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Betriebszeitung

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verdi-Info Nr. 8/2020

für die Stadtverwaltung Erlangen
Betriebszeitung rh Betriebszeitung

Info Nr. 8/2020 41. Jahrgang (letzte Ausgabe in den Sommerferien) vom 7. September 2020

Inhalt:

  • Herzlich Willkommen
  • Tarifrunde
  • Filosofen
  • Betriebsgruppe
  • Mehr Urlaub
  • Text war nicht neu
  • Wissenswertes über die Personalvertretung
  • Kandidaten gesucht
  • Fehlerserie
  • Endlich Sonnenschutz für Rathaus und Museumswinkel
  • Kurz & knackig (u.a. Neues von Werner, Bilderrätsel, aus dem Bayerischen Ministerrat, anfordern, surfen 215, Videostar, Termine & Veranstaltungen, Culdur mit Konzertbericht Voodoo Jürgens)

Herzlich Willkommen und guten Start!

Zum 1. September beginnen wieder über 60 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Stadt. Neben den Auszubildenden und BeamtenanwärterInnen sind dies auch Praktikantinnen und Praktikanten im Rahmen der ErzieherInnenausbildung bzw. in der praxisintegrierten Ausbildung und im „Sozialpädagogischen Seminar“.

Wir wünschen allen neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Einstieg bei der Stadt und eine erfolgreiche Ausbildung. Wichtig und nicht vergessen, bei Fragen, Problemen, Schwierigkeiten wendet Euch rasch an die Jugend- und Auszubildendenvertretung, den Personalrat und an die Gewerkschaft ver.di. Ebenfalls nicht vergessen, Join the Union!

Zahlreiche Infos speziell für Berufsanfänger sind im Internet unter https://jugend.verdi.de und unter https://jugend-bayern.verdi.de zu finden. Dort sind u.a. ein spezielles Ausbildungsportal (http://ausbildung.info/), Tipps zum Start ins Berufsleben und Hilfestellungen zu den Rechten und Pflichten im Arbeitsverhältnis veröffentlicht. Es lohnt sich, schnell ver.di-Mitglied zu werden. Der Jugendsekretär in Mittelfranken ist Timo Klein, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg, Tel.: (0911) 23 55 7 -921 eMail: timo.klein@verdi.de Facebook: verdijugendmittelfranken.

Ausbildung von A bis Z als App

Wichtige Infos können auch direkt auf das Smartphone geladen werden. Das kostenlose App ist für Android und IOS über den Play Store bzw. App Store runterladbar. Als Suchadresse „ver.di Ausbildung von A bis Z“ angeben, runterladen und schon besitzt man ein großes Lexikon zu vielen Themen der Ausbildung.

Aktiv zum ausbildungsSTART verdi Jugend Ver und Entsorgung 2016_Wasser_Energie_Abfall ver.di Jugend Aktiv zum Ausbildungsstart

Tarifrunde 2020

Arbeitgeber wollen Arbeitsplätze attraktiver machen – Statt Leistungsentgelt für viele, Fahrradleasing und Jobticket für einige

Verhandlungsrunde am 1.9.2020 enttäuschend
Der Bericht des ver.di Vorsitzenden und Verhandlungsführer:

Liebe/r Kollege/in,

die Tarifverhandlungen für die Tarif- und Besoldungsrunde mit dem Bund und der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) wurden heute in Potsdam aufgenommen. Im Vorfeld der Verhandlungen kommentierten die Arbeitgeber unsere Forderungen als „völlig überzogen“ oder als „utopisch“ und klagten über „leere Kassen“. Neu sind solche Aussagen im Vorfeld von Tarifverhandlungen freilich nicht. Erstaunlich ist aber doch, dass die Arbeitgeber erklären, es gebe nichts zu verteilen und ganz selbstverständlich „Lohnzurückhaltung“ erwarten – und das, obwohl in der Corona-Krise die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes das Land am Laufen gehalten und viel Applaus dafür erhalten haben.

Wir sind unverzichtbar. Jetzt seid ihr dran. ver.di Wir sind unverzichtbar. Jetzt seid ihr dran. (370px Breite)

Vorstellungen meilenweit auseinander

Der Verhandlungsauftakt war enttäuschend. Zwar haben die Arbeitgeber freundliche Worte für die Leistung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst gefunden, ein faires Angebot für Lohnsteigerungen ist jedoch nicht in Sicht. Sie jammern über eine angeblich angespannte Kassenlage bis 2023 und streben eine lange Laufzeit für einen Tarifvertrag an. Insgesamt lägen ver.di, der Bund und die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände noch meilenweit auseinander.

ver.di fordert für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes von Bund und Kommunen eine Anhebung der Einkommen um 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Ausbildungsvergütungen und Praktikantenentgelte sollen um 100 Euro pro Monat angehoben werden. Außerdem wird unter anderem die Angleichung der Arbeitszeit im Osten an die im Westen erwartet.

Nach der ersten Verhandlungsrunde heute betonten die Verhandlungsspitzen beider Seiten, dass ein fairer Austausch stattgefunden habe. Vereinbart wurde, dass über die besondere Situation im Gesundheitsbereich, für die Pflege und den öffentlichen Gesundheitsdienst gesondert verhandelt werden soll. Nach unseren Vorstellungen soll es dabei um eine Pflegezulage sowie die Einbeziehung der Pausen bei Wechselschichtarbeit und Erhöhung des Zuschlags für Samstagsarbeit gehen. Aus Sicht der Arbeitgeber soll alles aber möglichst wenig kosten. Gesondert verhandelt werden soll auch für die Sparkassen. Darauf haben die kommunalen Arbeitgeber großen Wert gelegt.

Meilenweit auseinander gehen klar die Vorstellungen über eine faire Entlohnung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst und auch über die Laufzeit einer möglichen Einigung. In der Krise gab es Stützungsprogramme mit hunderten Milliarden Euro! Unsere Forderung nach 4,8 Prozent, mindestens aber 150 Euro bei einem Jahr Laufzeit ist aus unserer Sicht eine faire Anerkennung der Leistung der Beschäftigten. Besonders wichtig ist für uns auch die Angleichung der Arbeitszeit im Osten an die im Westen – nach 30 Jahren!

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Die Arbeitgeber, insbesondere die kommunalen Arbeitgeber, malen ein absolut düsteres Bild, was die Entwicklung der öffentlichen Haushalte angeht. Sie sehen bis ins Jahr 2023 keinen Verteilungsspielraum. Ein Tarifabschluss schwebt ihnen nach der Devise „nichts bis wenig mit einer langen Laufzeit“ vor.

Wie geht es weiter?

In zwei Wochen, am 19. September, werden die Verhandlungen fortgesetzt. Bereits im Vorfeld werden die beiden gesonderten Gespräche zur Situation im Gesundheitsbereich, der Pflege und des öffentlichen Gesundheitsdienstes sowie den Sparkassen stattfinden. Am 8. September kommen die Verhandlungsspitzen unter Einbeziehung unserer Expertinnen und Experten aus den ver.di-Fachbereichen zusammen. Die Ergebnisse werden dann in den regulären Verhandlungsterminen weiter behandelt.

Die Arbeitgeber haben angekündigt, uns ihre Vorstellungen zur Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Dienstes bis zum nächsten Verhandlungstermin schriftlich unterbreiten zu wollen. So zum Beispiel durch die Umwandlung der leistungsorientierten Bezahlung für andere Maßnahmen wie die Förderung von Job-Rädern oder ÖPNV-Tickets für Auszubildende. Gleiches gilt für ihre Vorstellungen zur Anpassung von Regelungen zur Eingruppierung, dem sogenannten Arbeitsvorgang. Hier sehen sie Handlungsbedarf.

Jetzt kommt es auf Dich an!

Wir stehen in den Startlöchern. Die Planungen laufen auf Hochtouren, sowohl digital als auch bei dir vor Ort. Erkundige Dich laufend über die vielfältigen Aktivitäten auf https://unverzichtbar.verdi.de/ oder abonniere auf telegram verdiOfficalBot.

Und vor allem: werde vor Ort im Bezirk oder in Betrieb und Dienststelle mit Deinen Kolleginnen und Kollegen aktiv!

 

1. Runde ver.di 1. Runde

Tarifbotschafter*innen im Betrieb und der Dienststelle

Zwischenzeitlich haben sich schon über 9.000 Kolleginnen und Kollegen bereit erklärt, als Tarifbotschafterin oder Tarifbotschafter in ihrem Betrieb oder ihrer Dienststelle aktiv zu werden.
Wenn Du noch nicht dabei bist und Dir vorstellen kannst Tarifbotschafter*in zu werden, kannst Du Dich unter https://unverzichtbar.verdi.de/ informieren und anmelden.
Gemeinsam werden wir eine erfolgreiche Tarifrunde schaffen!

Frank Werneke
ver.di-Vorsitzender

Für ver.di ist es nach 2001 und 2009 jetzt das dritte Mal, dass wir Tarifpolitik unter den Bedingungen einer Rezession organisieren müssen. Und das wird uns in den kommenden Monaten noch in einige Zerreißproben führen. Weil trotz Kampf und Einsatz Tarifergebnisse in von der Krise betroffenen Branchen vielleicht niedriger ausfallen werden, als wir uns das vor einigen Monaten noch vorgestellt haben. Und dann steht die Frage im Raum – lohnt sich der Einsatz überhaupt?! Allerdings – ohne Einsatz und Kämpfe werden wir tarifpolitisch nichts herausbekommen oder sogar die Verschlechterung von Tarifverträgen erleben. Deshalb ist es richtig, auch unter schwierigeren Rahmenbedingungen mutig und selbstbewusst in die bevorstehenden tarifpolitischen Auseinandersetzungen zu gehen.

Ver.di Vorsitzender Frank Werneke im Juni 2020 vor dem Gewerkschaftsrat

„Wir haben die Argumente“

Der öffentliche Dienst hält das Land und die Gesellschaft am Laufen. Und der öffentliche Dienst, das seid Ihr, die  rund 2,3 Millionen Beschäftigten von Bund und Kommunen. Ihr sorgt mit Eurer Arbeit dafür, dass Menschen staatliche Unterstützung erhalten, entsorgt Müll, betreut Kinder, achtet auf den Schutz der Gesundheit, fahrt die Menschen mit Bussen zur Arbeit oder pflegt Alte und Kranke. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen: Eure Arbeit ist unverzichtbar!

Ihr setzt Euch bei Eurer Arbeit auch selber Risiken aus, z.B. im Kontakt zu Bürger*innen oder wenn Ihr die Hygienekonzepte für Eure Betriebe nicht nur entwickelt und umsetzt, sondern auch deren Einhaltung kontrollieren müsst, wie in den Bürgerämtern, Zoos oder Schwimmbädern.

Für diese wichtige Arbeit, die in der Tat systemrelevant ist, werdet Ihr im Vergleich zu anderen Branchen viel zu schlecht bezahlt. Auch wenn ver.di in den Tarifrunden der letzten Jahre aufgeholt hat, liegen wir bei den Entgelten im Durchschnitt aller Branchen noch zurück. Kein Wunder, dass es einen erheblichen Fachkräfte- und Nachwuchsmangel gibt – Ihr spürt das, wenn Eure Aufgaben immer mehr werden.

Die Corona-Pandemie trifft alle Menschen in unserem Land. Mit dem Covid19-Tarifvertrag zur Kurzarbeit habt ihr einen wesentlichen Beitrag geleistet, um die kommunalen Arbeitgeber zu entlasten. Gleichzeitig haben viele von Euch rund um die Uhr geschuftet, weil es in der Krise geboten war. Ihr wart da und habt alles gegeben. Dass vor allem die VKA diesen Einsatz nicht würdigt und diese Krise jetzt auf Eurem Rücken austragen will, ist inakzeptabel und empörend.

Die Arbeitgeber von Bund und VKA setzen auf Euren Einsatz. Aber mehr zahlen wollen sie dafür nicht. Gegen diese Respektlosigkeit wehren wir uns und deswegen sagen wir:

Jetzt seid Ihr dran - Applaus allein reicht nicht!

 

Unverzichtbar. Engagiert. Verheizt!? Erzieherin ver.di Unverzichtbar. Engagiert. Verheizt!? Erzieherin (VBN-Site Bühne)

Mehr Urlaub dank Gewerkschaft
 

Was macht den Unterschied zwischen vier und sechs Wochen Urlaub aus? Ganz einfach: Die Gewerkschaft!

Der gesetzliche Urlaubsanspruch beträgt bei einer 5-Tage-Woche 20 Urlaubstage im Jahr. Dank Tarifvertrag haben alle Beschäftigten bei der Stadt 30 Tage Urlaub.

17. September ver.di Betriebsgruppe trifft sich

Die Arbeit von ver.di bei der Stadt Erlangen wird in monatlichen Treffen der Betriebsgruppe, jeweils ab 17.00 Uhr, abwechselnd Dienstag und am Donnerstag, bestimmt. Jedes ver.di-Mitglied bei der Stadt kann gerne mitmachen, kommen und seine Ideen und Anregungen einbringen. Wer künftig eingeladen werden möchte, einfach bei uns melden, telefonisch oder per Mail an roland.hornauer@stadt.erlangen.de. Die interne Einladung enthält zusätzlich immer lesenswerte Tagesordnungspunkte. Das nächste Treffen ist am Donnerstag 17. September, 17.00 Uhr, im Sitzungsraum beim Personalrat, Nägelsbachstr. 26, II. OG. Thema ist natürlich die laufende Tarifrunde.

Text war nicht neu

Der im letzten Info abgedruckte Text über die Rahmenvereinbarung wurde größtenteils auch schon im Info Nr. 10/2019 abgedruckt. Was aber weitaus wichtiger ist, der Stadtrat hat am 23. Juli 2020 einstimmig beschlossen, der Oberbürgermeister kann die Vereinbarung unterzeichnen. Damit gibt es auch in den nächsten sechs Jahren keine betriebsbedingten Kündigungen und auf krankheitsbedingte Kündigungen verzichtet die Stadt grundsätzlich.

 

Wenn sich einer dehnen will, soll er nach Dänemark gehen. Bei mir wird gelaufen.

Ede Geyer

Fehlerserie

Schon zweimal stand „Wissenswerter über die Personalvertretung“ fett und groß in der Überschrift. War natürlich nicht Absicht, es muss „Wissenswertes“ heißen.

 Wissenswertes über die Personalvertretung, Teil III

Der Personalrat ist für die Beschäftigten eine wichtige Einrichtung, gerade wenn es Probleme gibt. Wir wollen deshalb über die Arbeit des Personalrates, seine Aufgaben, Pflichten, seine Möglichkeiten und so weiter in den nächsten Infos informieren. Dieses Mal informieren wir über die Mitbestimmungsrechte. Mitbestimmungsrecht heißt, die Stadt kann eine Maßnahme erst durchführen, wenn der Personalrat ausdrücklich der Maßnahme zugestimmt hat.

Personalrat rh Personalrat

Der Personalrat hat allerdings für die Ausübung seines Mitbestimmungsrecht nur 14 Tage Zeit. Eine Reihe von personellen Maßnahmen wie die Einstellung von Beschäftigung unterliegen der Mitbestimmung. Allerdings kann der Personalrat seine Zustimmung in personellen Angelegenheiten nur verweigern, wenn der Vorschlag gegen eine Regelung verstößt oder jemand durch den Vorschlag ganz konkrete und unmittelbare finanzielle Nachteile hat oder die vorgeschlagene Person den Betriebsfrieden durch unsoziales oder gesetzwidriges Verhalten stören wird.

Große Bedeutung haben die Mitbestimmungsrechte in sozialen und allgemeinen Angelegenheiten. Unter anderen unterliegt folgendes der Mitbestimmung des Personalrates:

  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und der Pausen sowie die Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage;
  • die Aufstellung eines ganz konkreten Urlaubsplans;
  • Einführung von Schließtagen;
  • Maßnahmen zur Verhütung von Dienst- und Arbeitsunfällen und sonstigen Gesundheitsschädigungen;

Für die Arbeitsbedingungen sind die Mitbestimmungsrechte bei den Arbeitszeitregelungen extrem wichtig. Kein Vorgesetzter, kein Stadtrat kann ohne Zustimmung des Personalrates die städtischen Arbeitszeiten ändern.

Deshalb ganz konkret bei anstehenden Änderungen einfach fragen, hat der Personalrat der Änderung zugestimmt.

Ein Problem ist allerdings die Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte. Der Gesetzgeber ging davon aus, dass sich ein öffentlicher Arbeitgeber an Recht und Gesetz hält. Dies bedeutet im Vergleich zu Betriebsräten fehlt es an wirksamen Bestimmungen, um den Arbeitgeber zu zwingen, das Personalvertretungsgesetz einzuhalten.

Kandidatinnen und Kandidaten zu den Personalratswahlen gesucht

Im Juni 2021 finden Personalratswahlen statt. Wie in der Vergangenheit wird ver.di für diese Wahlen Listen einreichen. Wir suchen daher Kolleginnen und Kollegen, die nächstes Jahr kandidieren. Bitte selbst melden oder andere Personen vorschlagen.

O Ich schlage folgende Personen vor________________________________________

O Ich würde kandidieren

O Ich habe Fragen, meldet Euch bitte

 

 

__________________________________________________________
Vorname                      Name                                   Amt

 

Endlich der Sonnenschutz für Rathaus und Museumswinkel kommt

Dies hat der Bau- und Werksausschuss im Juli 2020 festgelegt, kann im Ratsinformationssystem nachgelesen werden.

Geplanter Bauablauf Rathaus:

- Gerüstaufbau abschnittsweise von KW 40/2020 bis KW 43/2020

- Detailaufmaß der Raffstoreanlagen ab KW 41/2020, je Gerüstabschnitt

- Elektroinstallationsarbeiten von KW 44/2020 bis KW 49 KW/2020

- Demontage/Montage Raffstoreanlagen von KW 45/2020 bis KW 49/2020

- Rückbau Gerüstabschnitte von KW 46/2020 bis KW 50/2020

- Programmierung/Inbetriebnahme von KW 50/2020bis KW 51/2020

Im Museumswinkel soll die Sonnenschutzanlage bis September montiert sein.

Griller II - Werner Lutz rh Griller - Werner Lutz

Neues von Werner Lutz

Neuer Roman

Im Tempel

Der Tempel ist das neue Einkaufszentrum, das im Stadtzentrum gegen den Widerstand vieler Bürger entstanden ist. In ihm treffen sich in einem versteckten Kellerraum heimlich Jugendliche und Linke, die regelmäßig politische Aktionen in dem Einkaufszentrum durchführen: gegen miserable Arbeitsbedingungen bei Textilarbeiterinnen in Bangla Desh, gegen Massentierhaltung, gegen Konsumterror. Der Tempel ist aber auch ein altes Schloß irgendwo im Südharz, das im „Dritten Reich“ als Krankenhaus fungierte, in dem Kinder dem Euthanasieprogramm der Nazis zum Opfer fielen. Eines Tages kommt Stefan in das Einkaufszentrum. Er ist verstört und orientierungslos und wird von den Jugendlichen aufgenommen. - Die Mutter des jungen Mannes wurde am Abend zuvor ermordet. Unklar ist, ob er etwas damit zu tun hat. Helmut Bruckner und seine Kollegin Brigitta Wagner, zwei Beamte aus dem Kriminalkommissariat, beginnen zu ermitteln. Vieles deutet auf einen Selbstmord der alten Dame hin. Andererseits stand, als die Leiche zufällig gefunden wurde, ihre Wohnungstür sperrangelweit offen. Die Ermittlungen führen die Kriminalpolizei bald in die Vergangenheit der nie aufgearbeiteten NS-Euthanasieverbrechen der Stadt.

Der neue Roman von Werner Lutz ist nur als e-book für 3,99 € bei allen gängigen Buchverlagen erhältlich.

Aktueller Fluchtweg rh Aktueller Fluchtweg

Rätsel – neues „Rätsel“

Der Fluchtweg in`s Bodenlose befindet sich im Gebäude Nägelsbachstr. 26. Zwischenzeitlich ist dieser Fluchtweg natürlich vorbildlich gegen Abstürze aller Art gesichert. Beim neuen Rätsel wollen wir wissen, welche unserer Kolleginnen und Kollegen „verstecken“ sich hinter unseren ver.di Erlangen Schlauch. Wir haben übrigens noch Schläuche, einfach bei uns anfordern.

Rätsel rh Rätsel

Aus dem Bayerischen Ministerrat vor 70 Jahren oder auch es hat sich wenig geändert

Beim Beitrag aus dem letzten Info hat der Lay-Outer Text verschluckt, deshalb nochmal der Beitrag und die verschluckten Buchstaben sind fett markiert.

Am 19.7.1950 stand die Beratung des Staatshaushaltes 1950/51 auf der Tagesordnung

Ministerialrat Dr. Barbarino teilt zunächst mit, daß leider bei den Haushaltsverhandlungen das gewünschte Resultat, nämlich die Beseitigung des Fehlbetrages, nicht erreicht werden konnte. Ursprünglich habe sich der Fehlbetrag auf 512,7 Millionen DM beziffert, man habe ihn dann durch Ausgabeabstriche auf 325,7 Millionen DM und durch Höherschätzung der Einnahmen um 64,5 Millionen DM auf 122,5 Millionen DM verringert. Dabei müsse er bemerken, daß die Höherschätzung der Einnahmen aus Steuern das äußerste sei, was man habe machen können. Die Schätzungen des Finanzministeriums bei den Steuern seien übrigens durch einen Vergleich mit den Schätzungen des Instituts für Konjunkturforschung vollkommen bestätigt worden. Wenn nun bei der heutigen Besprechung alle Differenzpunkte, die noch zwischen dem Finanzministerium und den übrigen Ministerien bestünden, zu Gunsten des Finanzministeriums entschieden würden, so könnte der Fehlbetrag um weitere 31,2 Millionen DM auf 91,3 Millionen DM verringert werden. Die größte Differenz bestehe beim Staatsministerium für Unterricht und Kultus, nämlich in Höhe von 18,8 Millionen DM.

Anfordern rh

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Iris Schubert, PR, (86 2997, 86 2987, 86 2420 oder 86 1956, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden

  •  Ver.di Taschenkalender 2021 – Zeitplaner Sozial- und Erziehungsdienst 2020/2021

Nachdem die Taschenkalender dieses Jahr recht früh geliefert wurden, bekommen alle ver.di Mitglieder, die in der Vergangenheit einen Kalenderwunsch geäußert hatten, einen im Laufe des Septembers zugeschickt. Der beliebte Zeitplaner für KollegInnen in Kindertageseinrichtungen kam dagegen erst im August. Er wurde umgehend verschickt. Ver.di Mitglieder die nichts erhalten haben, aber einen Kalender möchten, mögen sich bitte umgehend melden. Kein Verteiler ist perfekt.

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 12 / 2020 – Sozialstaat – wichtiger denn je!

Die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig ein ausgebauter Sozialstaat ist. Doch Arbeitgeberpräsident Kramer behauptet „Der Sozialstaat wird zu groß“. Man müsse „gegensteuern“, also Leistungen kürzen. Aber die Arbeitgeberbeiträge sind sogar niedriger als vor 20 Jahren. Künftig wird nicht weniger, sondern mehr Sozialstaat nötig sein. Entscheidend ist die gerechte Finanzierung.

 

 

Surfen rh

Surfen Nr. 215

Die Geschichte des DGB und der Gewerkschaften wird sehr informativ mit vielen historischen Infos, Bildern und Grafiken, geordnet nach Jahrzehnten, dargestellt unter https://www.dgb.de/uber-uns/bewegte-zeiten/geschichte-des-dgb

Termine & Veranstaltungen (Anmeldung jeweils an: nicole.adelmann@verdi.de)

Arbeitsrecht aktuell „Was steht wirklich in meinem Arbeitszeugnis?“

Die Frage „Was steht wirklich in meinem Arbeitszeugnis?“ stellen wir uns alle während unseres Berufslebens irgendwann einmal. Worauf geachtet werden muss und wie gegen ein schlechtes Zeugnis vorzugehen ist, erläutert uns Kollegin Andrea Moosrainer, ver.di Rechtsschutz, in Ihrem Vortrag und steht uns anschließend noch zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung.

Am Mittwoch, 16. September 2020, 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Raum Burgblick, 7. OG

 

ver.di praktisch Workshop „Wie bleibe ich auf dem Laufenden?“

Als aktive Betriebs- und Personalräte sind viele von Euch ständig bestrebt gewerkschaftliche Positionen an die Kolleg*innen zu bringen. Im Workshop wollen unsere Teamer gemeinsam mit Euch Informationswege erarbeiten. Durch den Workshop führt unser bewährtes Team Ingrid Bäumler und Manfred Endebrock.

Am Donnerstag, 24. September 2020, 17:30 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, ver.di K.i.B.S., EG.

Eine Anmeldung an nicole.adelmann@verdi.de ist zwingend erforderlich.

„Warum schweigen die Lämmer?“

Angsterzeugung als Herrschaftstechnik – wo doch alle Macht beim Volk liegt. Wie kann die größtmögliche Freiheit von Angst gewonnen werden? Dieser Frage widmet sich Prof. Rainer Mausfeld, emeritierter Prof. für allgem. Psychologie an der Universität Kassel am Ende seines Referats zum Thema.

Am Dienstag, 6. Oktober 2020, 18:00 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Korn’s Saal, 1. OG

Eine Anmeldung an nicole.adelmann@verdi.de ist zwingend erforderlich.

Filmstar StHe Filmstar

Video Killed The Radio Star

Statt Personalversammlungen mit Tätigkeitsberichten hat der Stammpersonalrat über das Mitarbeiterportal einen Tätigkeitsbericht als Video veröffentlicht (einfach „Personalrat“ in der Spalte „Schnelleinstieg“ klicken und schon kann unter „Aktuelles“ das Video aufgerufen werden). Das Video selbst ist unterschiedlich angekommen. Einige brauchen den Personalratsvorsitzenden nicht auch noch auf dem Bildschirm am Schreibtisch. Andere finden es toll, einen freigestellten Personalrat bei hochsommerlichen Temperaturen im Rathaus schwitzen zu sehen.

Filmstar rh Filmstar

Eine Kollegin war sogar so begeistert, dass sie einen Oskar gebastelt und Roland überreicht hat. Festzuhalten bleibt, nach Stefan „Hasso“ Heß, Hauptdarsteller in „Müllcolm X“, Oberbürgermeister Dr. Janik, Neben- und Kleindarsteller in „Müllcolm X“, hat die Stadt somit einen weiteren Schauspieler in ihren Reihen.

Oskar rh Oskar
Guldur rh

AUSTRIA POP

VOODOO JÜRGENS

24.08.2020, KULTURINSEL WÖHRMÜHLE MINI POPUP OPEN AIR

Die Mini Popup Open Air machen Lust auf mehr bzw. schreien nach einer Fortsetzung im nächsten Jahr. Die Wöhrmühlinsel ist einfach ein toller Veranstaltungsort. Sehr weitläufig im Grünen, ohne Verkehrslärm oder Nachbarn die belästigt werden können. Coronabedingt wurde der Einlass auf 300 Personen beschränkt und das Konzert findet im Sitzen statt. Dafür sitzt man aber sehr nahe an der Bühne und es ist herrscht bei den Konzerten eine außergewöhnliche und intime Atmosphäre zwischen Künstlern und Publikum. Beide sind sichtbar erfreut, endlich wieder Live Musik spielen und hören zu können. Dies galt besonders für Voodoo Jürgens, alias David Öllerer und seiner sehr guten vierköpfigen Begleitband „Ansa Panier“. Voodoo Jürgens erzählt, singt Geschichten mit viel Wiener Schmäh im Dialekt über Originale, über verkrachte Schicksale oder Dauergästen in Kneipen, die sich mehr oder weniger erfolgreich durch Beziehungen oder einfach durch den Alltag schlagen. Geschichten, die hörbar von der guten Laune aller Beteiligten profitieren. Manche Ansagen wie „Heit tut mir alles weh, aber ich nimm es mit an Schmäh, au weh“ sind relativ sinnfrei. Da stört es natürlich auch nicht, dass ein Edelfan, wohl mit einigen Ottakringer zuviel in der Krone, um im Jargon zu bleiben, ständig durch unvermittelten Anfeuerungsrufen stört. Voodoo Jürgens ignoriert seinen Edelfan weitestgehend und sagt einen Oarwaschelkrauler, einen Lamourkätscher, ein Liebeslied an. Die zurückhaltenden instrumentierten Songs unterstützen passend die Texte. Besonders stechen immer wieder Kontrabass, Tuba oder Horn heraus. Manchmal klingt es nach Moritaten oder Bänkelsongs im Stile Bert Brechts, dann wieder nach Wiener Kaffeehausmusik.

Voodoo Jürgens rh Voodoo Jürgens

Fetzig wird es dann sogar im 2. Teil des Konzerts, als merklich das Tempo angezogen wird. „Heite grob ma Tote aus“, „Hansi da Boxer“, „Angst haums“, „S klane Glücksspiel“ oder „Weh auWeh“ sind einfach starke Lieder mit Ohrwurmqualitäten und Mitsingpotential. Schade nur, dass der hardcore Wiener Dialekt für Franken Live nicht immer ganz verständlich ist. Nachstehend zwei Beispiele, auch wenn das Lesen natürlich viel leichter ist, als einen schnell gesungenen Text zu verstehen:

Heit taunz ma mit die greßten Freind
Und schenken eana reinen Wein
Heit gheart uns die gaunze Wöd
Heit geb ma denen Sandlern Göd

Heite sam ma freindlich waun uns wos ned passt
Und zu denen ma freindlich san sand wie a Gfrasst
Heit schaut des Gaunze aunders aus
Weil heite grob ma Tote aus

A Angst haums, a Angst haums
Schert si jo kaner mehr wos
Kehrt jo kaner mehr vor da eignenen Tiar
Hot jo kaner mehr an Besen
Dazaht jo kaner mehr wos
Hoid jo kaner mehr wos aus
Ausschaun tuts, dass ana Sau graust
Mit Valaub
A Angst haums

A Angst haums, a Angst haums
Abghoid gehearns
Hoid jo kaner mehr die Leid ob
Stengan olle nur mehr bled do
Kennst si hint und vorn Kaner aus
Schaun jo olle nur mehr zua
Zuschaun dans
Geht erna zguad
Hoit ja kaner mehr wos aus

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