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Betriebszeitung

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verdi-Info Nr. 2/2021

für die Stadtverwaltung Erlangen
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Info Nr. 2/2021 42. Jahrgang (letzte Ausgabe unter der Ausgangssperre 21.00 Uhr) vom 15. Februar 2021

 

Inhalt:

  • 25.2. Mitgliederversammlung
  • Mitgliederentwicklung
  • Loblied auf Schulden
  • Filosofen
  • Betriebsgruppe, Termine, Videokonferenzen
  • Wissenswertes über die Personalvertretung
  • Broschüre neues Lohngruppenverzeichnis
  • Hubsie Teil 2
  • Kurz & knackig (u.a. Neues von Werner, statt Rätsel Verlosung, aus dem Bayerischen Ministerrat, anfordern, surfen 220, Bart kein Bart, Culdur mit Konzertbericht Rock meets Classic Teil 2)

 

 

Mitbestimmen – Mitentscheiden

Personalratswahlen 2021

Wir laden hiermit alle Kolleginnen und Kollegen zu einer Versammlung/Treffen zur Vorbereitung der Personalratswahlen ein. In der Versammlung wollen wir offen über die zurückliegende Personalratsarbeit reden, Ziele und Vorstellungen für die nächsten fünf Jahre diskutieren und über die vorderen Listenplätze entscheiden.

 

Personalratswahlen ver.di Personalratswahlen

Die Versammlung findet am

Donnerstag, 25. Februar 2021,

um 17.00 Uhr,

als Videokonferenz statt

Alle ver.di Mitglieder von denen wir eine Mailadresse haben, schicken wir bis spätestens 18.2.2021 die Zugangsdaten per Mail zu. Zusätzlich können die Zugangsdaten natürlich bei uns angefordert werden.

Technische Unterstützung – Webex-Hotline

Am 25.2. steht Volker Aschenbrenner ab 16.30 Uhr unter der Telefonnummer 09131 – 9345622 zur Verfügung, um technische Hilfestellungen zu geben. Wir verweisen auch auf den nachstehenden Beitrag Videokonferenzen.

Über eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns sehr freuen. Schließlich ist es wichtig, mit zu entscheiden, wer kandidiert und damit bei einer entsprechenden Wahl am 22. Juni 2021 unsere Interessen bei der Stadt bis 2026 vertritt.

Wir sind unverzichtbar. Jetzt seid ihr dran. ver.di Wir sind unverzichtbar. Jetzt seid ihr dran. (370px Breite)

Gewerkschaften sind wie Tattoos, immer da.

 

Mitgliederentwicklung: Bei manchen fehlt nur noch der letzte Schritt

ver.di in Zahlen — Weiterhin mehr Frauen in ver.di

Zum Jahresende 2020 zählte ver.di 1.941.071 Mitglieder. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen im Corona-Jahr ist der Verlust an Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr nur um 46 Mitglieder höher als im Vorjahr. Insgesamt hat die Gewerkschaft 123.335 neue Mitglieder gewonnen. Verloren hat ver.di 137.297 Mitglieder. Im dreizehnten Jahr in Folge überstieg die Zahl der Eintritte bei den erwerbstätigen Mitgliedern mit 119.572 die Zahl der Austritte in Höhe von 94.733. Damit lag die Erwerbsquote bezogen auf alle Mitglieder zum Jahresende bei 76,35 Prozent und geringfügig unter 2019, als der Wert noch bei 76,37 Prozent lag. Am Jahresende 2020 waren 1.481.949 ver.di-Mitglieder erwerbstätig.

Weiterhin bilden in ver.di die Frauen die Mehrheit. Ihre Eintritte machen 51,29 Prozent bzw. 63.258 neue Mitglieder aus. Der Frauenanteil ist somit erneut leicht gestiegen und liegt jetzt bei 52,46 Prozent. Insgesamt hatte ver.di zum Jahresende 1.018.343 Frauen und 922.728 Männer organisiert. Darunter waren 335.432 Senior*innen, was einen Anteil von 17,28 Prozent macht, der seit 2012 stabil geblieben ist.

Im vergangenen Jahr wurden 32.118 Beschäftigte unter 28 Jahren Mitglied in ver.di. Die Gesamtzahl der jugendlichen Mitglieder konnte mit 112.545 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr erneut geringfügig verbessert werden.

13.621 Auszubildende fanden im vergangenen Jahr den Weg zu ver.di. Hier hat sich das durch die Corona-Krise ausgelöste geringere Angebot an Ausbildungsplätzen negativ auf die Gewinnung von Auszubildenden ausgewirkt. Ihr Gesamtanteil sank um 1.370 Mitglieder gegenüber dem Vorjahr auf 30.658.

Zehn Bezirke haben 2020 mehr Mitglieder gewonnen als verloren. Über die beste Entwicklung konnte sich der Bezirk Pinneberg-Steinburg mit einer Nettoentwicklung von 2,37 Prozent freuen. Nach seinem Erfolgsrezept befragt, sagt ver.di-Geschäftsführer Ralf Schwittay: "Bei manchen fehlt nur noch der letzte Schritt. Wir gehen auf die Menschen zu, reden mit ihnen und legen ihnen den Antrag hin. Das können wir gut, weil wir ein kleiner Bezirk mit großer Nähe sind. Und wir sind ja auch viel unterwegs. Gewerkschaftsarbeit ist vor allem Beziehungsarbeit."

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Corona und Gewerkschaftsarbeit

Welche Rechte habe ich, wenn mich der Chef in Kurzarbeit schickt? Wer zahlt den Strom im Home-Office? Wer kämpft für mich, wenn ich Gefahr laufe, meinen Job zu verlieren? Die Gewerkschaften haben um Antworten gerungen, sie haben für die Arbeitnehmer gestritten, und sie hatten durchaus Erfolg. Dass der Sozialstaat sehr viel Geld ausgibt, um gerade Menschen mit niedrigen Einkommen zu schützen, ist auch ihr Verdienst. 2020 wurde trotzdem nicht zum Jahr der Gewerkschaften. Fast alle großen deutschen Gewerkschaften haben Mitglieder verloren - trotz all der Fragen, Sorgen und Kämpfe zum Thema Arbeit. Bedenklich! Nur wenn Gewerkschaften Massen mobilisieren, wenn sie zumindest theoretisch Betriebe lahmlegen können - nur dann haben sie Verhandlungsmacht. Nur dann findet ein Ausgleich der Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern statt. Dieser Ausgleich ist wesentlich für eine Demokratie, die ja auf Mitmachen und Kompromiss beruht. Manche Gründe für die Mitgliederverluste geben Anlass zur Sorge. Sie haben auf ganz andere Weise mit der Pandemie zu tun. Diese zwingt die Menschen zum Abstandhalten, selbstverständlich auch Gewerkschafter. Es ist viel schwieriger für sie, Berufseinsteiger als Mitglieder zu werben, wenn der Betrieb leer ist. Ebenso schwierig ist es, Versammlungen zu organisieren, zum Beispiel, um Forderungen für eine Tarifrunde zu diskutieren. Man könnte einwenden, dass das doch auch wunderbar per Videokonferenz gehe. Das aber verkennt, dass es bei solchen Terminen nicht nur um Inhalte geht. Es geht um die Vermittlung des Gefühls, gemeinsam stark zu sein. Das ist es, woraus Gewerkschaften ihre Kraft beziehen.

Insofern hat die Pandemie für die Gewerkschaften eine Bedrohung heraufbeschworen, deren Tücke darin besteht: Sie wird selbst dann noch anhalten, nachdem das Virus besiegt ist. Corona hat die Digitalisierung der Arbeitswelt beschleunigt. Nach der Pandemie werden deutlich mehr Menschen zu Hause oder unterwegs arbeiten als vorher. Deshalb müssen gesetzlich die Rechte der Gewerkschaften verbessert werden, wie freien Zugang zu den Intranets der Verwaltungen und Unternehmer. Gleichzeitig muss die Arbeit der Gewerkschaften digitaler werden. Ver.di hat es in der letzten Tarifrunde mit messbaren Erfolg gezeigt.

 

Schlaglöcher ver.di Zehn Jahre Zukunftsbremse

Ein Loblied auf die Schulden

 

2020 gab es revolutionäre Finanzspritzen. Wie die neoliberale Herrschaft nicht nur in Deutschland zumindest vorläufig endete

 

Von Ulrike Herrmann, aus der taz vom 31.12.2020

 

Die Coronakrise hat ihre Vorteile. Sie dürfte die neoliberale Ideologie beerdigen, die die westliche Welt seit 1980 dominiert hat. Die Marktradikalen sind jetzt nur noch ein kleiner Trupp, der auf verlorenem Posten kämpft. Denn die Coronakrise zeigt, dass der „freie Markt“ eine Fiktion ist. Märkte können nur existieren, wenn der Staat sie stützt.

 

Das Auf und Ab vom Aktienindex DAX ist dafür ein Lehrstück: Als im Frühjahr deutlich wurde, dass die Coronapandemie von China nach Europa überspringen würde, brachen die deutschen Börsenkurse um fast 40 Prozent ein – und sie wären noch weiter gefallen, wenn allein der „freie Markt“ gewaltet hätte.

 

Der DAX hat sich nur erholt, weil die deutsche Regierung etwa 500 Milliarden Euro in Coronahilfen steckt. Die „schwarze Null“ ist kein Mantra mehr, stattdessen werden Schulden gemacht, um die Konjunktur anzukurbeln – und prompt erleben alle, wie leistungsstark und handlungsfähig der Staat ist.

 

Neoliberale haben stets die Mär verbreitet, dass der Staat nur stören würde und dass vor allem Staatsschulden extrem gefährlich seien: Die Zinsen würden steigen, und eine Inflation wäre unausweichlich. Die Realität beweist das Gegenteil. Die Bundesrepublik zahlt sogar Minuszinsen, sodass der Staat Geld geschenkt bekommt, wenn er Kredite aufnimmt. Auch eine Geldentwertung ist nirgends in Sicht, stattdessen fallen die Preise. Im November lag die Inflation bei minus 0,3 Prozent.

Konjunkturprogramm ver.di Schulden sind kein Teufelszeug

Doch nicht nur Staaten machen neuerdings Schulden, wie man sie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gesehen hat. Auch die EU-Kommission darf erstmals Kredite aufnehmen und mit 750 Milliarden Euro jene Mitgliedsländer unterstützen, die durch Corona am schwersten getroffen wurden. Dies ist geradezu revolutionär. Bisher durfte Brüssel nur verwalten, was die Mitgliedstaaten an Beiträgen zahlten. Doch jetzt gibt es Coronabonds, auch wenn sie nicht so heißen.

 

Kanzlerin Merkel lernt endlich vom Europapolitiker Helmut Kohl. Sie lässt „Bimbes“ springen, um das Projekt Europa zu retten. Sie ist nämlich nicht nur bereit, europäische Coronabonds zu akzeptieren. Sie hat sogar zugelassen, dass Deutschland zum Nettozahler wird und weitaus mehr Geld zum EU-Wiederaufbaufonds beisteuert, als es erhält. Etwa 52,3 Milliarden Euro wird die Differenz betragen. Vor Corona wäre undenkbar gewesen, dass Deutschland so solidarisch ist.

 

Allerdings verfolgt die Bundesrepublik auch Eigeninteressen, wenn sie sich großzügig zeigt. Deutschland erdrückt die Nachbarn mit seinen Exportüberschüssen. Diese Unwucht wurde durch Corona noch verschärft, weil viele EU-Länder nicht reich genug sind, um ihre Betriebe zu unterstützen.

 

EU-Wettbewerbskommissarin Vestager schlug daher schon früh Alarm: Die Hälfte aller Anträge für Unternehmenshilfen stammten aus Deutschland, was eine „Wettbewerbsverzerrung“ sei. Vestager hat nicht übertrieben. Die Gefahr ist enorm, dass vor allem deutsche Firmen die Krise überleben – und dann den EU-Binnenmarkt aufrollen. Auf den ersten Blick mag es erfreulich wirken, wenn man seine Nachbarn in den Boden konkurriert. Neoliberale glauben bis heute an den Wettstreit der Nationen. Doch dieser Egoismus wäre kurzsichtig: Die anderen können deutsche Waren nur kaufen, wenn auch sie über Einkommen verfügen. Europa wird gemeinsam reicher, nicht getrennt.

 

Die Neoliberalen sind also auf dem Rückzug. Doch sollte man sich nicht zu früh freuen. Entschieden ist ihre Niederlage noch nicht, wie die Finanzkrise ab 2008 lehrt. Man erinnert sich: Damals hatten die Banken Billionen an faulen Kredite vergeben. Um globales Chaos zu vermeiden, haben sich die Staaten auch damals verschuldet und die Konjunktur gestützt. Doch kaum war die Krise vorbei, setzten die Neoliberalen zu einer atemberaubenden Volte an: Es wurde einfach so getan, als hätten die Staaten hemmungslos Kredite aufgenommen – die Verantwortung der Banken wurde verdrängt. Um diese angebliche „Staatsschuldenkrise“ zu beheben, wurde 2009 sogar eine „Schuldenbremse“ im Grundgesetz verankert. Sie könnte jetzt noch tückisch werden, denn sie verlangt, dass die Kredite aus Coronazeiten in den nächsten zwanzig Jahren zurückgezahlt werden.

 

Auf den ersten Blick mag es einleuchtend klingen, dass der Staat seine Schulden tilgt. Wenn eine Familie eine Hypothek aufnimmt, um ein Haus zu kaufen, muss sie diesen Kredit schließlich auch abstottern. Dennoch wäre es fatal, den Staat mit seinen Bürgern zu vergleichen. Denn der deutsche Staat könnte seine Kredite nur tilgen, wenn er Steuern erhöht.

 

Doch sobald die Bürger mehr Geld ans Finanzamt abführen müssten, hätten sie weniger Mittel, um zu konsumieren. Die Nachfrage würde einbrechen, was dann in eine Wirtschaftsflaute führte. Die Coronakrise würde sich endlos verlängern. Staaten sind keine normalen Bürger. Sie zahlen ihre Schulden nicht zurück, sondern setzen darauf, dass die Kredite langsam bedeutungslos werden – indem die Wirtschaft wieder wächst. Dieses Vorgehen ist leicht zu verstehen; nur Neoliberale tun sich damit schwer.

Corona congerdesign Corona

ver.di Betriebsgruppe trifft sich derzeit nur digital. Wer teilnehmen möchte Anmeldung an roland.hornauer@stadt.erlangen.de.

 

Videokonferenzen statt Sitzung

Wegen der aktuellen Situation können keine Sitzungen stattfinden. Deshalb laden wir bis auf weiteres zu Videokonferenzen statt zu Betriebsgruppensitzungen oder Mitgliederversammlungen ein. Die Teilnahme ist recht einfach. Wir verschicken eine Einladung zu einen WebEx Meeting per E-Mail. Um daran teilzunehmen, einfach auf den Link in der E-Mail unter "WebEx Meeting beitreten" klicken. Wenn das Anklicken nicht funktioniert, einfach die Internetadresse kopieren und in der Befehlszeile des Browers einfügen. Die Mail mit dem Zugangslink kann gegebenenfalls an eine private Mailadresse weitergeleitet werden, um daheim am privaten PC teilnehmen zu können. Wenn die technischen Möglichkeiten fehlen (z.B. kein PC mit Internetverbindung vorhanden oder keine Kamera, kein Micro am PC), steht im Mail eine Telefonnummer, damit eine Teilnahme per Telefon möglich ist. So kann zumindest akustisch teilgenommen werden. Die nächste Videokonferenz der Betriebsgruppe ist am 24.2., ab 17.00 Uhr. Wer teilnehmen möchte, einfach Mail an uns.

Termine & Veranstaltungen

DGB-Mittlefranken

ERWÜNSCHTE ARMUT IN EINEM REICHEN LAND?

WIE SOZIALPOLITIK DIE DEMOKRATIE AUCH IN ZEITEN DER PANDEMIE

STÄRKEN KANN

Referent

Dr. Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband

Live-Stream

23.02.2021, ab 18:30 Uhr unter mittelfranken.dgb.de

Nach einem Impuls durch den Referenten besteht die Möglichkeit zur Diskussion. +++ Anmeldung für interaktive Teilnahme bis spätestens 22.02.2021 unter nuernberg@dgb.de +++

Das waren Zeiten (I)

1532, 1711, 1973, 2007

Filosofen Der Österreicher glaubt mit 18, er sei Pelé. Mit 20 glaubt er, er sei Beckenbauer. Und mit 24 merkt er, dass er Österreicher ist.

Max Merkel

 

 

 

 

 

 

 

 

Krisenmanager Hubsie (stellvertretender Ministerpräsident Bayern Hubert Aiwanger), Teil 2

Am 11.2.2021 wird Aiwanger in den „Erlanger Nachrichten“ wie folgt zitiert, ich lasse nicht mehr zu, dass jeder „ungeprüft geprügelt wird“.
Als ob geprüfte Prügel angenehmer sind.

Wissenswertes über die Personalvertretung, Teil VIII

Der Personalrat ist für die Beschäftigten eine wichtige Einrichtung, gerade wenn es Probleme gibt. Wir wollen deshalb über die Arbeit des Personalrates, seine Aufgaben, Pflichten, seine Möglichkeiten und so weiter in den nächsten Infos informieren. Dieses Mal informieren wir allgemein über die anstehenden Neuwahlen (siehe auch die Einladung zur Mitgliederversammlung am 25.2. ab 17.00 Uhr)

PRW 2021

22. Juni 2021

In vier Monaten werden bei der Stadt alle Personalvertretungen neu gewählt. Der 22. Juni ist der vom bayerischen Finanzministerium vorgeschlagene Wahltermin.

Personalrat rh Personalrat

2021 – 2026

Die Personalvertretungen werden für 5 Jahre gewählt. Im Jahr 2005 wurde die Wahlperiode auf Vorschlag der bayerischen Staatsregierung von 4 auf 5 Jahre verlängert. Begründet wurde die Änderung mit dem Politikziel vom damaligen Ministerpräsident Stoiber Kosteneinsparung (in 20 Jahren sparen sich die öffentlichen Arbeitgeber die Kosten für eine Personalratswahl).

Gruppenvertreter

Gewählt werden von den jeweiligen Beschäftigtengruppen Arbeitnehmer- und Beamtenvertreter.

Verschieden Personalratsgremien

An den drei städtischen Schulen, bei der Feuerwehr und im Eigenbetrieb für Stadtgrün, Abfallwirtschaft und Straßenreinigung sind örtliche Personalräte für den jeweiligen Bereich zuständig. Für alle anderen städtischen Dienststellen ist der Stammpersonalrat zuständig. Für Fragen aller Beschäftigten wird der Gesamtpersonalrat gewählt.

JAV

Zeitgleich finden die Wahlen für die Jugend- und Auszubildendenvertretung statt.

Wichtige Wahlen

Auch wenn die gesetzlichen Handlungsmöglichkeiten durch das Bayerische Personalvertretungsgesetz beschränkt sind und der Personalrat beispielsweise keine eigenständigen Gestaltungsmöglichkeiten hat, sind es bedeutsame Wahlen. Viele wichtige Fragen wie z.B. der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen lassen sich nur mit einer aktiven und engagierten betrieblichen Interessensvertretung im Sinne der Beschäftigten regeln. Nur mit einem Personalrat gibt es verbindliche und nicht einseitig änderbare Arbeitszeitregelungen.

Unterstützen

Deshalb sollten alle Kolleginnen und Kollegen die Wahlen im eigenen Interesse unterstützen.

Wahlvorschläge

Zu den Wahlen wird ver.di natürlich Wahlvorschläge einreichen. Wir sind derzeit dabei, die Listen vorzubereiten. Die Struktur der Listen und die Reihung der vorderen Plätze werden selbstverständlich nicht im Geheimen entschieden. Am 25. Februar ab 17.00 Uhr entscheiden die ver.di Mitglieder über die Liste.

 

 

 

Griller II - Werner Lutz rh Griller - Werner Lutz

Neues von Werner Lutz

Testversion

Die Bundesregierung will bis zum Jahr 2030 eine Million Ladestationen für Elektro-Autos einrichten. Bis dahin wird es eine kleine Testversion für interessierte Autofahrer geben, die sich ab sofort freiwillig melden können. Die E-Autos sind im Wohnzimmer aufzuladen und etwa dreißig Zentimeter lang.

Entwarnung

Berlin: Entgegen den bisherigen Erwartungen nimmt in Deutschland die Gefahr der weiteren Ausbreitung des Klimaschutz-Virus „FFF“ ab. So wurden von Eltern infizierter Schüler gegen Jahresende schon 31 Prozent mehr SUV-Autos bestellt als im Vorjahr.

Armutsbericht

Seitdem mit jedem Armutsbericht der Bundesregierung ein Armutszeugnis ausgestellt wird, will man eigentlich gar nicht mehr wissen, ob es auch einen Reichtumsbericht gibt.

Ausblick zum Jahreswechsel

Wenigstens bleibt es in Deutschland die nächsten Jahrzehnte so, wie es ist. – Die schwarze Null wurde nämlich in der Verfassung festgeschrieben. Egal was sie anrichtet und zu welcher Partei sie jeweils gehört. 

Rätsel – neues „Rätsel“

 Erstaunlich, das letzte Rätsel hat als Erste eine Nürnberger Kollegin gelöst, sie mailte uns „Die (ehemalige) Tortenmanufaktur befindet sich in Berlin-Neukölln J - viele Grüße aus dem Färdder Homeoffice. Auch wenn wir rätselten, wie kann jemand von der Statdtverwaltung Nürnberg in Färdd arbeiten, war es richtig. Das abgebildete Gebäude befindet sich gegenüber vom S-Bahnhof „Sonnenallee“. Witterungsbedingt wollen wir aktuell deutlich machen, „ver.di schützt“, siehe Bild. Gerade angesichts der aktuellen Minustemperaturen sind die ver.di Schläuche sehr nützlich, dazu die ver.di Fleece-Mütze und einem Vergnügen auf dem Rad zur Arbeit steht nichts entgegen! Restliche Schläuche können nach wie vor bei uns angefordert werden. Unter allen Anforderungen und Einsendungen/Mails mit dem Betreff „Rästel“ verlosen wir 3 ver.di Kälteschutz-Ensemble (Fleece-Mütze und dazu passende Handschuhe und Schal).

Verlosung rh Verlosung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Bayerischen Ministerrat vor 70 Jahren oder auch es hat sich wenig geändert

Am 13.2.1951 wurde folgender Punkt behandelt: Zulagen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes
Staatsminister Dr. Zorn gibt bekannt, die Gewerkschaft öffentlicher Dienste habe darum gebeten, daß Angestellte und Arbeiter des Staates einen Teuerungszuschlag von 20 DM bekommen sollten. An sich habe sich Bayern der Tarifgemeinschaft der Länder bisher nicht angeschlossen und zwar als einziges Land. Die übrigen Länder zahlten diese Zulagen an sämtliche Angestellte ohne Rücksicht auf die Höhe des Gehalts, während in Bayern nur Angestellte mit einem Gehalt bis einschließlich 350 DM diese Zulage erhielten. Er frage sich, ob man sich entschließen sollte, es ebenso zu machen, da der Betrag wohl nicht sehr hoch sein werde.

Staatssekretär Dr. Ringelmann fügt hinzu, die Angestellten innerhalb der Tarifgemeinschaft bekämen alle diese Zulage, ab 1. April solle jedoch eine generelle Erhöhung der Gehälter um 15% vorgenommen werden, wobei die bisher gezahlten Zuschläge wegfallen sollten. Allerdings werde die sogenannte Wahrung des Besitzstandes verlangt, das heiße, daß jeder, der nach der 15%igen Gehaltserhöhung schlechter abschneide wie bisher, die bisherigen Bezüge weiter erhalten solle.

Stv. Ministerpräsident Dr. Hoegner warnt davor, die Beamten und Angestellten verschieden zu behandeln.

Staatssekretär Krehle gibt zu bedenken, daß eine ähnliche Regelung dann für alle Pensionisten verlangt werde, wobei schon ein diesbezüglicher Antrag beim Landtag vorliege.

Der Ministerrat beschließt, mit Rücksicht auf diese Bedenken die Angelegenheit noch zurückzustellen und dem Finanzministerium nochmalige Verhandlungen mit den Gewerkschaften anheimzustellen. Außerdem werde es für notwendig gehalten, daß das Finanzministerium die finanziellen Auswirkungen einer solchen Maßnahme nochmals überprüfe.

Anfordern rh

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Iris Schubert, PR, (86 2997, 86 2987, 86 2420 oder 86 1956, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden

  • Ver.di-Wirtschaftspolitik aktuell 01 / 2021 – Kurzarbeitergeld erhöhen!

Viele Beschäftigte aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Veranstaltungswesen, dem Handel und dem Friseurgewerbe haben sehr geringe Einkommen und können vom Kurzarbeitergeld kaum leben. Deswegen muss das Kurzarbeitergeld ab dem ersten Tag auf 90 Prozent des Nettoentgelts – 97 Prozent mit Kindern – erhöht werden.

  • Ver.di-Wirtschaftspolitik aktuell 02 / 2021 - Gleiches Entgelt durchsetzen! 

Mit einem neuen Urteil hat das Bundesarbeitsgericht die Chancen zur Durchsetzung von gleichen Löhnen von Frauen und Männern verbessert: Wenn eine Frau weniger als das mittlere Einkommen ihrer männlichen Kollegen bekommt, muss der/die Arbeitgeber/in nachweisen, dass keine Diskriminierung vorliegt. Doch das Gesetz muss weiter verbessert und die strukturellen Ursachen der Diskriminierung müssen abgebaut werden.

  • Aktuelle Ausgabe „Obacht“

Seit 2019 gibt es im Fachbereich Gemeinden in Mittelfranken die kleine Zeitschrift „Obacht“. Von Mitgliedern für Mitglieder. Ziel ist es einen Überblick zu aktuellen Themen in unseren Gemeinden zu geben. Erstmals liegt „Obacht“ nun digital vor.

  • Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz mit der Bundeskanzlerin vom 10.2.2021

Der Wortlaut liegt uns digital vor, ebenso die Pressemitteilung der bayerischen Staatsregierung nach der Kabinettsitzung am 11.2.2021.

  • Neues Lohngruppenverzeichnis – Broschüre Entgeltordnung für handwerkliche Tätigkeiten in Bayern

Die neuen Tarifverträge nebst Erläuterungen sind zwischenzeitlich als Broschüre mit etwas mehr als 200 Seiten erschienen. Herausgeber ist ver.di Bayern. Der ver.di Landesbezirk hat diese neue Tarifverträge auf Gewerkschaftsseite ausschließlich alleine durchgesetzt.

 

Neue Broschüre rh Neue Broschüre

 

 

 

 

 

 

 

 

Surfen rh

Surfen Nr. 220

„Querdenker“ ein gewaltiges Geschäft für Wenige

Und so funktioniert "Querdenken": Es gibt einen Führer. Es gibt AnhängerInnen. Und es gibt eine Menge Geld, die dem Führer bereitwillig in den Hals geschmissen wird, damit er seinen Followern das Gefühl von Kontrolle über eine aus den Fugen geratene Welt verkauft.

Daran wird auch der TV-Entertainer Jan Böhmermann nichts ändern können. Mit dem Fantasie-Preis "goldener Coroni" zeichnete er "Querdenken"-Gründer Michael Ballweg im "ZDF Magazin Royal" für seine überragende Performance als Corona-Unternehmer des Jahres aus und legte nach Recherchen von ZDF und "netzpolitik.org" offen, wie sich Ballweg und andere Gurus der "Querdenken"-Bewegung systematisch bereichern. Auf der Website www.querschenken.company kann alles nachgelesen werden. Der geniale Trick: Schenkung statt Spende. Denn so kann man das Finanzamt austricksen – vielleicht.

Den Trick kannte auch schon ein Mann aus Indien, der als spiritueller Führer mit Steuerschulden in Millionenhöhe in die USA flüchtete und nach vielen Jahren Volksverblödung an Turbokapitalismus starb: Bhagwan Shree Rajneesh. Seine AnhängerInnen, die Sannyasins, schenkten ihm in den 1980ern ihr gesamtes Hab und Gut. Freiwillig. Er bereicherte sich an ihnen und fuhr die Bewegung am Ende aus schierer Habgier an die Wand.

Folgende nette und kreative Zusendung erhielten wir zum Beitrag „Floh ist jetzt Bart“ im letzten Info

Floh - Bart mw Floh - Bart

 

 

 

 

 

 

 

Guldur rh

ROCK MEETS CLASSIC 2020, Teil II
MIT U.A. ALICE COOPER, JOYCE KENNEDY (MOTHER`S FINEST) ROBERT HART (MANFRED MANN`S EARTHBAND U.A. MIT DER MAT SINNER BAND UND DEM RCM SYMPHONY ORCHESTRA

07.03.2020, NÜRNBERG, ARENA,

Robert Hart von Manfred Mann`s Earthband hatte es einfach. Selbst neu arrangiert sind die alten Hits sofort erkennbar. Robin Zander von Cheap Trick hatte dagegen zu kämpfen, dass mit Ausnahme von „I Want You to Want Me“ die Songs von Cheap Trick weniger bekannt sind. Einer der Höhepunkte war der Song „Baby Love“ von Mother Finest.

Joyce Kennedy rh Joyce Kennedy

Joyce Kennedy stimmte ihn Acapella an bis nach dem Intro die Band mit voller Kraft einsetzte. Richtig heftig und rockig fast noch besser wie beim legendären Rockpalastauftritt 1978. Joyce scheint leiden nicht bei vollen Kräften zu sein, da sie nur insgesamt 2 Songs anstimmte. Negativpunkt war für mich das Led Zeppelin Cover „Stairway to Heaven“. Mat Sinner Band und Orchester ließen die zunehmende Intensität des Originals durch mehrstimmige Gesangsduette ersetzen, schade.

Alice Cooper rh Alice Cooper

Nach 90 Minuten kam endlich Alice Cooper mit „No More Mr. Nice Guy“. Einfach schön, leider deutete Alice bei dem 30-minütigen Kurzauftritt seine übliche Bühnenshow nur an. Nach „Poison“ kam es zum grandiosen Finale. Alle Künstler rockten zusammen den Cooper Hit aus dem Jahr 1972 „School`s Out“. Schön, dass zum Schluss meine erste Single gespielt wurde.

Finale rh Finale

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