ver.di Info

Betriebszeitung

verdi-Info Nr. 11/2013

Betriebszeitung
Info von ver.di Erlangen rh ver.di Info Stadt Erlangen

Info Nr. 11/2013 35. Jahrgang (erstes Info im 35. Jahrgang) vom 22. November 2013

Inhalt:

  1. Neuer Look
  2. Weihnachtsgeld
  3. Tarifrunde 2014
  4. Tarifrunde 2014 – Umfrage zur Forderung
  5. Gesund alt werden bei der Stadt Erlangen
  6. Kommunalwahl 2014
  7. 11.12.. - Betriebsgruppe
  8. Kurz & knackig (u.a. Veranstaltungen, Jubilarfeier, Urlaubsverordnung, Neues von Herrn L., ver.di PR gegen Ampel, Verwaltungslyrik, Bilderrätsel, anfordern, surfen, Culdur mit zwei Konzertberichte)

 

In eigener Sache – neuer Look

Pünktlich zum Start in den 35. Jahrgang haben wir unser Erscheinungsbild verändert. Seit einer gefühlten Ewigkeit, hat sich am Lay-Out wenig verändert. Neu ist, dass wir versuchen, die einzelnen Artikel weniger auf die Seiten zu „quetschen“ und den einzelnen Beiträgen in Wort und Bild mehr Raum zu geben. Nachdem wir immer viel zu Sagen haben, wird dies kein einfaches Unterfangen werden. Mal sehen ob es gelingt. Der Nachteil ist, dass wohl weniger Beiträge in einer Info-Ausgabe veröffentlicht werden können. Der Vorteil ist, dass die Lesbarkeit erleichtert wird und heutige Mediengewohnheiten vielleicht eher bedient werden. Über kritische Hinweise und Anregungen bzw. Tipps für künftige Ausgaben freuen wir uns natürlich. Dies ist 2013 die zweite größere Veränderung. Mit der Einführung des neuen Internetredaktionssystems fallen schon optisch die Druck- und die Internetausgabe deutlicher auseinander. Auch in Zukunft werden Fotos hauptsächlich im Internet veröffentlicht, während die teilweise sehr beliebten Zeichnungen der Druckausgabe vorbehalten bleiben. Letzte Bemerkung, Menschen die Beiträge für das Info liefern, sind herzlich willkommen.

Mehr drin ver.di Mehr drin

Aktionsmaterial Weihnachtsgeld

Wir hatten im letzten Info einen längeren Beitrag zum Thema Weihnachtsgeld bzw. der bei uns genannten Jahressonderzahlung. Diese Sonderzahlung ist nicht vom Himmel gefallen, sondern direktes Ergebnis gewerkschaftliches Handeln. Tarifverträge sichern jedem Gewerkschaftsmitglied einen rechtsverbindlichen und einklagbaren Anspruch auf die Jahressonderzahlung. Wer im Kreis der Kolleginnen und Kollegen auf dies hinweisen möchte kann bei uns Aktionsmaterial zur Verteilung anfordern. Wir haben Anhänger, Plakate, kleine Broschüren über das Weihnachtsgeld und eine Postkarte mit aufgeklebten Schokoladenweihnachtsmann.

 

Wir sagen:

Die Beschäftigten brauchen ihr Weihnachtsgeld!

Das von den Gewerkschaftsmitgliedern erkämpfte

Weihnachtsgeld und die anderen tariflichen Leistungen sind

es wert, sie zu verteidigen und zu sichern und nicht nur das!

Dabei ist eins gewiss:

Je mehr Menschen wir in der Gewerkschaft sind,

desto besser wird uns das gelingen.

wir sind es wert ver.di wir sind es wert

Filosofen

Und wie sieht´s in Braslien aus, dem Mutterland des Fußballs.

Wolf-Dieter Poschmann

 

Tarifrunde TVöD 2014 - Deutliche Einkommenszuwächse erforderlich!

WIR SIND ES WERT. - Wir leisten gute Arbeit und gute Arbeit muss ordentlich bezahlt werden!

Klartext:

Einkommensschere weiter geöffnet

Seit 2000 lag die Erhöhung der Löhne und Gehälter in Deutschland nur geringfügig oberhalb der Inflationsrate. In dem gleichen Zeitraum stiegen die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen um etwa 40 Prozent.

Klartext:

Konsumausgaben zurückgeblieben

Während die Wirtschaftsleistung (BIP) in den letzten zwanzig Jahren um etwa 26 Prozent angewachsen ist, sind die privaten Konsumausgaben um nicht einmal 17 Prozent gestiegen.

Insbesondere in den Jahren 2006 – 2008 und wieder seit 2010 bleibt die Entwicklung der Konsumausgaben deutlich hinter der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung zurück.

Klartext:

Geld ist genug da!

Für den Zeitraum 2011 bis 2015 wird von einem Steuerplus von 15,4 % ausgegangen. Für die Kommunen sogar von einem Steuerplus von 18,1 %. Für das Jahr 2014 wird mit einem Steuerplus von 3,8%, bei den Kommunen von 3,9% gerechnet.

Durch die derzeitige konjunkturelle Entwicklung gibt es eine gute Einnahmeentwicklung bei den öffentlichen Haushalten, so dass davon ausgegangen wird, dass auch in 2013, wie bereits in 2012, die öffentlichen Haushalte mit einem Überschuss abschließen werden.

Nach dem Gemeindefinanzbericht 2013 des Deutschen Städtetages vom 10. Oktober 2013 steigt der Überschuss der deutschen Kommunen nach 1,8 Mrd. Euro in 2012 auf 4,1 Mrd. Euro in 2013.

Höchste Zeit also, dass die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen Position beziehen. Denn höhere Einkommen werden uns nicht in den Schoß fallen.

Dafür müssen wir aktiv werden!

Wir haben Nachholbedarf

Die Realität:

Beim Bund und den Gemeinden wird weniger verdient als in der Privatwirtschaft. Diese Tendenz hat sich in den letzten Jahren fortgesetzt. In den Jahren 2000 – 2007 erhöhten sich die Einkommen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Bereich des TVöD unterdurchschnittlich.

Während die Produktivität und die Inflation (sog. „Verteilungsspielraum“) sich vom Jahr 2000 bis heute um 41,1 % steigerten, erhöhten sich die Einkommen der Beschäftigen im öffentlichen Dienst nur um 29,1 %. Allerdings konnten die Tariferhöhungen im Zeitraum 2008 - 2013 in der Summe den Verteilungsspielraum mehr als ausschöpfen (+ 4,53%). Trotz dieser Trendwende besteht aber weiterer Nachholbedarf.

Verantwortungsbewusst

Handelt daher, wer dieser Entwicklung mit einer nachhaltigen Einkommenssteigerung entgegenwirkt. Denn das ist nicht nur gerecht, sondern auch Würdigung der Arbeit der Beschäftigten. Sie erbringen täglich engagierte und kompetente öffentliche Dienstleistungen!

Ein Abschlag für den öffentlichen Dienst ist nicht gerechtfertigt!

Seit nun schon zwei Jahrzehnten werden im öffentlichen Dienst überproportional Arbeitsplätze abgebaut. Ständige Arbeitsverdichtung bei immer höheren Anforderungen ist die Folge für die Beschäftigten. Diese Leistungen müssen auch entsprechend bezahlt werden!

Umfrage zur Forderung

Nachstehend kann die Umfrage über die ver.di Forderung zur Tarifrunde 2014 runtergeladen werden. Bitte beachten, die Umfrage muss spätestens am 6.12.2013 an uns zurück geschickt werden (per Mail: roland.hornauer@stadt.erlangen.de)

Gesund alt werden rh Gesund alt werden

Projekt Gesund alt werden bei der Stadt Erlangen, zu Ende – es geht weiter

Das Projekt wurde durch die Firma ffw extern begleitet und unterstützt. Da ffw dafür öffentliche Mittel erhielt, musste die Stadt für die externe Begleitung nichts zahlen. Wie fast immer sind diese öffentlich geförderten Projekte zeitlich begrenzt. Konkret lief das öffentlich geförderte Projekt vom 12.5.2011 bis zum 11.11.2013. Im Rahmen dieses Projektes wurde bekanntlich eine Altersstrukturanalyse erstellt und eine flächendeckende Fragebogenaktion durchgeführt. Für eine Reihe von Berufsfeldern sind die Fragebogenergebnisse aufbereitet und können im städtischen Mitarbeiterportal abgerufen werden. Für einige Bereiche (Jugendamt, Tiefbauamt, Sozialamt und Kultur- und Freizeitamt) wurden die Ergebnisse in den letzten Wochen in Workshops eingehender besprochen und Änderungsvorschläge erarbeitet. Die Fragebogenergebnisse dienen zusätzlich als Ausgangspunkt für die Durchführung der gesetzlichen Gefährdungsbeurteilungen.

Erfolgreich

Alleine der letzte Punkt, dass innerhalb der Stadtverwaltung Einigkeit darin besteht, die Fragebogenergebnisse zum Ausgangspunkt für kontinuierliche und systematische Gefährdungsbeurteilungen zu machen, zeigt, das Projekt hat sich gelohnt. In der Vergangenheit hat sich die betriebliche Gesundheitsförderung immer auf einzelne isolierte Projekte bezogen. Neu ist jetzt, alle Arbeitsplätze regelmäßig auf etwaige Beeinträchtigungen und Belastungen zu untersuchen. Vermutlich lassen sich die dringend notwendigen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen nur über einen längeren Zeitraum erreichen. Über Jahre in die falsche Richtung gewachsenes lässt sich nicht von heute auf morgen ändern.

Fortsetzung

Die Stadt setzt deshalb ohne externe Begleitung das Projekt fort. So sollen für viele weitere Bereiche die Fragebogenergebnisse in Workshops diskutiert werden und endlich auch Änderungsvorschläge umgesetzt werden. Die Fortsetzung ist auch dringend notwendig, denn die Stadt ist beim Thema Gesundheitsförderung, Umgang mit leistungsveränderten Kolleginnen und Kollegen im Städtevergleich ziemlich zurück. Viele andere Städte verfolgen hier schon seit längerem einen konsequenteren Weg.

Holprig

Höflich formuliert nahm das Projekt bisher sehr holprig seinen Weg. Natürlich bringt es Reibungsverluste, wenn innerhalb von einem Jahr drei verschiedene Personen die Projektleitung hatten. Viel Zeit verging bis Ämterworkshops durchgeführt wurden. Lange sah es danach aus, dass diese nur im Jugendamt stattfinden. Das Jugendamt hatte sich schon zu Beginn der Fragebogenaktion als (einziges Amt) als Pilotamt gemeldet. Stadttypisch kam hinzu, dass weitere Projekte zeitgleich von fast den gleichen Personen durchgeführt bzw. begleitet wurden. Schwerpunktsetzungen oder alternativ eine andere personelle Besetzung der jeweiligen Projekte (es müssen sich nicht immer die gleichen Personen in den verschiedenen Projekten treffen) wäre vielleicht besser gewesen. Verbunden mit einem verbesserbaren Projektmanagement (Sitzungsorganisation, Rolle und Funktion der Steuerungsgruppe war nicht klar, zu wenig Termine der Steuerungsgruppe, kurzfristige ersatzlose Absagen von diesen Terminen, keine Einbeziehung der bestehenden Projektgruppe Betriebliche Gesundheitsförderung …) führte dies dazu, dass bei vielen Beschäftigten der falsche Eindruck entstand, bei „Gesund alt werden“ passiert nichts.

Kommunalwahl 2014 ww Kommunalwahl 2014

KOMMUNALWAHL 2014

Nicht so einfach

Wir planen, ähnlich wie vor sechs Jahren die Kandidatinnen und Kandidaten für den Oberbürgermeisterposten einige Fragen zu stellen und die Antworten dann hier im Info zu veröffentlichen. Insgesamt 9 Fragen wurden in den letzten Wochen erarbeitet und in der Betriebsgruppensitzung am 5. November 2013 so beschlossen. Die Recherche, wer kandidiert, erfolgte über Dr. Google. Die Suche „Kommunalwahl Erlangen OB“ erbrachte schnell Susanne Lender-Cassens für die Grüne Liste, Frank Höppel für die ÖDP, Dr. Siegfried Balleis für die CSU, Dr. Florian Janik für die SPD, Dr. Elisabeth Preuß für die FDP und Frank Heinze für die Piraten. Fair wie wir sind haben wir im Internet weiter recherchiert und nach „Freie Wähler Erlangen“ und „Erlanger Linke“ gesucht. Die Seite der FWG ergab, dass die Kandidaten erst am 22.11.2013 aufgestellt werden. Die Seite der Erlanger Linke brachte nur einen veralteten Veranstaltungshinweis am 28.10.2013 zur Kommunalwahl. Retro scheint eh das durchgängige Motto des Internetauftritts der Erlanger Linken zu sein. Schließlich wird fast nur über weit zurückliegende Aktivitäten im Stadtrat informiert, aus dem Jahr 2011 und früher. Nach dieser Recherche kam als nächster Schritt, die gefundenen kommenden Oberbürgermeister mit unseren Fragen zu konfrontieren. Bis auf Frank Heinze war dies einfach, standen doch die Mailadressen im Telefonbuch der Stadtverwaltung (Stand: Januar 2013). Der Pirat dagegen ist laut dem Stadtverwaltungstelefonbuch ohne Mailadresse (!). Haben die Piraten das Netz geändert und ihre Adressen gelöscht? Was also tun? Zum Glück gibt es das böse Facebook und die Funktion der Übernahme der Kontaktdaten in das Adressverzeichnis des Smartphone. Wir outen natürlich nicht, wer von uns mit Frank Heinze befreundet ist, konnten aber über diesen Weg die Piratenmailadresse kapern. Im nächsten Schritt haben wir am 14.11.2013 nachstehendes Mail formuliert.

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten für unsere Betriebszeitung ("ver.di Info Stadtverwaltung Erlangen") wieder alle Oberbürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten befragen und die Antworten veröffentlichen. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie die untenstehenden 9 Fragen, wenn möglich kurz und knapp beantworten. Bitte senden Sie uns die Antworten bis 9.12.2013 per Mail zu. Wenn Sie die Fragen in "Word" beantworten wollen, haben wir eine entsprechende Datei mit den Fragen angehängt. Sie können uns gerne auch ein aktuelles Bild von Ihnen zusenden.

Schnell haben wir um 9.41 Uhr „Senden“ geklickt und hofften, fertig zu sein. Denkste, umgehend kam die Nachricht

Fehler bei der Nachrichtenzustellung an folgende Empfänger oder Gruppen:

lender-cassens@web.de
Diese Nachricht wurde vom E-Mail-System des Empfängers zurückgewiesen. Überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Empfängers, und senden Sie die Nachricht erneut, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.
Die folgende Organisation hat Ihre Nachricht abgelehnt: [213.165.67.120].

Diagnoseinformationen für Administratoren:

Generierender Server: mail02.kommunalbit.de

lender-cassens@web.de
[213.165.67.120] #<[213.165.67.120] #5.1.0 smtp; 5.1.0 - Unknown address error 550-'Requested action not taken: mailbox unavailable' (delivery attempts: 0)> #SMTP#

Was tun, hat die Grüne Liste ein Internet aus Jute? Wenn die OB-Kandidatin der Grünen Liste unsere Fragen nicht erhält, ist sie sicherlich nachhaltig beleidigt und wir kriegen es zu spüren, spätestens dann, wenn sie ab 1.5.2014 Chefin ist. Also wieder Dr. Google bemüht, eine andere Mailadresse entdeckt und die Fragen dorthin gesendet und scheinbar angekommen. Jetzt warten wir auf Antworten und sind uns sicher die Reihe wird fortgesetzt. Tatsächlich, nach genau einen Tag, 7 Stunden und 49 Minuten ging am 15.11.2013 um 17.30 Uhr die Antworten von Frank Höppel ein.

 

Beamte -Bekanntmachung der Änderung der Urlaubsverordnung: 30 Tage Urlaub - Neuregelung tritt rückwirkend in Kraft

Aufgrund der Neuordnung des Erholungsurlaubs kam es zur Änderung der Urlaubsverordnung (UrlV). Zum 15. November 2013 ist diese Änderung nun endlich bekanntgemacht worden und tritt rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft. Damit erhalten alle Beamtinnen und Beamte des Freistaates Bayern ab dem Jahr 2013 30 Tage Erholungsurlaub (§ 3 Abs. 1 UrlV n.F.). Für Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst sowie für Dienstanfängerinnen und Dienstanfänger wird eine Urlaubsdauer von 27 Tagen bestimmt (§ 3 Abs. 2 UrlV n.F). Das Bundesarbeitsgericht hat im Jahr 2012 die altersabhängige Staffelung des Erholungsurlaubs als eine unzulässige Diskriminierung aufgrund des Lebensalters beurteilt. In den Tarifverhandlungen 2013 wurde daher eine Neuregelung des Urlaubs getroffen, die eins zu eins für den Beamtenbereich in Bayern übernommen wurde. Eine Umsetzung erfolgte in der Änderung der Urlaubsverordnung (UrlV).  Zum 15. November 2013 ist diese Änderung nun endlich bekanntgemacht worden und tritt rückwirkend zum 1. Januar 2013 in Kraft. Damit erhalten alle Beamtinnen und Beamte des Freistaates Bayern ab dem Jahr 2013 30 Tage Erholungsurlaub (§ 3 Abs. 1 UrlV n.F.). Für Beamtinnen und Beamte im Vorbereitungsdienst sowie für Dienstanfängerinnen und Dienstanfänger wird eine Urlaubsdauer von 27 Tagen bestimmt (§ 3 Abs. 2 UrlV n.F.). Nachlesbar unter: https://www.verkuendung-bayern.de/files/gvbl/2013/21/gvbl-2013-21.pdf#page=7

 

FÜR FEINSCHMECKER

Verwaltungslyrik (IV)

Die Freunde der gepflegten Verwaltungslyrik haben lange Warten müssen. Jetzt endlich hat die Stadt Erlangen einen weiteren Bericht zur Verwaltungsmodernisierung veröffentlicht, er umfasst die Jahre 2008-2012. Er enthält wieder feinste Verwaltungslyrik auf hohem Abstraktionsniveau bei gleichzeitiger sehr geringer Nachvollziehbarkeit. Wir erlauben uns deshalb in loser Folge Beispiele zu veröffentlichen.

„In den Fachpolitiken bedeutet Diversity die Verknüpfung verschiedener Unterschiede und Interessen, welche einerseits Synergieeffekte aufweisen aber andererseits Konfliktpotentiale beinhalten.“

 

MITMACHEN

11. Dezember ver.di Betriebsgruppe trifft sich

Die Arbeit von ver.di bei der Stadt Erlangen wird in monatlichen Treffen der Betriebsgruppe, im Jahr 2013 an wechselnden Wochentagen jeweils ab 17.00 Uhr bestimmt. Jedes ver.di-Mitglied bei der Stadt kann gerne mitmachen, Kommen und seine Ideen und Anregungen einbringen. Wer künftig eingeladen werden möchte, einfach bei uns melden, telefonisch oder per Mail an roland.hornauer@stadt.erlangen.de. Die interne Einladung enthält zusätzlich immer lesenswerte Tagesordnungspunkte. Das nächste Treffen ist am Mittwoch 11. Dezember, 17.00 Uhr, Sitzungsraum im Kleinen Rathaus, Schuhstr. 40. Thema am 11.12. ist die anstehende Tarifrunde 2014. Wir informieren über die Ergebnisse der Umfrage und diskutieren und beschließen über die Forderung zur Tarifrunde.

unsere Jubilare seit 50 und 60 Jahren dabei rh 50 und 60 Jahre Mitglied

ORTSVEREIN - Jubilarfeier

In der Rathauskantine fand am 11.11. die diesjährige Jubilarfeier des ver.di-Ortsvereins Erlangen statt. Geehrt wurden insgesamt 124 Jubilare. 66 Kolleginnen und Kollegen für 25jährige Mitgliedschaft, 35 für 40jährige Mitgliedschaft und 12 für 50jährige Mitgliedschaft. 10 Kolleginnen und Kollegen sind seit 60 Jahren treue Gewerkschaftsmitglieder. Charlotte Schwarz ist sogar seit 80 Jahren Gewerkschaftsmitglied, sie ist zum 1.1.1933 der Gewerkschaftsbewegung beigetreten.

Ausführlich dankten der ver.di-Ortsvereinsvorsitzende Roland Hornauer und der ver.di-Bezirksgeschäftsführer Jürgen Göppner für dieses hohe Maß an Treue zur Gewerkschaft. Sie machten deutlich, dass die Gewerkschaften nur durch diese vielen treuen Mitglieder ihre Erfolge wie z.B. kürzere Arbeitszeit, Urlaub, Weihnachtsgeld, Jahressonderzahlung, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall erreicht haben. Die Themen wie prekäre Arbeit, Minijobs, Leiharbeit, Altersarmut oder Wirtschaftskrise zeigen aber gerade auch heute, wie wichtig es ist sich gewerkschaftlich zu organisieren und zu engagieren.

Vor der Ehrung der Jubilare wurde mit einem Folienvortrag an verschiedene Ereignisse aus der inzwischen 111 jährigen Geschichte von ver.di in Erlangen erinnert.

Roland Hornauer rh OV-Vorsitzender Roland Hornauer

Für 40 Jahre wurden beispielsweise der frühere Personalrat Wolfgang Dienstbier und die Kollege Georg Biermann und Karlheinz Stammberger aus dem Umweltamt geehrt. Neben dem Dank des Ortsvereins erhielten alle Jubilare als Kräftigung und Stärkung für die nächsten Jahre eine Flasche Rotwein. Bilder der Veranstaltung sind im Internet auf den Seiten des Ortsvereins, http://erlangen.verdi.de/bilder, veröffentlicht.

 

Neues von Herrn L.

Ehevertrags-Angebot Nr. 415/13

Liebe Parteiangebetete,

hiermit verpflichten wir uns, in den nächsten vier Jahren immer brav zu sein, nicht zu widersprechen, eure Kehrwoche im Bundestag sorgfältig zu erledigen, euer Pult sauber zu halten von Krümeln und Butterbrotpapier, heftig mit dem Kopf zu nicken, wenn ein Abgeordneter von euch spricht, euch nicht zu verraten, wenn ihr aus Versehen Bestechungsgelder annehmt, euch überall die Türen aufzumachen, auch wenn sie schon offen sind, euch am Nikolaustag ein kleines Säckchen auf euren Platz zu legen – sowie allen Makel von euch zu wenden, auf dass es uns vielleicht vor der nächsten Wahl endlich gelingt, dass Ihr uns endlich ein wenig gern habt…

Eure Linke

Werner Lutz wl Werner Lutz  – Werner Lutz

Strafgerichtsurteil

Kassel: Vor der zweiten Strafkammer des Oberlandesgerichts Kassel wurde heute Vormittag eine Rentnerin zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Die 64jährige Großmutter hatte mehrfach versucht, ihre beiden minderjährigen Enkelkinder zu erziehen. Dabei wollte sie ihnen ohne Erlaubnis der Eltern Höflichkeit, Rücksicht und Respekt vor anderen Menschen beibringen. Bekanntlich macht sich in Deutschland nach dem Gesetz strafbar, wer versucht, Kinder zu erziehen. Das alleinige Erziehungsrecht obliegt seit längerer Zeit bei RTL, BILD und Bertelsmann. Die Verurteilte wurde nach Ablauf der Gefängnisstrafe eine Umerziehungsmaßnahme auferlegt.

 

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Gisela Strobel oder Werner Lutz, PR,  (86 2420, 86 1685 oder 86 2384, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden!

  • ver.di Wirtschaftspolitische Informationen Nr. 2/2013 - Aufschwung kommt nicht von alleine - Wirtschaftliche Rahmenbedingungen der Tarifrunden Ende 2013 / Anfang 2014

Ein stabiler Aufschwung erfordert eine Stärkung der Binnennachfrage durch kräftige Lohnzuwächse und höhere Ausgaben für öffentliche Investitionen und Dienstleistungen. Und Europa braucht ein umfangreiches Aufbau- und Investitionsprogramm statt Kürzungspolitik.

  • Kalenderreste für 2014

Nur noch ein paar Aufstellkalender und Beamtenkalender sind verfügbar. Neu reingekommen sind einige Jahresübersichten anders bezeichnet kleine Wandplaner im Format A3 vom ACE, dem Autoclub der Gewerkschaften im DGB.

  • Rede des Bundesministers des Innern, Dr. Hans-Peter Friedrich, in der vereinbarten Debatte zu den Abhöraktivitäten der NSA und den Auswirkungen auf Deutschland und die transatlantischen Beziehungen vor dem Deutschen Bundestag am 18. November 2013 in Berlin
  • Evaluation Dienstrecht Bayern -ver.di im Gespräch mit Ingrid Heckner

Die alte und neue Vorsitzende des Ausschusses "Öffentlicher Dienst" im Landtag (Ingrid Heckner) hat mit dem ver.di Beamtenausschuss Bayern aus Anlass der Evaluation des Dienstrechtes über die Neuerungen des Laufbahnrechtes, des Besoldungs- und Versorgungsrechtes diskutiert. Nähere Informationen enthält ein Flugblatt.

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1:0

Ver.di Personalräte gegen Ampel

Am 13.11. kurz vor High Noon kam es zum Duell und wie das Bild beweist, zog die Ampel den Kürzeren. Zum Glück blieb Werner Lutz bei seinem unverschuldeten Verkehrsunfall unverletzt. Was man von seiner Limousine nicht sagen kann, der Opel Corsa ist nach dem Totalschaden schrottreif.

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Surfen 141

Dieses Mal ein Anwendungstipp, unsere Bilder im Internet erscheinen zunächst nur verkleinert. Ein Klick darauf und sie sind in voller Größe zu sehen. Zum Testen eignet sich z.B. http://erlangen.verdi.de/bilder .

 

Preisrätsel

Auflösung und neues Rätsel

Bilder aus Erlangen sind wohl zu einfach, einige Bleistifte und Radiergummis machten sich deshalb auf dem Weg. Die richtige Antwort war natürlich „Moai Sandsteinfiguren vor dem alten Wohnhaus des Franken 2 Kraftwerkes in Frauenaurach. Zwar nicht die richtige Lösung aber einen bedenkenswerten Hinweis enthielt ein Mail. Hallo,

auf der Online-Version sind Balkone eines Wohnblocks zu sehen an dem direkt diese Osterinsel-Figuren davor stehen. Ich weiß zwar nicht wo das ist. Ich möchte da nicht wohnen, wenn die einen ständig anstarren.

Dieses Mal wieder ein schwierigeres Rätsel, wo findet sich das abgebildete Rathaus. Tipp, es liegt im Mittelmeerraum. Als Preis gibt es wieder ver.di-Streuartikel.

Rätsel rh Rätsel

Veranstaltungen

  • 28.11.2013, 18.00 Uhr, der spannenden Frage „DIE haben schon über 100 Mitglieder geworben – wie machen die das?“ wird im Nürnberger Gewerkschaftshaus, im KIBS, EG nachgegangen
  • 4.12.2013, 18.00 Uhr ver.di Reihe Arbeitsrecht, Thema Outsorcing, Nürnberg, Gewerkschaftshaus, 7. OG.
Editors rh Editors

THE EDITORS

WIESBADEN, SCHLACHTHOF, 1.11.2013

Der Schlachthof ist in Wiesbaden ein selbstverwaltetes Kulturzentrum. Als die Veranstaltungshalle immer baufälliger wurde, hat das Kulturzentrum vor fast genau zwei Jahren einfach eine neue, fast 2000 Menschen fassende Halle neben dem alten Schlachthof hingestellt. Dies nur als Anregung für das Erlanger E-Werk. Für die momentan extrem angesagten Editors war die Halle wie fast alle Veranstaltungsorte der aktuellen Tour viel zu klein und das Konzert war seit Wochen ausverkauft. Es ist natürlich auch die passende Jahreszeit für ihre Songs. Die leicht melancholischen Songs, geprägt durch die tiefe, im Raum förmlich schwebende Stimme von Tom Smith passen einfach in den Herbst. Diese Grundstimmung, in Wiesbaden waren es vor der Halle wetterbedingt, mit Regen, tief stehenden Wolken und trüben Himmel optimale Rahmenbedingungen. Diese wurden durch die permanent laufenden Nebelmaschinen während des Konzertes optisch noch verstärkt. Nebeneffekt, von der Band dürfte es deshalb nur unscharfe Live-Bilder geben.

Editors rh Editors

Diese Grundstimmung wird natürlich, wie es sich für eine Indieband gehört, immer wieder durch krachende, manchmal gewitterartig hereinbrechende Gitarrenwände verbunden mit Tempowechsel und harten Bassläufen pulverisiert. Eine der Höhepunkte war der bei Konzerten inzwischen selbstverständliche Akustikteil. Tom Smith lieferte sich an der akustischen Gitarre mit Justin Lockey an der E-Gitarre beim Song „Phone Book“ von der letzten Scheibe „The Weight Of Your Love“ ein mitreisendes musikalisches Duell. Natürlich wurden die bekannten Editor-Hits wie „Sparks“, „Formaldehyde“ oder „Bullets“ angestimmt. Im Zugabeteil wurde die Ballade „Nothing“ von der aktuellen CD in einer neuen Version etwas heftiger und schneller, mit kompletter Band gespielt. Zum Schluss, nach über 100 Minuten gab es noch ein sehr lautes, hämmerndes und ausuferndes „Papillon“ von der 2009er CD „In This Light And On This Evening“. Einziger Kritikpunkt, statt Ansagen wie toll doch und einzigartig das Publikum sei, gab es nur den „Gefällt mir“ Daumen und ein paar „Thanks“. Für Editoren eine etwas spärliche verbale Kommunikation.

Faun rh Faun

FAUN

NÜRNBERG, HIRSCH, 3.11.2013

Standesgemäß eröffneten Faun ihr Konzert im Rahmen ihrer „Von den Elben“-Tour im vollen Hirsch mit den beiden ersten Stücken „Mit dem Wind“ und „Diese kalte Nacht“ der gleichnamigen neuen CD. Faun spielen seit über 14 Jahren Paganfolk. Anders ausgedrückt, sie sind Bestandteil der Mittelaltermusikszene. Ihre Songs sind ruhige Balladen und lebhaftere Tanzlieder im softeren Folkrockstil. Im Gegensatz zu vielen anderen Bands werden die Songs auch in der Live-Version kaum rockiger dargeboten.

Faun rh Faun-Schuh

Für meinen Geschmack haut Rüdiger Maul viel zu selten, in seinen tollen Schuhen mit gebogenen Spitzen, auf seine Percussionsinstrumente und Schlagzeug ein. Lediglich der letzte Song vor dem Zugabeblock, das akustische „Tinta“ fällt rockiger aus. Natürlich ist die Band szenegemäß gekleidet, besonders die beiden Frontfrauen Sonja Dragulich und Fiona Rüggeberg. Natürlich werden allerlei historische Instrumente wie Maultrommeln, Drehleiter, Harfe, Sackpfeife oder Hackbrett verwendet.

Faun-Sängerin (I) rh Faun-Sängerin (I)

Zur guten Stimmung trägt natürlich auch ihr Engagement für Gesellschaft und Umwelt bei, Greenpeace hat selbstredend einen Infostand. Dazu kommen ernste Appelle „setzt ein Zeichen, unterschreibt, dass die Umwelt wichtiger ist als eine Ölfirma“ und launige Ansagen „lasst das Konzert eine fruchtbare Angelegenheit sein und bringt beim nächsten Mal viele kleine Faun-Fans mit. Wem das nicht reicht, Faun aus Gräfeling bei München hat sogar eine fränkische Crew.

Faun-Sängerin (II) rh Faun-Sängerin (II)

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