ver.di Info

Betriebszeitung

Betriebszeitung

verdi-Info Nr. 1/2021

für die Stadtverwaltung Erlangen
Betriebszeitung rh Betriebszeitung

Info Nr. 1/2021 42. Jahrgang (erste Ausgabe in 2021) vom 22. Januar 2021

 

Inhalt:

  • Worauf können wir vertrauen?
  • Rahmenvereinbarung unterzeichnet
  • Interview mit Frank und Roland
  • Filosofen
  • Videokonferenzen statt Sitzungen
  • Solidarität mit Banu
  • DGB Neujahrsempfang
  • Wissenswertes über die Personalvertretung
  • Kandidaten gesucht
  • Kurz & knackig (u.a. Kalte Aussperrung bei der Stadt, Newsletter SuE, Neues von Werner, Bilderrätsel, aus dem Bayerischen Ministerrat, anfordern, surfen 219, verzählt, Floh ist jetzt Bart, Culdur mit Konzertbericht Rock meets Classic, Teil 1)

 

 

Worauf können wir vertrauen?

Die Corona Pandemie zerrt zunehmend an den Nerven. Die Zahlen steigen weiter, ausreichender Impfstoff ist noch nicht in Sicht, die Einsamkeit nimmt zu. Vielen fehlt es an Hoffnung und die politisch Verantwortlichen machen uns nicht gerade Mut.

Worauf können wir vertrauen, wenn alles unsicher ist? Unser Weg: Füreinander da sein. #Solidarität #wirsindver.di. Auf ver.di können sich unsere Mitglieder verlassen. Wir sind weiterhin füreinander da und arbeiten gemeinsam für gute Lebens-, Arbeits- und Einkommensbedingungen. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig in der Gewerkschaft zu sein. In diesem Sinne ein sicheres und gesundes 2021!

Christian Kleefeld unterschreibt rh Christian Kleefeld unterschreibt

Gerade noch rechtzeitig – neue Rahmenvereinbarung unterschrieben und in Kraft!

Wegen Corona musste die neue Rahmenvereinbarung im Umlaufverfahren unterzeichnet werden. Am 17.12.2020 unterschrieb der ver.di Sekretär Christian Kleefeld. Damit trat zum 1.1.2021 die neue Vereinbarung mit erweiterten Schutzrechten für die Beschäftigten – wir berichteten ausführlich – in Kraft.

Unterschrieben rh Unterschrieben

90 Jahre gewerkschaftliches Engagement für Erlangen

Der frühere Erlanger ÖTV-Geschäftsführer Frank Riegler konnte 2020 sein 50-jähriges Gewerkschaftsjubiläum feiern. Roland Hornauer, früherer ÖTV-Kreisvorsitzender und ver.di-Ortsvereinsvorsitzender ist seit 1980 Gewerkschaftsmitglied. Für die Erlanger Nachrichten war dies Anlass beide zu interviewen. Wir drucken das von Marcel Staudt geführte und am 5.1.2021 veröffentlichte Interview nachstehend ab, weil ein Paar Kollegen (Dank an Wolfgang und Manfred) es sehr interessant fanden.

Herr Riegler und Herr Hornauer, welche Eigenschaften muss man mitbringen, um ein aktiver Gewerkschafter zu sein?
Hornauer: Man muss sich für Kolleginnen und Kollegen engagieren, auch abends, außerhalb der normalen Arbeitszeit. Wichtig ist es, Freude daran zu haben, gemeinsam Interessen zu vertreten.
Riegler: Ich war von Anfang an ein überzeugter Gewerkschafter, weil ich etwas nach vorne bringen wollte. Deswegen wurde ich hauptamtlicher Gewerkschaftssekretär. Wir haben uns nie auf den Kernbereich einer Gewerkschaft konzentriert, sondern sind auch für politische Belange wie Umweltschutz und Energiefragen eingetreten.
 
Muss man auch streitlustig sein?
Hornauer: Zwangsläufig ja. Gerade in Tarifrunden muss man in der Lage sein, auch Streiks zu organisieren und seine Position fest zu vertreten.
Riegler: Streiten sehe ich als etwas Positives. Wenn die Arbeitgeber möglichst wenig Geld ausgeben wollen, aber wir möglichst viel herausschlagen wollen, muss man Brücken bauen.
 
Wie persönlich werden Auseinandersetzungen mit Arbeitgebern am Verhandlungstisch?
Hornauer: Für beide Seiten geht es darum herauszufinden, wo bei der anderen Seite die Schmerzgrenze liegt. Ein guter Kompromiss ist in der Regel dann gefunden, wenn keine Seite zufrieden ist.
Riegler: Ich habe sehr viele Tarifverhandlungen auf bayerischer Landesebene geführt, beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder mit den Flughäfen in München und Nürnberg. Ich fand es immer wichtig, den Verhandlungsführer der Gegenseite wertzuschätzen. Er musste das Gefühl haben, dass seine Argumente ernst genommen werden. Das galt natürlich auch umgekehrt. Es gibt verschiedene Taktiken, um miteinander im Gespräch zu bleiben.
 
Welche?
Riegler: Es gibt Situationen, in denen man richtig draufhauen muss. Ich erinnere mich an eine Tarifverhandlung mit der in Erlangen ansässigen Firma Hofmann. Da haben mir massiv Druck gemacht: Entweder ihr geht zurück in den Arbeitgeberverband oder es gibt verheerende Streiks. Am Verhandlungstisch war ich der bad boy, mein Kollege hatte die Aufgabe, mich immer wieder einzubremsen. Es hat hervorragend geklappt, wir haben 100 Prozent unser Forderungen durchgesetzt.
 
Und dann stößt man mit der Gegenseite mit einem Glas Sekt auf die Einigung an?
Riegler: Das habe ich nie gemacht. Herr Hofmann war zwar damals so beeindruckt, dass er uns zum Abendessen einladen wollte, aber wir haben unser Bier lieber auf der Büchenbacher Kirchweih getrunken und es selbst bezahlt.
 
Ihre Rekordzeit an einem Verhandlungstisch?
Riegler: Acht bis zehn Stunden, bis in die Nacht hinein, waren durchaus üblich.
Hornauer: Bei mir war es ähnlich. Wobei es aus meiner Sicht schon Sinn macht, die Verhandlungszeit zu begrenzen. Je länger man verhandelt, desto nerviger wird es für beide Seiten.

Frank Riegler rh Frank Riegler

 Wie reagieren Sie, wenn die Gegenseite am Tisch hungrig oder müde wird?
Hornauer: Meistens ist man in der gleichen Situation.
Riegler: Wenn man sich im Kreis dreht, sollte man eine Grenze ziehen – noch eine Stunde oder noch ein bestimmtes Thema. Ich erinnere mich an Verhandlungen mit einem privaten Busunternehmen. Da mussten wir nachts das Gebäude durch ein Fenster verlassen, weil die Tür bereits abgeriegelt war.

Ist Gewerkschaftsarbeit heute wichtiger als früher?
Hornauer: Es ist immer weniger bekannt, was Gewerkschaften eigentlich sind und was sie machen.

Merken Sie das auch an den Mitgliedszahlen?
Hornauer: Die Mitgliedszahlen von Verdi stagnieren, mit leicht rückläufiger Tendenz. Das resultiert aus der Mentalität „Geiz ist geil“. Viele Arbeitnehmer wollen sich den Beitrag für eine Gewerkschaft lieber sparen.

Sind Arbeitgeber weniger sozial geworden?
Riegler: Ja. Wenn sich die Rahmenbedingungen verschlechtern, ziehen viele Arbeitgeber die Daumenschrauben an. Die Lufthansa hat am Münchner Flughafen massiv Druck gemacht, um die Kosten für den Bodenverkehrsdienst zu minimieren. Ein Arbeiter aus diesem Bereich hat mir erzählt, dass er nachts in seinem Auto schläft, weil er sich das Benzin nach Hause und am nächsten Morgen zurück zum Flughafen nicht leisten kann. Es trifft immer die Menschen, die am wenigsten verdienen.

Liegt das ausschließlich an der Globalisierung?
Riegler: Ich würde es als natürliche Gier bezeichnen. Nehmen wir das Reinigungsgewerbe. Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt schreibt alle paar Jahre Reinigungsfirmen an. Dann kommt eine neue Firma, die günstiger ist, und übernimmt die Beschäftigten der vorher im Landratsamt tätigen Firma. Nach dem Motto: Ihr könnt bei uns arbeiten, aber für ein oder zwei Euro weniger die Stunde. So passiert es, dass es Beschäftigte im Landratsamt gibt, die bereits seit 20 Jahren dort als Reinigungskraft arbeiten, aber schon den fünften Arbeitgeber haben. Da verhält sich selbst die öffentliche Hand unsozial.

Hat der Landkreis eine Vorbildfunktion für die freie Wirtschaft?
Hornauer: Die öffentliche Hand vergibt Aufträge mit unseren Steuergeldern, also hat sie eine Vorbildfunktion.
Riegler: Der Landkreis Erlangen-Höchstadt gehört zu den reichsten Kreisen in Bayern. Das Geld würde bestimmt ausreichen, um Reinigungskräfte vernünftig zu bezahlen. Am besten wäre es, wenn der Landkreis seine Liegenschaften in Eigenregie reinigen würde, dann wäre er an den Tarifvertrag gebunden. Wie es momentan läuft, wird sogar der Mindestlohn unterlaufen. Für eine bestimmte Fläche wird eine Reinigungszeit von vier Stunden angesetzt. Braucht die Reinigungskraft fünfeinhalb Stunden, werden trotzdem nur vier bezahlt.
Hornauer: Bei der Stadt ist es das gleiche Problem. Unsere Beschäftigten beschweren sich nicht über eine schlechte Reinigungsleistung, weil sie wissen, dass das zu Lasten der Reinigungskräfte gehen würde, obwohl die dafür nichts können. Unsere Forderung ist seit Jahren, die Reinigung wieder zu rekommunalisieren. Leider sind wir noch nicht weiter gekommen.

 

der Erlanger ver.di Vorsitzende Roland Hornauer va der Erlanger ver.di Vorsitzende Roland Hornauer

Weitere lokale Beispiele, über die Sie sagen: Das geht überhaupt nicht?
Riegler: Die Wichmann Enten GmbH hat im Frühjahr von heute auf morgen ihren Betrieb geschlossen. Ich nehme an, dass dies auf Weisung von Wiesenhof geschehen ist, weil Wichmann für diese Firma auf Kommission gearbeitet hat. Die Beschäftigten, die meisten aus Osteuropa, sind einfach entlassen worden. Es gab keinen Betriebsrat, keine Kurzarbeit, keinen Sozialplan, nichts.
Hornauer: Es gibt aber auch Positives. Im Vergleich zu vor 20 Jahren haben wir heute kaum Privatisierungsdiskussionen. Im Gegenteil: Der Arbeitgeber erkennt, wie wichtig die Arbeit der städtischen Mitarbeiter ist.
 
Dabei gab es einst Pläne, die Stadtwerke teilweise zu privatisieren.
Riegler: 1998 wollte Siegfried Balleis als damals junger und ehrgeiziger Bürgermeister in seinem 100-Tages-Plan 40 bis 45 Prozent der Stadtwerke loswerden. Als ÖTV (Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr, Anmerkung der Redaktion) haben wir zusammen mit weiteren Mitstreitern ein Bürgerbegehren initiiert. Das Ergebnis: 75 Prozent stimmten gegen die Pläne. Herr Balleis ist heute froh, dass sein Plan gescheitert ist, das tut er auch öffentlich kund.
 
Gehört es zu den schönsten Erfolgen eines Gewerkschafters, wenn er auf lange Sicht auch die einstige Gegenseite überzeugt?
Riegler: Ja. Man sieht ja jetzt auch anhand des Erfolgs der Stadtwerke, dass wir damals die richtige Perspektive erkannt haben.
Hornauer: In solchen Fällen sind wir stolz, weil wir als Gewerkschafter etwas für die Stadt tun konnten. Genau wie wir 1997 gegen den Willen von Bürgermeister Balleis eine Teilprivatisierung der Stadtverwaltung verhindert haben. 2005 wurde per Bürgerentscheid verhindert, dass aus dem Röthelheimbad ein Spaßbad wird, Ende der 80er konnte auf diesem Weg eine Müllverbrennungsanlage in Erlangen gestoppt werden. Das sind alles Ereignisse, von denen die Menschen in dieser Stadt heute noch profitieren. Man sieht: Allgemeinpolitisches Engagement von Gewerkschaften ist sinnvoll und wichtig.


Frank Riegler, Jahrgang 1953, ist gelernter Zahntechniker und trat 1970 der Gewerkschaft ÖTV bei. Er war 16 Jahre als hauptamtlicher Geschäftsführer der ÖTV in Erlangen tätig. 2000 wurde er Sekretär bei der Gewerkschaft ver.di in Nürnberg, von 2005 bis 2016 war er Landesfachbereichsleiter beim Landesbezirk der ver.di, zuständig für den Fachbereich Verkehr. Mittlerweile ist Rieger in Rente.

Roland Hornauer, Jahrgang 1958, trat 1980 der ÖTV bei. Seit 1986 ist er Gesamtpersonalratsvorsitzender der Stadt Erlangen, seit 2001 Erlanger Ortsvereinsvorsitzender der ver.di. Außerdem ist er der Bayerische Vorsitzende des ver.di-Fachbereichs Gemeinden der stellvertretende Bundesvorsitzender des ver.di Fachbereichs Gemeinden sowie Mitglied im Gewerkschaftsrat, dem höchsten ver.di-Gremium).

Unverzichtbar. Engagiert. Verheizt!? Erzieherin ver.di Unverzichtbar. Engagiert. Verheizt!? Erzieherin (VBN-Site Bühne)

Newsletter SuE

Ver.di informiert alle Mitglieder des Sozial- und Erziehungsdiensts in unregelmäßigen Abständen über neue Entwicklungen im Sozial- und Erziehungsdienst, wenn ihr eure E-Mail-Adresse bei Ver.di angegeben habt. Den Newsletter erhalten alle automatisch. Sollte das bei euch nicht der Fall sein, gerne Rückmeldung an Iris Schubert oder Dietmar Radde.

Regelmäßige aktuelle Infos zum Sozial- und Erziehungsdienst im Internet auch unter: https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/

Videokonferenzen statt Sitzung

Wegen der aktuellen Situation können keine Sitzungen stattfinden. Deshalb laden wir bis auf weiteres zu Videokonferenzen statt zu Betriebsgruppensitzungen oder Mitgliederversammlungen ein. Die Teilnahme ist recht einfach. Wir verschicken eine Einladung zu einen WebEx Meeting per E-Mail. Um daran teilzunehmen, einfach auf den Link in der E-Mail unter "WebEx Meeting beitreten" klicken. Wenn die technischen Möglichkeiten fehlen (z.B. kein PC mit Internetverbindung vorhanden oder keine Kamera, kein Micro am PC), steht im Mail eine Telefonnummer, damit eine Teilnahme per Telefon möglich ist. So kann zumindest akustisch teilgenommen werden. Die nächste Videokonferenz der Betriebsgruppe ist am 24.2., ab 17.00 Uhr. Wer teilnehmen möchte, einfach Mail an uns.

 

Filosofen Auswärts sind die Greuther stärker als in der Fremde.

Carsten Fuß

 

 Wissenswertes über die Personalvertretung, Teil III

Der Personalrat ist für die Beschäftigten eine wichtige Einrichtung, gerade wenn es Probleme gibt. Wir wollen deshalb über die Arbeit des Personalrates, seine Aufgaben, Pflichten, seine Möglichkeiten und so weiter in den nächsten Infos informieren.

Personalrat rh Personalrat

Dieses Mal informieren wir über das Themenfeld Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wegen Corona hat dieses Themenfeld schlagartig an Bedeutung gewonnen.

Nach Art. 75 Abs.4 Nr.8 Bayerisches Personalvertretungsgesetz hat der Personalrat bei „Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen“ mitzubestimmen. Klingt erstmal gut. Wenn aber der Arbeitgeber untätig bleibt, dann gibt es auch nichts mitzubestimmen. Über das Mitbestimmungsrecht kann der Personalrat keine direkten Änderungen erreichen. Natürlich kann er die Initiative ergreifen. Dem Personalrat steht gem. Art. 70a Abs. 1 i.V.m. Art. 75 Abs. 4 Satz 1 Nr. 8 Bayerisches Personalvertretungsgesetz (BayPVG) in Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes ein Initiativrecht zu. Dieses Instrumentarium erlaubt dem Personalrat die Wahrnehmung von Mitbestimmungsrechten in aktiver Form. Es gibt der Personalvertretung die Gelegenheit dazu beizutragen, dass Angelegenheiten die den Arbeits- und Gesundheitsschutz betreffen, nicht oder zumindest nicht zu lange ungeregelt bleiben. Soweit die Theorie. 2017 fehlten in vielen städtischen Bereichen die gesetzlich vorgeschriebenen psychischen Gefährdungsbeurteilungen. Der Personalrat stellte deshalb Anfang 2018 den Initiativantrag beim OB und Personalreferenten, dass unverzüglich diese Beurteilungen erstellt werden. Bis heute blieb der Antrag, auch wenn sich zwischenzeitlich viel getan hat, unbeantwortet. Zuständig für den Arbeits- und Gesundheitsschutz sind bei der Stadt die Amts- und Werkleitungen. Damit gibt es zig unterschiedliche Standards. Wegen Corona mussten die Bereiche entsprechende Hygienekonzepte erstellen. Kein einziges erhielt der Personalrat zur Zustimmung. Natürlich versucht die Stadtspitze gerade in Coronazeiten das notwendige und mögliche zu tun. Der OB appelliert, dass Homeoffice weitestgehend ermöglicht wird. Für über 1000 KollegInnen wurden hierfür 2020 die technischen Möglichkeiten geschaffen. Haben aber Führungskräfte die Position „Homeoffice nur in der Freizeit“, dann bleiben Anträge liegen, bekommen Beschäftigte zu hören, wie teuer dies ist und, und, und. In der Regel trauen sich die Betroffenen nicht, sich beim Personalrat über „ihre“ Führungskräfte zu beschweren. Der Personalrat kann deshalb nur allgemein, ohne Nennung des Bereiches, das Problem ansprechen und hoffen, dass ihm geglaubt wird. Beim konkreten Problem hat er dies geschafft und seit einigen Tagen gibt es einige Beschäftigte mehr im Homeoffice.

Kandidatinnen und Kandidaten zu den Personalratswahlen gesucht

Im Juni 2021 finden Personalratswahlen statt. Wie in der Vergangenheit wird ver.di für diese Wahlen Listen einreichen. Wir suchen daher Kolleginnen und Kollegen, die nächstes Jahr kandidieren. Bitte selbst melden oder andere Personen vorschlagen.

O Ich schlage folgende Personen vor________________________________________

O Ich würde kandidieren

O Ich habe Fragen, meldet Euch bitte

 

 

__________________________________________________________
Vorname                      Name                                   Amt

 

 

Solidarität mit Banu us Solidarität mit Banu

Solidarität mit Kollegin Banu Büyükavci


Fassungslos steht ver.di Mittelfranken vor der Tatsache, dass derzeit von der Stadt Nürnberg erwogen wird, unsere ver.di-Funktionärin und Ärztin am Nürnberger Klinikum Banu Büyükavci aus dem Gebiet der Bundesrepublik auszuweisen. Die Ausweisung einer dem Erdogan-Regime ungenehmen Politiaktivistin in die Türkei? Die Folgen mögen wir uns gar nicht ausmalen. Banu's "Vergehen"? Sie soll Mitglied in der TKP/ML sein. Diese wird (nur) in der Türkei als terroristisch eingestuft. Weitere ausführliche Infos im Internet unter mittelfranken.verdi.de Rubrik „Nachrichten“. Jeden Mittwoch organisert ver.di Mittelfranken ab 17.00 Uhr am Nürnberger Gewerkschaftshaus Mahnwachen.

Neujahrsempfang rh Neujahrsempfang

DGB Neujahrsempfang kann nachgeguckt werden

Der Neujahrsempfang am 14.1.2020 wurde im Internet gestreamt und kann unter youtube https://www.youtube.com/watch?v=QfYdnbBo3FI noch angesehen werden. Bemerkenswert das Grußwort vom Landrat Alexander Tritthart der einerseits die gute und enge Zusammenarbeit mit der stadt mehrfach erwähnte, andererseits aber die Öffnung des Landratsamtes zwischen Weihnachten und Neujahr als stolzen Beitrag zur Förderung der Autohändler pries. Die Ansprache hielt Dirk Hirschel vom ver.di Bundesvorstand, der anschaulich die gewerkschaftlichen Positionen und Forderungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik darstellte.

Kalte Aussperrung rh Kalte Aussperrung

Kalte Aussperrung – Stadt kommt in Annahmeverzug

Es war eine böse Überraschung für alle Beschäftigte im Dienstgebäude Nägelsbachstr. 26. Ab 11.1.2020 wurde die Eingangstür umgewidmet und statt Eingang ist es seitdem nur noch ein Ausgang. Die Folge, die Beschäftigten mussten umdrehen und sich auf den beschwerlichen Heimweg machen. Immerhin konnte der Personalrat nach zähen Verhandlungen erreichen, dass dies ein klassischer Fall des Annahmeverzuges des Arbeitgebers ist und die normale Arbeitszeit aufgeschrieben werden kann. Momentan ist unklar, wann in der Nägelsbachstraße wieder ein Eingang für die Beschäftigten zur Verfügung steht.

Griller II - Werner Lutz rh Griller - Werner Lutz

Neues von Werner Lutz

 Nostalgie

Die SPD will zwar Hartz IV abschaffen, nicht aber die Sanktionen dazu. – Schließlich sollen Hartz IV-Empfänger ihre Erfindung noch länger spüren. 

Gemeinwesen

Reine Männervereine sind nach Meinung des Bundesfinanzministeriums nicht gemeinnützig. – Dagegen sind Männervereine, in denen auch einige Alibi-Frauen sind - wie Aufsichtsräte von Wirtschaftsunternehmen - nur gemeingefährlich.

Plastikmüll

Berlin: Nach dem Verbot der Plastiktüte gibt es für die sogenannten Hemdchentüten am Gemüsestand noch eine befristete Übergangslösung. Sie müssen nach der Mitnahme vom Supermarkt aufgetragen werden. - Als Kleidungsstück gibt es so die Hemdchentüten für Kleinkinder in allen Grö-ßen, in rosa für Mädchen und in blau für Knaben.

Hartz IV-Sanktionen

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, daß Sanktionen bei Hartz IV gegen die deutsche Verfassung verstoßen. ALG II-Empfänger erfahren allerdings auch ohne Sanktionen schon seit Jahren, wie Hartz IV gegen ihre menschliche Verfassung verstößt. 

Rätsel – neues „Rätsel“

 Es war zu leicht, denn viele Kolleginnen und Kollegen laufen auf dem Weg zum Parkplatz unter der Hochstraße durch die Erlanger Höfe. Genau da ist die schöne Wasser- und Lichtinstallation zu finden. Alle richtigen Lösungen wurden mit einen ver.di Einkaufswagenöffner belohnt (das tolle Teil löst den Einkaufswagen und kann dann gleich wieder herausgezogen werden). Beim neuen Rätsel wollen wir wissen, wo findet sich der Tortenversand?

rätsel rh rätsel

Aus dem Bayerischen Ministerrat vor 70 Jahren oder auch es hat sich wenig geändert

In der 8. Sitzung am 22.1.1951 wurde u.a. behandelt

 
Personalangelegenheiten oder die Frage Politiker oder Fachmann
Amt für Verfassungsschutz

Stv. Ministerpräsident Dr. Heogner teilt mit, der Landeskommissar dränge darauf, daß ein Präsident für das Amt für Verfassungsschutz ernannt werde. Einen endgültigen Vorschlag könne er noch nicht machen, er habe aber an den früheren Abg. Schefbeck gedacht. Dieser sei grundsätzlich auch bereit, das Amt zu übernehmen und zwar auf Dienstvertrag. Staatssekretär Dr. Nerreter meint, es müßte wohl die Frage geklärt werden, ob das Amt mit einem Politiker oder einem Fachmann besetzt werden solle. Staatssekretär Dr. Oberländer spricht sich für einen Fachmann aus, der tatsächlich in der Lage sei, die Gegenbewegungen, die in den Lagern zu spüren seien, zu bekämpfen. Die Frage wird offen gelassen

Anfordern rh

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Iris Schubert, PR, (86 2997, 86 2987, 86 2420 oder 86 1956, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden

 

  • Ver.di Handlungshilfe SARS-CoV-2 – Schutzstandards und Maßnahmen des Arbeits- und Gesundheitsschutz in Kindertagesstätten für betriebliche Interessenvertretungen und Fachkräfte

Die Corona-Pandemie bringt große Unsicherheiten für die Fachkräfte, Eltern und auch die Kinder mit sich. Mit der vorliegenden Handlungshilfe will die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Beschäftigten und betrieblichen Interessenvertretungen helfen, in der Krise die bestmöglichen Infektionsschutzregelungen in den Betrieben umzusetzen. Grundlage für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie bildet dabei der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Dieser allgemeine Arbeitsschutzstandard bildet den Rahmen für branchenspezifische Konkretisierungen der gesetzlichen Unfallversicherung.

  • Ver.di Handlungshilfe „home office“ - Gute Arbeit auch Zuhause?! – Standards für Dienstvereinbarungen

Viele Kolleg*innen erledigen ihre Arbeit von zuhause oder möchten das gerne. Das ist nicht immer ohne Probleme. Darauf hat ver.di reagiert. Der Bundesfachbereichsvorstand Gemeinden hat Mindeststandards für Gute Arbeit im Zuhause verabschiedet.  Es geht darum, gute digitale Arbeit für alle zu erreichen und in kommunalen Dienststellen und Betrieben vergleichbare Arbeitsbedingungen zu schaffen – auch unter den Vorzeichen von Digitalisierung! Mit den „Standards für Dienstvereinbarungen für das Arbeiten im Zuhause („home office“)“ hat die AG Digitalisierung eine Handlungshilfe für Personalräte der Kommunen erarbeitet, die für ver.di Mitglieder exklusiv im Mitgliedernetz zum Download bereitsteht.

  • Flugblatt zum Thema Impfungen

Der ver.di Bundesfachbereich 3 (Gesundheitswesen) hat ein Flugblatt zum Thema Corona-Impfung aktuell herausgegeben. Darin enthalten sind auch Hinweise und Links zu weiteren Informationsmöglichkeiten.

  • Ver.di-Wirtschaftspolitik aktuell 19 / 2020 – Gesetzliche Rente lohnt sich!
    Viele Beschäftigte ärgern sich über die Rentenbeiträge, die ihnen vom Lohn abgezogen werden. Doch die lohnen sich mehr als jede andere Rentenversicherung. Für ver.di ist klar: Die wichtigste und sicherste Altersvorsorge ist die gesetzliche Rente. Sie muss gestärkt und verbessert werden.
  • Ver.di-Wirtschaftspolitik aktuell 01 / 2021 – Kurzarbeitergeld erhöhen!
    Viele Beschäftigte aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe, dem Veranstaltungswesen, dem Handel und dem Friseurgewerbe haben sehr geringe Einkommen und können vom Kurzarbeitergeld kaum leben. Deswegen muss das Kurzarbeitergeld ab dem ersten Tag auf 90 Prozent des Nettoentgelts – 97 Prozent mit Kindern – erhöht werden.
Surfen rh

Surfen Nr. 219

 Die Thematik „Impfen“ und Impfpflicht wird stark diskutiert. Mit dem link können die aktuellen FAQs des DGB zu Impfen abgerufen werden:

https://www.dgb.de/themen/++co++f8a93440-4476-11eb-9b7e-001a4a160123

Schlimm, falsch gezählt.

Im letzten Info haben wir die Nr. 208 der Rubrik „surfen“ veröffentlicht. Unseren aufmerksamen LeserInnen ist natürlich aufgefallen, dass es die Nr. 218 hätte sein müssen. Nach 217 (Info Nr. 10/2020) kommt natürlich nicht 208, danke für die vielen Hinweise.

Krisenmanager Hubsie (stellvertretender Ministerpräsident Bayern Hubert Aiwanger), Teil 1

Aiwanger am 10.12.2020: „Ich glaube, wir müssen Hotels und Co. Auch dann schon öffnen, wenn wir über 50 sind.“

Floh ist jetzt Bart

Unser Oberbürgermeister redet häufig auf den unterschiedlichsten Veranstaltungen. Meistens findet er sehr passende Worte. Wenn überhaupt wird dies nur in den regionalen Medien registriert. Bundesweit ist er aber diese Tage in allen Medien mit einer ganz gewichtigen und inhaltsschweren Aktion. Die Rasur seines Bartes in Verbindung mit einer gestarteten „Facebaak-Challenge“ hat es sogar zu einer dpa-Meldung und einen Beitrag im Morgenmagazin eines öffentlich-rechtlichen Senders gebracht. Sogar die Satireseite der taz, die Wahrheit hat am 20.1.2021 wie folgt über unseren OB berichtet:

Beim Barte des Propheten

FDP2-Maske bringt Rasur-Challenge ins Rollen

Gerade doppelt hart trifft es katholische Almöhis, hinterwäldlerische Elmar-Gunsch-Fans, den Verein regierungstreuer Salafisten e. V. sowie die Anhänger der Evangelischen Kirche des Bärtigen Propheten. ….– nein, jetzt soll auch noch der Bart ab. Wegen Maske. Also wegen der FDP2-Maske, die der neoliberale Kapitalismus seinen Schäfchen via Ministerkonferenz gerade aufoktroyiert,weil, ins Büro und ans Fließband sollen sie alle ja schon noch. Nur eben mit Maske. Aber das geht nur ohne Bart! Weil, hält sonst nicht! Wissenswert: Der Oberbürgermeister von Erlangen, ein gewisser Florian Janik von der SPD, hat sogar eine „Challenge“ im Netz gestartet, um auch die nachwachsende Hipsterjugend, äh, nein, doch nicht, richtig ist: die anderen Bartträger im eigenen Stadtrat dranzukriegen. „Man hat so Phantombart-Schmerzen“, klagte Janik der dpa. „Ich erwische mich, wie ich mehrmals am Tag dahin fasse. Insofern vermisse ich den Bart schon.“ Und die Barbiere? Schauen wegen Lockdown in die Röhre. Gott der Gerechte!

Dank dieser Aktion wird unser OB jetzt bundesweit nur noch Bart genannt. Schade, dass der Brucker Faschingszug in diesem Jahr nicht stattfinden kann. Unser oberster Bart hätte sich nämlich als Bart Simpson verkleidet.

Mit Make und Bart rh Mit Make und Bart

 

 

 

 

 

 

RmC rh RmC
Guldur rh

ROCK MEETS CLASSIC 2020, Teil I

 MIT U.A. ALICE COOPER, JOYCE KENNEDY (MOTHER`S FINEST) ROBERT HART (MANFRED MANN`S EARTHBAND U.A. MIT DER MAT SINNER BAND UND DEM RCM SYMPHONY ORCHESTRA

07.03.2020, NÜRNBERG, ARENA,

Das Konzept funktioniert und ist simple. Einige recht bekannte Stars aus der Frühgeschichte des Rocks werden jeweils für ein paar Songs zusammen mit einer guten Begleitband und einem klassischen Orchester auf die Bühne gestellt. Dazu gibt es eine sehr gute Lightshow, Pyros, Rauch, Konfettischlangen, LED Leinwände mit Filmen und Bildern im Hintergrund und links und rechts über der Bühne jeweils eine große Leinwand, damit auch jeder das Bühnengeschehen mitbekommt. 2020 findet schon die 11. Auflage statt und die Arena ist voll.

RmC rh RmC

Gefüllt mit einem Publikum was man sonst eher seltener bei Rockkonzerten sieht. Kaum Jüngere, fast alles mehr oder minder in Würde gealterte Silberrücken, die gekommen sind, um auf einen Sitzplatz die Songs ihrer Jugend wieder einmal und häufig auch zum ersten Mal live zu hören. Unterstützt werden die Rocklegenden von der sehr guten Mat Sinner Band, die mehr als eine Begleitband sind und dem RCM Symphony Orchestra. Dank dessen vielen sehr jungen und sehr ansehnlichen Musikerinnen wird das Durchschnittsalter auf der Bühne auf ein erträgliches Maß gesenkt. Los ging es mit einem schönen Medley durch diverse Rockklassiker wie „I Wan`t It All“ von Queen. Die Matt Sinner Band und das Orchester zeigten gleich was sie draufhaben. Dann wurden mit Danny Bowes und Luke Morley von Thunder die ersten Gaststars angekündigt. Die jeweiligen Ankündigungen sorgen dafür, dass niemand rätseln muss, wer die Bühne entert. Wunderbar ihr Cover “Gimme Some Lovin`“ von der Spencer Davis Group.

RmC rh RmC

ver.di-Info