drei weitere Balkanländer – den Kosovo, Montenegro und Albanien – als „sicher“ eingestuft. So sicher, dass sogar die Bundeswehr im Kosovo vor Ort sein muss. Wie absurd! Sicher ist dort niemand. Grundsätzlich gilt: Die deutsche Politik ist Teil des Problems. Deutschland ist die treibende Kraft einer EU-Liberalisierungspolitik, unter der weltweit vor allem die Ärmsten der Armen leiden. Deutsche Unternehmen eignen sich Land an, spekulieren mit Lebensmitteln und vertreiben die Bevölkerungen. Deutschland hat sich aktiv an den Kriegen in Jugoslawien sowie in Afghanistan beteiligt und indirekt am US-Krieg im Irak 2003. Deutschland ist drittgrößter 0Waffenexporteur der Welt. Im Jahr 2014 erteilte die Bundesregierung Ausfuhrgenehmigungen für Kriegswaffen und sonstige Rüstungsgüter im Gesamtwert von 6,5 Milliarden Euro. Damit werden auch die Kriege im Nahen und mittleren Osten angeheizt. Überhaupt fließt immer noch mehr Kapital von Süd nach Nord als von Nord nach Süd – aller Entwicklungs-„Hilfe“ zum Trotz. Der Slogan der Refugee-Bewegung „Wir sind hier, weil ihr unsere Länder zerstört“ benennt diese Verantwortung der westlichen Staaten.

 

Bericht von der Versammlung am 9.3.2016

Die Themen Personalratswahlen, inclusive Listenreihung und Tarifrunde 2016 wurden im gut gefüllten Saal in der Schuhstr. 40 konzentriert und mit nur einer (!) Wortmeldung fast ohne Diskussion behandelt. Am spannendsten waren die technischen Probleme, deswegen wollen wir diese hier schildern.

Kurz vor der am gleichen Tag stattfindenden HFPA-Stadtratssitzung versuchte Roland Hornauer Laptop und Beamer in Gang zu bringen. Leider ließ sich der im Saal festinstallierte Beamer nicht dazu bringen, Bilder zu zeigen. Zusammen mit dem zugezogenen Technikexperten Dietmar Radde wurde alles Mögliche probiert, sogar die Einstellungen in der Systemsteuerung verändert („Verbindung mit einem Projektor herstellen > nur Projektor“). Folge, der Laptopbildschirm wurde auch schwarz. Mittels Ersatzbeamer gelang es endlich die Präsentation an die Wand zu werfen und Roland ging erleichtert in die HFPA-Sitzung. Bei der Rückkehr in die Schuhstr. kurz vor Versammlungsbeginn wurde Roland fröhlich vom Technikexperten Dietmar Radde mit den Worten „ich habe ein anderes Kabel angeschlossen und jetzt ist der Bildschirm wieder schwarz“ empfangen. So hangelte sich Roland trotz seiner PowerPoint Allergie mutig durch die Präsentation und versuchte trotz schwarzen Bildschirm das Richtige zum Gezeigten zu sagen. Es war spannend. Höhepunkt war dann der Wechsel von Powerpoint zu Excel. Die Personalratswahllisten waren eine Exceldatei. Als endlich der Wechsel geschafft war, versuchte Roland verzweifelt die Darstellung zu vergrößern. Nachdem er vergeblich auf der Suche nach einem Vollbildmodus war, wurde er von allen Seiten gruppendynamisch unterstützt. Besonders hilfreich erwies sich der zufällig anwesende Softwarespezialist, unser ver.di Sekretär Christian Kleefeld. Sein lauter Zuruf F 11 setzte Roland prompt um und es entstand nachstehendes Bild:

Unsere Liste zur PRW 2016 rh Unsere Liste zur PRW 2016

Das Bild zeigt erfreulich klar, die Spitzenkandidatinnen und –kandidaten (lange Balken) und wurde von der Versammlung begeistert auf- und einstimmig angenommen.

Fotos

An dieser Stelle sollten Fotos von der Versammlung, insbesondere ein Gruppenfoto veröffentlicht werden. Fotografieren sollte unsere bekannte Künstlerin Foto-Silvi. Sie hat auch eine Kamera mitgenommen, doch diese blieb in der Fototasche. Auch das abgesprochene und geplante Gruppenfoto wurde nicht gemacht. Am nächsten Tag darauf angesprochen, erklärte Foto-Silvi „bei den guten Vortrag hätte ich den Ton mitaufnehmen müssen, deshalb habe ich während der Versammlung nicht fotografiert und Collagen sind doch viel schöner als Gruppenfotos“. Es ist halt richtig toll selbstständig handelnde Persönlichkeiten in unseren Reihen zu haben! Die nächsten Technikabenteuer (Präsentation – Laptop – Beamer) mit den oben erwähnten „Experten“ sind bei den Personalversammlungen ab 4.4.2016 zu erleben.

Einzelne Kandidaten haben schon den Personalratswahlkampf eröffnet

Das riecht stark nach Frühstart. Bevor die ver.di-Liste in der Versammlung am 9.3.2016 die Kandidatenliste für die Personalratswahlen am 21. Juni 2016 bestätigt hat, haben zwei Kandidaten fast vier Monate vor dem Wahltermin ihren persönlichen Wahlkampf begonnen. Den Anfang machte Peter Schmidt vom Umweltamt, indem er folgenden Beitrag samt Foto (!) in den Erlanger Nachrichten vom 26.2.2016 plazieren konnte:

Auch die Erlanger sind im Derby-Fieber
 Fanclubs des 1. FC Nürnberg und der Spielvereinigung Greuther Fürth vor der Partie
 VON KATHARINA TONTSCH
 Es ist soweit: Heute emp­fängt der 1. FC Nürnberg die Spielvereinigung Greuther Fürth zum Fran­ken- Derby. Für Fußball-Fans ist es ein Spiel, das die ganze Region elektri­siert. Und Erlangen? Ist auch dabei.

 Als  kleiner Bub, sagt Peter Schmidt, war er zum ersten Mal beim Club. Damals, in den siebziger Jahren, bei einem Regional­liga- Spiel gegen Bayern Hof. Mitgenommen hatte ihn sein zwölf Jahre älterer Bruder. „Der war Club-Fan. Schon immer.“ 2008 nach dem DFB-Pokal-Sieg des 1. FC Nürnbergs hatten beide dann genug vom „bloßen“ Fan-Dasein und gründeten einen offiziel­len Fanclub: „Clubbock Erlangen“.
  „Der Name war die Idee meines Bruders“, sagt Schmidt. Freunde und Arbeitskollegen schlossen sich den Beiden an. Heute hat der Fan­club etwa 20 Mitglieder. „Aber wir freuen uns immer wieder auf Neue“, sagt Schmidt. Einer allerdings kann nicht mehr dabei sein: Vor fünf Jah­ren starb Peter Schmidts Bruder. „Jetzt muss er uns aus einer anderen Dimension zusehen und kann dem Club nur noch dort die Daumen drücken“, so steht es auf der Home­page des Fanclubs.
  Peter Schmidt allerdings blieb Club-Fan. Zum Derby wird er auch im Stadion sein. „Ich habe eine Dau­erkarte, bin bei jeden Heimspiel dabei“, sagt der 54-Jährige. Er steht mit seiner Clique immer in Block fünf. Manche Fanclub-Mitglieder gucken das Derby in der Kellerbüh­ne. „Da bin ich auch, wenn der FCN auswärts spielt.“ Schmidts Prognose für heute Abend: „Wie immer verlieren wir das Derby, doch aufsteigen werden wir trotzdem.“ Die Stimmung unter den Fans sei gut. „Doch es gibt immer ein paar, die zu weit gehen.“ Anti-Fürth-Mützen und die Hass-Parolen mag der Erlanger nicht. „Wir frotzeln ein bisschen über die Rivalität. Mehr aber nicht.“

Peter Schmidt ps Peter Schmidt

Kaum hatte Roland Hornauer diesen Beitrag gelesen, schon zog er nach und am Tag darauf war in den Erlanger Nachrichten zu lesen:

Uni–Präsident ist Fußball-Fan

Roland Hornauer ist ein sehr enga­gierter Mann. Nicht nur Gewerk­schaft oder Betriebsrat bei der Stadt fordern seine ganze Aufmerksamkeit. Der Mann ist auch noch Clubfan. Okay, es gibt Schlimmeres. Zum Bei­spiel wenn Roland Hornauer in Ham­burg ist, und der 1. FC Nürnberg in Düsseldorf spielt. In Hamburg hat sich V.erdi Gedanken gemacht. Über die Tarifrunde 2016 zum Beispiel oder Arbeitsbedingungen in der Flücht­lingsarbeit und den Länderfinanzaus­gleich und die Auswirkungen auf Kommunen.
  Von Hamburg hat Roland Hornauer wegen der vielen Arbeit kaum etwas gesehen, vom Club, der in Düsseldorf spielte überhaupt nichts. Für einen Clubfan, der sonst bei fast jedem Aus­wärtsspiel dabei ist, etwas ganz Schlimmes. Gestern beim Derby saß Roland Hornauer wieder im Stadion. Irgendwie erleichtert. Emr

Zu dieser Veröffentlichung schickte Wolfgang Dienstbier, ehemaliger Personalrat der Stadt und Hardcore Clubfan folgendes Mail:

Guten Tag sehr geehrter Uni-Präsident,

ich finde es toll dass Sie als geistig hochstehender Mann Glubb-Fan sind. Jedoch wurde in der EN nicht erwähnt wo Sie im Stadion sitzen. Soweit mir bekannt ist sitzen Sie höchstens im weichen Bürosessel oder auf dem Weg zum Glubb in der Deutschen Bahn oder auf dem Fahrrad. Besonders erfreulich, dass Sie sich als Uni-Präsident  auch um gewerkschaftliche Belange kümmern und bei der Stadt ER nebentätig den Job als Personalrat ausüben. Oder mit Gehalt??????????????????? Dank dafür ein ehemaliger Untergebener und auch noch Gwergschaftler
Mit sportlichem Gruß
wir sind der Glubb und ned die West - oder Südvorstadt
WoDie

Werner Lutz ad Werner Lutz

Neues von Herrn L.

Neues Strafrecht

Das Gesetz für sogenannte Kapitalverbrechen soll entschärft werden. Zum sozialen Ausgleich werden die Verbrechen des Kapitals noch seltener bestraft.

Vergangenheitsbewältigung

25 Jahre nach dem Mauerfall will jeder zweite Deutsche nichts mehr über die DDR erfahren. Wahrscheinlich aus Angst davor, daß es immer noch zu viele im Osten gibt, die sagen, daß dort früher alles besser gewesen ist.

Barmherzigkeit

Es gibt zurzeit viele Menschen, die den Flüchtlingen helfen. Manche wollen zum Beispiel liebend gerne den Flüchtlingskindern endlich unsere Kultur nahebringen. – Was diese Menschen offenbar nicht wissen, ist, daß es hauptsächlich die Folgen unserer westlichen Kultur sind, vor denen die Flüchtlinge fliehen.

Sozialausgleich

Bestimmte Entwicklungen in der Sozialpolitik Deutschlands leiten sich inzwischen eindeutig aus Statistiken ab: Jeder Sechste ist zu arm zum Sparen, weil jeder Dritte zu reich zum Steuerzahlen ist.

 

 

Auflösung und neues Rätsel

Rathäuser in Deutschlang sind halt einfach bekannt. Kurz nach Erscheinen des Infos erhielten wir zum Beispiel folgende Lösung „Na, wenn das mal nicht das allseits bekannte Rathaus von Moers ist!“

Robert Günthner dgb Robert Günthner

War natürlich richtig und wurde wie die weiteren richtigen Lösungen prämiert. Statt eines Rathauses gibt es deshalb jetzt ein Personenrätsel. Wir wollen wissen, welchen Bezug hat der diesjährige Redner bei der 1. Mai-Veranstaltung in Erlangen, Robert Günthner von der Grundsatzabteilung des bayerischen DGB zur Stadtverwaltung Erlangen?

 

 

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Gisela Strobel oder Werner Lutz, PR,  (86 2420, 86 1685 oder 86 2384, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden!

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell Nr. 3/2016 – Mindestlohn ein voller Erfolg

Mehr als ein Jahr nach Einführung des gesetzlichen Mindestlohns ist klar: Der gesetzliche Mindestlohn ist eine Erfolgsgeschichte. In den klassischen Mindestlohnbranchen, wie Gastgewerbe, Lagerei oder Einzelhandel, schufen die Unternehmen neue sozial versicherte Jobs und die Löhne stiegen. An das Märchen vom Jobkiller Mindestlohn glaubt heute niemand mehr. Jetzt kommt es darauf an, den Mindestlohn ab 2017 kräftig zu erhöhen.


Termine

  • ver.di praktisch „Nachwuchsförderung, Nachfolgeplanung & Wissenstransfer“, Donnerstag, 17. März 2016 · 17:30 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, ver.di K.i.B.S. im Erdgeschoss
  • „Alterssicherungspolitik heute für morgen“, 31. März 2016 · 17:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, 7. OG Raum Burgblick
  • „Ein Jahr Mindestlohn – und nun?“, Mittwoch, 6. April 2016 · 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Raum Burgblick, 7. OG
  • 40. Todestag von Dr. Josef E. Drexel, Antifaschist und Begründer der Nürnberger Nachrichten, Dienstag, 12. April 2016 · 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, 7. OG, Raum „Burgblick“

Weitere Infos zu den Veranstaltungen können angefordert werden.

 

Surfen 168

Studie: Durch sinkende Attraktivität und restriktive Personalpolitik droht Kommunen Überalterung

Arbeitsbedingungen und Entlohnung im öffentlichen Dienst von Städten und Gemeinden sind alles andere als rosig. Wenn die Arbeit in Kommunalverwaltungen nicht attraktiver wird und sich an den Rahmenbedingungen der Anstellungspolitik nichts ändert, werden Mitarbeiter jenseits von 55 in wenigen Jahren die mit Abstand größte Altersgruppe unter den Beschäftigten stellen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die von der Hans-Böckler-Stiftung und ver.di gefördert wurde: http://www.dgb.de/-/YvD

Plakette und Kondom rh Plaketten und Kondom

Maiplakettenverkauf gestartet – neu, attraktives Package

Wer noch ohne Maiplakette 2016 ist, ab dem 7.3.2016 werden die begehrten kleinen Stücke verkauft, sollte sich jetzt aber beeilen und sich rasch an uns wenden. Schließlich ist wie immer der Plakettenverkauf zeitlich begrenzt. Wir haben im Moment noch genügend Exemplare. Natürlich ist der Preis stabil geblieben. Einfach 1 Euro pro gewünschter Plakette an uns mit der Hauspost schicken, den Absender nicht vergessen und hauspostwendend kommt – ohne Versandkosten - die attraktive Plakette. Unsere Top-Seller und Vertriebs-Manager sind auch schon in vielen Bereichen unterwegs. Die aktuelle Verkaufstabelle führt Gisela Strobel mit 30 Stück, an 2. Stelle ist Roland Hornauer mit 16, dicht gefolgt von Sabine Zörndlein mit 15 Plaketten. Weit abgeschlagen sind noch Werner Lutz, Dietmar Radde, Silvia Beyer, Gerald Semlinger und Doris Blacha.

 Wir weisen darauf hin, dass die Stückzahlen der beliebten Sammlerstücke limitiert sind. Zusätzlich sind die Plaketten 2016 optisch wunderbar gestaltet. Die rote Mainelke sticht vor dem dunkelblauen Hintergrund besonders hervor. Wie immer wird mit den Einnahmen die Veranstaltung des DGB zum 1. Mai finanziert und die Plakette gilt am 1. Mai als ÖPNV-Ticket um im Erlanger Tarifgebiet kostenlos zur Maikundgebung fahren zu können.

Noch attraktiver

Wer mit der Hauspost bestellen will hat folgende Möglichkeiten:

  1. Entsprechend Euros uns zuschicken und entsprechende Plakettenzahl kommt.
  2. 1,20 Euro zuschicken und eine Plakette und 1 Kondom „Immer geschützt!“ kommt.
  3. 1,50 Euro zuschicken und eine Plakette und 5 Kondome „Immer geschützt!“ kommen.
  4. Wer mehr als 10 Plaketten bestellt, bekommt einen Kondom gratis dazu.

Die Kondome sind von Amor Gummiwaren, ungelocht, „Nature“ und bis September 2019 haltbar, müssen also nicht rasch benutzt werden, alle Angaben ohne Gewähr.

 

CULDUR

INDIE

KAKKMADDAFAKKA

KMF

Die norwegische Band Kakkmaddafakka spricht sich mit Kackmotherfucker leichter aus als sie geschrieben wird. Damit dies allen deutlich wird hat ihre vierte Scheibe auch die entsprechende Kurzversion als Titel. Wer nun glaubt hinter dem Namen Kakkmaddafakka kann sich nur eine beinharte Deathmetal-Combo verbergen, liegt komplett auf dem Holzweg.

KMF KMF KMF

Die Acht, inclusive den für Chor und Tanz zuständigen Martin und Sverve Sande, spielen nämlich astreinen und wunderbar harmonischen Indie. Die Songs sind jeweils geprägt durch schöne Gitarrenmelodien, treibende Drums und sehr melodischen Gesang. Die Songs pendeln zwischen sehr schwungvoll, wie mein Lieblingslied das schnelle „Language“, hymnisch wie „Change“, etwas ruhiger wie „Superwoman“ oder fast poppig wie beispielsweise „30 Days“. „KFM“ ist eine sehr schöne CD, der nur etwas die raueren, verzerrten Passagen abgehen. Wer dies vermisst wurde in der Vergangenheit von Kakkmaddafakka bei ihren Liveauftritten wie bei Rock im Park oder beim Taubertal voll entschädigt. Bleibt zu hoffen, dass dies bei ihren Abstecher am 9.4.2016 im Erlanger E-Werk wieder passiert.  

 

DARK WAVE GOTHIC

SCREAM SILENCE

HEARTBURNT

Die Berliner Band Scream Silence ist seit über 15 Jahren aktiv. Entsprechend vielseitig sind sie geworden. Ursprünglich eine typische Gothic Band enthält ihr achtes Album sehr unterschiedliche Songs. Es beginnt mit „Born with Blood on my Hands“ einen anklagenden, dunklen und düsterer Gothic Song mit einigen orchestralen Teilen. „The Seventh Sorrow“ ist richtig schmachtend, das Titelstück dagegen ist sehr ruhig und sparsam instrumentalisiert. Dazu kommen rockige und richtig schwungvolle Nummern wie „The Weeping“. Der Schluss „The End oft he Lie“ klingt fast zu stark nach Unheilig. Erstmals wurde mit „Etwas starb in mir“ auch ein deutschsprachiger Song eingespielt. Die einen werden deshalb „Heartburnt“ für eine wunderbar abwechslungsreiche Scheibe finden, andere werden zum Schluss kommen, Scream Silence haben keinen eigenen Stil.

Scream Silence ss Scream Silence

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