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Betriebszeitung

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verdi-Info Nr. 8/2021

für die Stadtverwaltung Erlangen
ver.di-Info Stadtverwaltung ER rh ver.di-Info Stadtverwaltung ER

Info Nr. 8/2021 42. Jahrgang (aus dem second Floor!) vom 15. Juli 2021

Inhalt:

  • 22. Juni 2021 Ergebnis der Personalratswahlen
  • Neustart Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst
  • Filosofen
  • Infos zur Bundestagswahl
  • Lustige Schnitzeljagd zum PR
  • Barrierefreier Zugang zur Schwerbehindertenvertretung
  • Auswahlbegründung
  • Wer war der Fotograf?

Kurz & knackig (u.a. Neues von Werner, Bilderrätsel, Hubsie, Kunst mit Satzzeichen, Das waren noch Zeiten VI, anfordern, surfen 225, Culdur mit Konzertbericht Karl die Große und Blick hinter die Kulissen, Rock meets Classic, Teil VII)

 

PERSONALRATSWAHLEN AM 22.6.2021

Im Tarifbereich bis zu minus 9 % - nur noch 69,15 % (Stammpersonalrat) und nur noch 75,22 % (Gesamtpersonalrat)

Personell Weichen gestellt

Bei den Personalratswahlen am 22. Juni haben wir ein zwiespältiges Wahlergebnis erreicht.

Tarifbereich

Unser Ziel, unsere dominante Stellung zu verteidigen haben wir im Gesamtpersonalrat (=GPR) und im Stammpersonalrat (=StPR) erreicht. Im Vergleich zu den letzten Wahlen haben wir aber verloren (GPR von 83,5 % auf 75,22 %, StPR von 78,2 % auf 69,15 %). So stellt ver.di künftig 7 von 9 (GPR) bzw. 8 von 12 (StPR) Arbeitnehmervertretern.

Dietmar Radde ad Dietmar Radde, unser Personalratsvorsitzender (GPR und StPR) ab 1.1.2023

Die gewählten Arbeitnehmervertreter haben wir im Sonderinfo am Wahlabend veröffentlicht und siehe die Bildleisten plus jeweils Dietmar Radde und Roland Hornauer. Die genauen Stimmenergebnisse stehen in der Bekanntmachung der Wahlvorstände, siehe im Mitarbeiterportal auf den Seiten des Personalrats.

GPR Mitglieder is GPR Mitglieder

Erste Ersatzmitglieder im GPR sind Sabine Zörndlein, Stefan Braun und Frederike Kolb. Im StPR sind erste Ersatzmitglieder Daniel Drechsler, Stefan Rechlin und Marcel Fuchs.

Ersatzmitglieder

Immer wenn ein Personalratsmitglied ausfällt (z.B. urlaubsbedingt) rücken die Ersatzmitglieder kraft Gesetz in den Personalrat nach und sind dann normale Personalratsmitglieder mit allen Rechten. Bei 8 ver.di-Arbeitnehmervertreter im StPR bzw. 7 im GPR sind die ersten Ersatzmitglieder also sehr häufig reguläre Personalräte. Scheidet ein Personalratsmitglied aus, wie zum Beispiel zum 1.10.2021 Silvia Beyer, rückt automatisch ein Ersatzmitglied als reguläres Mitglied in den Personalrat nach.

StPR Mitglieder is StPR Mitglieder

Sehr knappes Ergebnis

Nach der Auszählung am Wahlabend am 22.6.2021 haben wir den zweiten Sitz wegen einer einzigen Stimme verloren, bei insgesamt 9951 Stimmen. Wir haben sofort, wie es auch im Vorfeld abgesprochen war, eine zweite Auszählung verlangt. Nach einigen „Hickhack“ kam es am 25.6. zu einer zweiten Auszählung. Leider hat sich das erste Ergebnis bestätigt und wir haben sehr knapp einen zweiten Sitz verloren (hätten wir 3 weitere Wahlberechtigte für uns gewinnen können, wäre dies nicht passiert – hätte, hätte Fahrradkette…).

Beamtenbereich

Nicht schön ist das Ergebnis im Beamtenbereich. Hier sind die Verhältnisse genau umgekehrt wie im Tarifbereich. Wie seit 2006 haben wir keinen Sitz erreicht.

Wahlbeteiligung

Trotz flächendeckender Briefwahl lag die Wahlbeteiligung nur leicht höher im Vergleich zu 2016. Sie lag im Beamtenbereich bei hohen 77,23 % (GPR) und damit um 3 % höher. Im Tarifbereich bei 56,66 % und damit um gut 2 % höher.

Ärgerlich, viele ungültige Stimmen

Im Tarifbereich waren knapp 11,7 % (StPR) der Stimmzettel ungültig. Ursache sind Fehler bei der Briefwahl und dass sehr viele Kolleginnen und Kollegen die gesetzliche Regelung nur innerhalb einer Liste wählen zu können, nicht akzeptieren wollten.

 

ROLAND HORNAUER IST DER „MOTOR“ DES „VER.DI-INFO“ ver.di ROLAND HORNAUER Vorsitzender von GPR und StPR

Wahlkampf

Mit inhaltlichen Aussagen zur Personalratsarbeit sind nur wir stadtöffentlich, sowohl analog als auch digital, in Erscheinung getreten. Die fehlenden Möglichkeiten seit 2020 vor Ort präsent zu sein, scheint eine Erklärung für unsere Stimmenverluste zu sein.

Konstituierung, personelle Weichenstellung und Amtsbeginn

Die gesetzlich vorgegebene Amtszeit der neuen Personalräte beginnt zum 1.8.2021. Das bedeutet, dass die Neugewählten erst nach den Sommerferien die Personalratsarbeit so richtig aufnehmen werden. Die konstituierenden Sitzungen von StPR und GPR haben am 7.7.2021 stattgefunden. Ergebnis ist, dass Roland Hornauer wieder Vorsitzender von GPR und StPR ist. Auf seinen Vorschlag wurde Dietmar Radde zum Personalratsvorsitzenden von GPR und StPR ab 1.1.2023 gewählt. Roland Hornauer geht 2023 in den Ruhestand.

Danke

Zum Schluss natürlich der Dank an alle, insbesondere an unsere Kandidatinnen und Kandidaten, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben. Ohne das Engagement und den Einsatz vieler Kolleginnen und Kollegen hätten wir dies nicht erreicht. Diese Gemeinsamkeit ist auch künftig sehr wichtig, um die kommenden Aufgaben und Probleme erfolgreich anzugehen.

Neustart der Tarifrunde für den Sozial- und Erziehungsdienst!?

Seit März 2020 ruhen coronabedingt die Verhandlungen mit der VKA (Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände). Aktuell laufen die Diskussionen in ver.di, ob der Eingruppierungsvertrag und die Regelungen zum Gesundheitsschutz für den Sozial- und Erziehungsdienst zum Jahresende gekündigt werden. Die Entscheidung ist notwendig, da die VKA sich weiteren Tarifgesprächen im ungekündigten Zustand verweigert. Verhandelt werden soll für Beschäftigte in den Kindertagesstätten, Einrichtungen der Behindertenhilfe und die Beschäftigten in der Sozialen Arbeit. 

Im Vorfeld führt ver.di wissenschaftlich begleitete online-Befragungen mit Beschäftigten in Kindertagesstätten und Einrichtungen der Behindertenhilfe durch, um die aktuelle Arbeitssituation zu beleuchten. Ergebnisse werden im Herbst 2021 veröffentlicht. Erste Ergebnisse findet ihr unter:

https://mehr-braucht-mehr.verdi.de/

Unverzichtbar. Engagiert. Verheizt!? Erzieherin ver.di Unverzichtbar. Engagiert. Verheizt!? Erzieherin (VBN-Site Bühne)

Regionalkonferenzen Soziale Arbeit:

Für den Bereich der Sozialen Arbeit hat ver.di im Juni 2021 vier digitale Regionalkonferenzen mit Beschäftigten durchgeführt. In den Konferenzen wurden sehr deutlich die Eingruppierung generell und die veralteten Eingruppierungsregeln (aus dem Jahr 1992) kritisiert. Angesichts der gestiegenen Verantwortung und den Anforderungen in den unterschiedlichsten Feldern der Sozialen Arbeit ein unhaltbarer Zustand. In vielen Teile zeigt sich auch der Personalmangel, der zu einer weiteren Verschärfung der Situation beiträgt. Verbesserungen bei Einkommen und Arbeitsbedingungen ist also das Gebot der Stunde.

Beschäftigte aus Mittelfranken haben in der Regionalkonferenz Süd nachdrücklich auf ein vor Ort entwickeltes Eingruppierungskonzept für die Soziale Arbeit erinnert, dass sich stark an die Eingruppierungsregeln für IT-Beschäftigte und Ingenieursberufe anlehnt. Das Konzept sieht eine Einstiegseingruppierung in S15 (EG 10) vor und endet bei S19 (EG 13). Aus unserer Sicht sollte dies Basis für die Verhandlungen sein. Denn wir fordern nichts, was es nicht schon im Tarifvertrag für andere Berufsgruppen gibt!

Einfach wird das nicht, denn die VKA hat sich in der Vergangenheit verweigert, darüber auch nur zu sprechen.

Das heißt im Umkehrschluss, Beschäftigte in der Sozialen Arbeit müssen sich gewerkschaftlich organisieren, wenn diese Tarifrunden zum Erfolg führen soll. Am besten natürlich in ver.di.

Denn in ver.di werden für unsere Arbeit die maßgeblichen Entscheidungen getroffen:

·         Kündigung von Tarifverträgen: Entscheidung trifft ver.di

·         Tarifforderung:  Entscheidung über Inhalte und Höhe trifft ver.di

·         Tarifverhandlungen: Verhandlungsführung liegt bei ver.di

·         Entscheidung über Verhandlungsergebnis: 
Tarifkommission ver.di – danach Mitgliederbefragung in ver.di

Weitere Organisationen haben sich in den letzten Tarifrunden den Forderungen angeschlossen und die Tarifrunde unterstützt. Das ist natürlich erfreulich. Hilft aber wenig bei den innergewerkschaftlichen ver.di-Diskussionen und Entscheidungen im Vorfeld und im Laufe von Tarifverhandlungen. Denn ver.di trifft Entscheidungen zu aller erst für eigene Mitglieder. Daher freuen wir uns über jeden der in ver.di Mitglied wird oder schon ist. Mitglied werden ist ganz einfach:

https://www.verdi.de/ueber-uns/mitglied-werden

Weitere Informationen natürlich auch zur Mitgliedschaft und den Aktivitäten vor Ort erhaltet ihr bei Dietmar Radde (dietmar.radde@stadt.erlangen.de) ,
Iris Schubert (iris.schubert@stadt.erlangen.de ,oder Doris Blacha (doris.blacha@stadt.erlangen.de).

Sozial- und Erziehungsberufe ver.di-Hamburg Aufwertung jetzt

Filosofen Auch die Assistenten an der Seitenlinie haben heute wirklich ganz ordentlich gepfiffen.

Wilfried Mohren

 

 

 

 

 

 

 

Information zur Bundestagswahl

Vorsicht, das Versprechen Steuern zu senken, kann auch eine weitere Umverteilung von unten nach oben bedeuten.

Wenn Aussagen zu hören sind, „die Abgabenlast ist zu hoch“, nicken viele zustimmend. Tatsächlich gilt es genauer hin zu schauen. Menschen mit niedrigen Verdiensten zahlen wegen der Freibeträge weniger Steuern, dafür müssen sie für jeden verdienten Euro Sozialversicherungsabgaben zahlen. Diese Menschen würden über Freibeträge bei den Sozialversicherungsabgaben am meisten profitieren. Gleichzeitig könnte die Grenze bis zu der Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind, angehoben werden. Dies würde monatliche Einkommen ab 4.837,50 Euro bei der Kranken- und Pflegeversicherung und 6.700,00 Euro bei der Renten- und Arbeitslosenversicherung treffen. Für monatliche Einkommen, die über diese Grenzen liegen fallen zurzeit keine Sozialversicherungsbeiträge an!

Reiche zur Kasse ver.di Reiche zur Kasse

Krass sind die steuerpolitischen Vorschläge von CDU und CSU laut ihren Wahlprogramm, zitiert aus einen Artikel von Ulrike Herrmann, aus der Taz vom 26.6.2021.

So will die Union den „Solidaritätszuschlag für alle“ abschaffen. Das klingt zwar gerecht, doch wird nicht erwähnt, dass nur noch die obersten 5 Prozent der Erwerbstätigen den „Soli“ zahlen, der 5,5 Prozent von der Einkommensteuer beträgt. Wird der Soli ganz gestrichen, profitieren also nur die Wohlhabenden: Sie bekämen 10 Milliarden Euro im Jahr geschenkt. Diese Großzügigkeit haben die Reichen gar nicht nötig, denn sie wurden schon äußerst üppig bedient. Ein paar Beispiele: In den vergangenen zwanzig Jahren wurde der Spitzensatz bei der Einkommensteuer von 53 auf 42 Prozent gesenkt; die Körperschaftsteuer für Unternehmen fiel auf 15 Prozent; auf Zinsen und Dividenden muss nur noch eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent gezahlt werden; und die Erbschaftsteuer wurde so reformiert, dass Firmenerben meist gar nichts abführen müssen, selbst wenn sie milliardenschwere Unternehmen übernehmen. Doch obwohl es den deutschen Reichen bestens geht, soll nicht nur der Soli abgeschafft werden – auch die Unternehmensteuern sollen noch weiter fallen und zwar gleich um 5 Prozentpunkte. Die Details sind zu kompliziert, um sie hier näher auszuführen, aber die wahrscheinlichste Variante dürfte sein, dass die Körperschaftsteuer von derzeit 15 auf lächerliche 10 Prozent sinken soll. Kapitaleigner bekämen damit weitere 17 Milliarden Euro geschenkt, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) ausgerechnet hat. Das ist absurd. Der internationale Trend geht genau in die andere Richtung: Die G7-Staaten haben erst kürzlich eine globale Mindeststeuer für Konzerne von 15 Prozent beschlossen, und US-Präsident Joe Biden will die Unternehmensteuern in seinem Land noch deutlich stärker anheben.

Während die Union also genau darlegt, wie sie die Reichen beglücken will, wird der große Rest der Bevölkerung mit vagen Ankündigungen abgespeist. Wolkig heißt es, dass auch „kleinere und mittlere Einkommen“ bei der Steuer entlastet würden. Was immer das heißen soll: Viele Beschäftige könnten schon deswegen nicht profitieren, weil sie kaum Einkommensteuern zahlen – sie verdienen zu wenig.

Die Vorschläge der FDP gehen noch stärker in diese Richtung.

 

LGrVerz
ver.di LGrVerz

Lustige Schnitzeljagd oder finde den Personalrat

Der Personalrat und die Schwerbehindertenvertretung ist am 5.Mai 2021 in das Dienstgebäude Werner-von-Siemenstr. 61 umgezogen. Die Räume befinden sich im ersten OG, Zimmer Nummern 0145 bis 0152. Soweit so einfach bzw. gut. Im Gebäude selbst findet BesucherIn nur Flur 2 bis Flur 6. Diese ungewöhnliche Bezeichnung ist Hinterlassenschaft eines Erlanger Weltkonzern. Damit sollen sich wohl weltweit amerikanische MitarbeiterInnen zurecht finden können. Wer zum Personalrat möchte, muss deshalb im Hinterkopf haben, der Flur 3 ist das I. OG. Wer den Haupteingang nutzt, an der Ecke Theodor-von-Zahn-Straße, darf das ganze Gebäude erkunden, entweder entgegen den Uhrzeigersinn oder im Uhrzeigersinn bis zur süd-östlichen Ecke. Die besondere Herausforderung dabei ist, möglichst viele Kolleginnen und Kollegen beim Marsch zum PR zu treffen. Einfacher ist es durch den Seiteneingang bei den Fahrradständern an der Mozartstraße zu gehen und per Treppe oder Aufzug ein Stockwerk zu bewältigen, die südliche Richtung einschlagen und fast ist das Ziel erreicht.

Wo ist der I.OG rh Wo ist der I.OG

 

 

 

 

 

Barrierefreier Zugang zur Schwerbehindertenvertretung

Es soll doch tatsächlich passiert sein, dass eine stürmische Mitarbeiterin aus dem Personalamt voll gegen eine Glastüre geprallt ist und sich leider verletzt hat. Dies ist wohl der Grund, warum es im Gebäude Werner-von-Siemens-Straße 61 eine Tür ohne Glas gibt. Das Bild zeigt unsere Schwerbehindertenvertreterinnen Silvia Beyer und Heidi Seitz-Römling beim testen des barrierefreien Zugangs.

Silvia Beyer und Heidi Seitz-Römling testen den barrierefreien Zugang rh Silvia Beyer und Heidi Seitz-Römling testen den barrierefreien Zugang

Wer war der Fotograf?

Wir wurden ein paar Mal gefragt, wer das tolle Eichhörnchen-Motiv geknipst hat, wir haben es für die zweite Mail an alle bei den Personalratswahlen verwendet. Es war der frühere ver.di Sekretär Gerd Axmann, der übergangsweise auch für die Stadt Erlangen zuständig war.

Als freier Mitarbeiter, Schwerpunkt Fotografie, war Gerd Axmann  bis September 2014 für die "Fürther Nachrichten" tätig. Mit Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand begann für den gebürtigen Fürther ein neuer Lebensabschnitt und er beschäftigt sich intensiv mit der Fotografie.

Die Einrichtung des  Atelier Marktplatz 4a, im August 2015, war letztendlich der Startschuss in die Welt der Fotografie.

Gerd Axmann ga Gerd Axmann

 

Seit November 2017 betreibt der Fotograf das Atelier & Galerie im Herzen der Gustavstraße, in der Nummer 51. Hier gibt es die zauberhaftesten Postkarten mit den herrlichsten Motiven Fürths. Wer es etwas größer haben mag, ist auch an der richtigen Adresse. Viele Fotografien sind gerahmt, auf Leinwand und Platte gedruckt oder als Einzelstück auf Karton erhältlich. Geöffnet ist Gerd`s Galerie Mittwoch bis Freitag 14 – 18 Uhr und Samstag 10 -18 Uhr oder nach Vereinbarung (Tel. 0170 57 49 028).

Griller II - Werner Lutz rh Griller - Werner Lutz

Neues von Werner Lutz

Das Letzte zu Corona

Gewarnt wird vor einer neuen Mutation, die vornehmlich in der deutschen Wirtschaft verkehrt. - Erfahrungsgemäß sind künftig nicht nur zwei, sondern mehrere staatliche Impfungen für die Gesundheit der Unternehmen notwendig. – Nach ersten Anzeichen gibt es dennoch Entwarnung für die Anleger. Ihre Rendite bleibt stabil.

Herr Wiesmüller

Demokratur

Ständig reden sie vom nächsten Lockdown. - Dabei ist unser Grundgesetz inzwischen so beieinander, dass es sich für unsere Demokratie gar keinen Präsenzauftritt mehr vorstellen kann

 Völkermord

Die Bundesregierung Deutschland erkennt in einem Abkommen mit Namibia nach über einhundert Jahren die Schuld des Völkermordes an über sechzigtausend Einheimischen endlich an. Die Entschädigung erfolgt in Naturalien, und zwar in Form von Impfdosen gegen Corona. – Allerdings nur für die Opfer.

Herr Wiesmüller: Reichtum

Inzwischen besitzt ein Prozent der Reichen statt zwanzig Prozent sogar fünfunddreißig Prozent des Nettovermögens im Land. Da hätten sie uns ruhig vorher Bescheid sagen können. Wir hätten das sonst vielleicht gar nicht gemerkt.

Rätsel – neues „Rätsel“

 Wir hatten im Info Nr. 6/2021 nach drei Töchtern bekannter Erlanger Gewerkschafter gefragt, die für ver.di bei den Personalratswahlen kandidieren. Bei Lisa Hornauer, die Tochter unseres Personalratsvorsitzenden war es recht leicht. Weniger bekannt ist, dass Laura Hagen die Tochter vom früheren ÖTV-Geschäftsführer Frank Riegler ist. Die dritte Tochter ist Heidi Seitz-Römling, ihr Vater Georg Seitz war ein unermüdlicher, ehrenamtlicher IG Metall Funktionär. Georg, leider inzwischen verstorbene, war immer da, wenn eine helfende, tatkräftige Hand gebraucht wurde. Aktuell suchen wir wieder nach dem Namen einer städtischen Führungskraft.

Rätsel 8/2021 www Rätsel 8/2021

So ist es RECHT

FRISTLOSE KÜNDIGUNG WEGEN ERZWUNGENEN KÜSSENS

Wer auf einer Dienstreise eine Arbeitskollegin gegen ihren Willen zu küssen versucht und auch tatsächlich küsst, verletzt seine Pflicht, auf die berechtigten Interessen seines Arbeitgebers Rücksicht zu nehmen in erheblicher Weise. Ein solches Verhalten ist an sich geeignet, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen.

Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 1. April 2021 – 8 Sa 798/20

 

Das waren noch Zeiten (VI)

Erfahrene Berchgänger haben es gemerkt, die Zeiten im letzten Info waren die Tage der Bierprobe 2018 und 2019. Der 11.6. war natürlich 2018 und nicht wie geschrieben 2019. Die aktuellen Zeiten:

1954, 1972, 1974, 1980, 1990, 1996, 2014 und 2017

Deutsch Boarisch Frängisch

4. April      4. Abrui     4. Abril

 

Kunst mit Satzzeichen

( )

O

(abstrakter Hase)

Krisenmanager Hubsie (stellvertretender Ministerpräsident Bayern Hubert Aiwanger), Teil 7

"Die Debatte darf sich nicht zuspitzen auf die Bevormundung, dass Fleisch einmal die Woche reicht. Für einen Büromenschen auf dem Vegan-Trip vielleicht - für den Bauarbeiter nicht. Wenn der nur einmal die Woche Fleisch kriegt und nur Salat, fällt er am dritten Tag vom Gerüst runter."

Hubert Aiwanger am 1.7.2021

 

Anfordern rh

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Iris Schubert, PR, (86 2997, 86 2987, 86 2420 oder 86 1956, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 12 / 2021 – Urlaub: Tarifvertrag lohnt sich!

In Betrieben ohne Tarifvertrag bekommen nur gut ein Drittel der Beschäftigten Urlaubsgeld, mit Tarifvertrag knapp drei Viertel. Gewerkschaft und Tarifvertrag lohnen sich! Schönen Urlaub!

  • ver.di-Wirtschaftspolitische Informationen 01 / 2021 - Beginn des Aufschwungs – Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 2021 - 2022

Die Wirtschaft erholt sich von den Folgen der Corona-Pandemie und der Krise. Für 2021 werden in Deutschland bis zu 4,5% Wachstum erwartet, für 2022 ähnlich, auch die Arbeitslosigkeit wird wieder sinken. Der Staat nimmt erneut hohe Kredite auf, das ist aber angesichts der Null-Zinsen unproblematisch. Forderungen nach Ausgabenkürzungen müssen ebenso zurückgewiesen werden wie nach Steuersenkungen für Unternehmen, stattdessen brauchen wir mehr Steuergerechtigkeit. Es ist sinnvoll und angemessen, für 2021 und 2022 Tariflohnzuwächse im üblichen Rahmen der letzten Jahre zu fordern und möglichst auch durchzusetzen.

  • Broschüre: Keine Rendite mit der Miete - Für eine neue Wohngemeinnützigkeit

Die Mieten in zahlreichen Städten ziehen seit langem deutlich an. Menschen werden dadurch aus ihren Vierteln verdrängt. Viele Beschäftigte können sich heute keine Wohnung in Arbeitsplatz-Nähe mehr leisten. Die Wohnungsfrage braucht vor diesem Hintergrund neue Antworten. Diese Broschüre von ver.di und IG BAU zeigt, welchen Beitrag die Wiedereinführung einer Wohngemeinnützigkeit für bezahlbaren, guten und klimagerechten Wohnraum leisten kann.

  • Besoldungsreport des DGB für 2021

Dieser vergleicht die Beamtenbesoldung in den einzelnen Bundesländern und beim Bund

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 11 / 2021 – Neoliberale Rentenpropaganda 

In vielen Medien wird mal wieder das Märchen von der bald „unbezahlbaren“ Rente oder dem „Betrug an der jüngeren Generation“ verbreitet, die das alles ausbaden müsse. Tatsächlich geht es diesen Leuten darum, die Arbeitgeber vor höheren Beiträgen oder Steuern zu bewahren. Die Beschäftigten wären auf jeden Fall die Leidtragenden, und zwar besonders die Jüngeren.

Surfen rh

Surfen Nr. 225

Internetseiten von ver.di zur Bundestagswahl, siehe:

https://verdi-waehlt.verdi.de/

mit zahlreichen Infos und Hinweisen zu Veranstaltungen. ver.di setzt sich für eine freie, gleiche und solidarische Gesellschaft ein – eine Gesellschaft, in der die Menschen gleich welcher Herkunft sozial, wirtschaftlich und politisch teilhaben können.
Es darf nach der Corona-Pandemie weder ein Zurück zur alten Normalität eines ökologisch und sozial blinden Wirtschaftssystems geben, noch dürfen notwendige Investitionen und Ausgaben in Infrastruktur, Personal oder Sozialpolitik aufgrund der höheren Verschuldung des Staates ausbleiben. Wir wollen eine Politik, die soziale Ungleichheit, die Spaltung des Arbeitsmarktes und den fortschreitenden Raubbau an der Natur überwindet. Der digitale Fortschritt muss für eine Humanisierung der Arbeitswelt genutzt werden. Unsere Demokratie muss gegen Feinde der Demokratie, insbesondere gegen Rechtsextremisten verteidigt werden. In einer von nationalen Egoismen, Krisen und Konflikten geprägten Welt sind Solidarität, ein soziales Europa und eine aktive Friedenspolitik unabdingbar.
Wir wollen als ver.di die Arbeits- und Lebensbedingungen der Menschen verbessern.

Bild von Gerd Axmann ga Bild von Gerd Axmann
Guldur rh

POP

KARL DIE GROSSE

10.07.2021, ERLANGEN; E-WERK; GARTEN

Endlich wieder Konzerte und dazu ein lauer Sommerabend. Einfach passend, dazu der lauschige E-Werk Garten mit seinen Trompetenbäumen und Platz für knapp 200 Menschen. Natürlich waren alle Plätze belegt, wurde doch für die Popband aus dem Osten, aus Leipzig auf Eintritt verzichtet. Das Sextett promotet ihre aktuelle zweite CD „Was wenn keiner lacht“. Das Markenzeichen der Band um Songschreiberin und Frontfrau Wenke Wollny sind anspruchsvolle deutsche Texte gepaart mit sorgfältig arrangierten, vielschichtigen Pop. Angesiedelt zwischen swingenden Jazz-Pop und Songwriter Songs. Es klingt sehr harmonisch, ohne Ecken und Kanten. Dabei sind Keyboard, Posaune, manchmal Saxophon, Gitarre, Bass und Drums zurückhaltend verstärkt, so dringen immer wieder störende Nebengeräusche durch. Nicht jeder ist begeistert, wenn das angegraute, verliebte Päarchen am Tisch in aller Ausführlichkeit die Speisekarte erörtert. So dringt der häufige mehrstimmige harmonische Gesang nicht immer durch und damit auch die Texte zu Beziehungsgeschichten oder wichtigen gesellschaftlichen Themen. Die Songs klingen immer einfach aus. Alles ist lieb und nett, die Band sichtbar gut gelaunt. Da wünscht man sich einfach mal Breaks oder das Einstreuen verzerrter Gitarrentöne. Manchmal wird es leicht elektrisch, wird gesampelt und ein bisschen schneller. „Allesgönner“ über den alltäglichen Neid startet mit einen schönen Basslauf. Zum Schluss klärt Wenke noch über den Bandnamen auf. Der Keyboarder kommt aus Bayern und hat ihr, ob ihrer Größe den Spitznamen Karwendel (Gebirge) verpasst, daraus wurde Karl die Große, so einfach ist das. Bei der 2. und letzten Zugabe „Mit Siebenmeilenstiefeln“, von der ersten CD, röhrt die Sängerin sogar, warum nicht öfters?

Karl die Große rh Karl die Große

 

 

 

 

 

 

ROCK MEETS CLASSIC 2020, Teil VII – Blick hinter die Kulissen (wird fortgesetzt)
MIT U.A. ALICE COOPER, JOYCE KENNEDY (MOTHER`S FINEST) ROBERT HART (MANFRED MANN`S EARTHBAND U.A. MIT DER MAT SINNER BAND UND DEM RCM SYMPHONY ORCHESTRA

07.03.2020, NÜRNBERG, ARENA,

Unser Kollege Jonas Hack aus dem Amt für Soziokultur hat diese Veranstaltung als „Techniker“ begleitet und hat uns einige Fragen beantwortet.

Wie war Alice Cooper?

Die Show war tatsächlich sehr kurzweilig und für mich als bekennender Anhänger solcher Musikgenres, bei welchen der Einsatz von Stromgitarren nicht zu kurz kommt, war es auch interessant, seine Songs einmal in orchestraler Begleitung zu hören. Ich hatte ihn vorher schon des Öfteren Live erlebt und muss sagen, dass er sich in das Gesamtprojekt sehr gut eingefügt hatte. Aber auch die Songs waren durch das Orchester gut arrangiert, was auch erstmal gemacht werden muss – so eine entsprechende Partitur fällt schließlich nicht einfach so aus dem Drucker…

 Ist dir was Besonderes während dem Konzert aufgefallen?

Ich sags mal so: „Nichts Nennenswertes.“ Es gab ein paar Kleinigkeiten, wie etwa einen Presse-Fotographen, der sich partout nicht an die Regel halten wollte, während des Konzertes nicht aus dem Mittelgang heraus zu fotografieren, was den Veranstalter zwischenzeitlich etwas aufgeregt hatte und an einer anderen Stelle ist mir aufgefallen, dass die Blendwirkung einzelner Scheinwerfer an einigen wenigen Besucherplätzen auf dem Mittelrang nach meinem Befinden über das erträgliche Maß hinauszugehen schien - das war dann aber auch schon alles. Ist euch denn etwas aufgefallen?

Alice Cooper rh Alice Cooper

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