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Betriebszeitung

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verdi-Info Nr. 4/2021

für die Stadtverwaltung Erlangen
ver.di-Info Stadtverwaltung ER rh ver.di-Info Stadtverwaltung ER

Info Nr. 4/2021 42. Jahrgang (Info voll mit Boomer-Humor!) vom 21. April 2021

 

Inhalt:

  • Aktuell Tariferhöhung
  • Impfen in Kitas
  • Christian ist weg
  • Filosofen
  • Betriebsgruppe
  • Gehaltskärtchen
  • Dienstaufwandsentschädigung für unsere berufsmäßigen Stadträte
  • Es war einmal ein Freizeitamt
  • Personalratswahlen am 22. Juni 2021 – ver.di Listen stehen fest
  • Kurz & knackig (u.a. Neues von Werner, Bilderrätsel, aus dem Bayerischen Ministerrat, anfordern, surfen 222, 1. Mai 2021 in Erlangen, Culdur mit Blick hinter die Kulissen, Rock meets Classic, Teil 4)

 

 

Tariferhöhung rh Tariferhöhung

Böses Spiel mit der Gesundheit von Beschäftigten in den Erlanger Kindertagesstätten und Schulen?

Seit Mitte/Ende Februar wird verkündet, dass Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Schulen vorrangig gegen Corona geimpft werden können.

Zur Erinnerung: Die veränderte Priorisierung erfolgte, weil es für die Verantwortlichen in Berlin immer schwieriger wurde, einerseits die Wichtigkeit und Bedeutung von Schule und Kindertagesbetreuung in Präsenz darzustellen, andererseits den Beschäftigten in dem Bereich aber keinen wirksamen Schutz vor Ansteckung mit Corona bieten zu können. Auch ver.di hat sich hier in Berlin immer wieder klar positioniert und mit dafür gesorgt, dass die Impfpriorisierung verändert wurde.

Tut weh rh Tut weh

Für die Umsetzung standen den Kommunen und Landkreisen mehrere Möglichkeiten offen.

Viele sind daraufhin aktiv geworden und haben eigene Lösungen für eine schnelle Impfungen mittels Sammelterminen oder/und mobilen Impfteams entschieden. (Übrigens ohne darauf zu schauen, wo die Beschäftigten wohnen und wer eigentlich für die Impfung zuständig ist)

Und in Erlangen:

Hier wird stur auf die bayerische Impfsoftware verwiesen. Ist natürlich auch schön einfach. Dann muss man auch nichts erklären. Der Algorithmus löst scheinbar das Problem, wer zuerst kommt, und wenn nicht, dann ist wahlweise die Software, München, Berlin oder der Mensch Schuld, der die Software nutzt. Moralisches Dilemma pragmatisch gelöst.

Natürlich sind die vorstehenden Zeilen eine bösartige Interpretation der städtischen Haltung. In Erlangen (Stadt und Landkreis) wurde entschieden, nicht durch Impfteams in den Einrichtungen zu impfen, denn durch das Impfzentrum können mehr Menschen geimpft werden. Aktuell werden in der 12. oder 13. Kalenderwoche alle in Priorität 2 in Erlangen geimpft sein. Erlangen hat eine der besten Impfquoten. Bewusst wollte man keine junge Erzieherin vorziehen und „eine 79-jährige chronisch Kranke nach Hinten schieben“. Unabhängig ob diese Strategie geteilt wird oder nicht, hätte die Stadt dies den betroffenen Beschäftigten mitteilen müssen.

Und die Beschäftigten in dem Bereich sind doch sowieso so gepolt, dass Sie die „armen“ Kindern nicht im Stich lassen. Mit denen kann man’s ja machen.

In der Praxis hatte die Erlanger Regelung zur Folge, dass vor den Osterferien kaum Beschäftigte ein Impfangebot erhalten hatten. Interessanterweise war in manchen Einrichtungen die Praktikantin schneller geimpft als die Beschäftigte über 60 Jahren mit Vorerkrankung. Selbst Hinweise aus den Reihen des Personalrats, dass der Unmut unter den Beschäftigten steigt, werden ignoriert und nicht beantwortet, obwohl sonst jegliche (Sozialmedia-)Regung aus der Bevölkerung zu aufwendigen Verwaltungsprozessen führt.

Und was passiert bei steigenden Corona-Fallzahlen:

Auch hier verhalten sich Kommunen und Landkreise sehr unterschiedlich. So haben Bamberg und Forchheim schnell auf steigende Zahlen reagiert und für Kitas Notbetreuung und die Schulen Distanzunterricht angeordnet.

Und in Erlangen:

Stures Festhalten an angeblich festgeschriebenen Regelungen. Mit Erzieher*innen und Lehrer*innen kann man es ja machen. (siehe oben). Die Bewertung der Erlanger Praxis und der Entscheidungsträger*innen der Stadt überlassen wir jedem/r selbst ...

Fest steht:

ver.di wird sich auf allen Ebenen weiterhin für Beschäftigteninteressen nicht nur in den Kindertagesstätten einsetzen.

ver.di lebt aber von Beschäftigten, die Mitglied werden und mitmachen.

Deswegen an alle Unentschlossenen die Einladung, macht mit bei der größten Interessensvertretung im öffentlichen Dienst und im Sozial- und Erziehungsdienst.

Den nur gemeinsam können wir Einfluss nehmen.

Wir sind unverzichtbar. Jetzt seid ihr dran. ver.di Wir sind unverzichtbar. Jetzt seid ihr dran. (370px Breite)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CHRISTIAN IST WEG

Christian Kleefeld ist nicht mehr unser Kleefie

Danke

Christian Kleefeld ist nicht mehr für uns der zuständige Gewerkschaftssekretär. Seit 2009 hat er uns unterstützt. Gleich zu Beginn hat er mit uns die Streiks im Sozial-und Erziehungsdienst organisiert. In den 12 Jahren haben wir viele gemeinsame Aktionen durchgeführt und auch zahlreiche Erfolge erreicht. Es hat sich eine sehr gute Zusammenarbeit entwickelt und wir sind traurig, dass er nicht mehr “unser“, extrem zuverlässiger ver.di Sekretär ist. Wir haben ihm deshalb einige Fragen gestellt.

Stellst Du Dich bitte kurz vor?

Geb. 10.11. 1966, also 54 Jahre alt, verh. zwei Töchter. Vor Beginn meiner hauptamtlichen ver.di Tätigkeit im Februar 2009 habe ich zunächst eine Ausbildung als Tischler absolviert und bis zum Beginn meines Zivildienstes auch in diesem Beruf gearbeitet. Danach erfolgte eine Ausbildung zum Rettungsassistenten, welche nach fast 20 Jahren im Rettungsdienst beim BRK sowie einer damit verbundenen langjährigen Personalratsarbeit auf örtlicher und überörtlicher Ebene des Verbandes mir den Weg zum Gewerkschaftssekretär eröffnete. 

Christian bei der Streikgelderfassung am 26.5.2009 rh Christian bei der Streikgelderfassung am 26.5.2009

Was machst Du künftig?

Ab 01.042021 arbeite ich als Gewerkschaftssekretär im Team Beratung & Recht und bin dort für die individualrechtliche Betreuung unserer Mitglieder zuständig, welche Anfragen oder zu bearbeitende Vorgänge im Kontext des Sozial-, und Arbeitsrechtes haben.

Können wir Deine direkte Durchwahl haben, damit wir uns bei Fragen und Problemen gleich an Dich wenden können?

Grundsätzlich leider nicht, da die Arbeitsabläufe im Team B & R mit dem Servicecentrum abgestimmt und entsprechend standardisiert sind. Alle eingehenden Anfragen müssen vom System erfasst werden um dann und je nach Anfragesituation an die einzelnen Teammitglieder geroutet zu werden. Ein weiterer damit verbundener Grund, ist die Sicherstellung der Bearbeitung fristgebundener Vorgänge.

Steht Deine Nachfolgerin für uns schon fest?

Leider steht die bezirkliche Zuordnung aktuell noch nicht abschließend fest. Neu im Fachbereich Gemeinden in Mittelfranken arbeiten Katja Klose und Magdalena Waldeck.

Was waren für Dich positive Erlebnisse mit der Stadt Erlangen?

Die jeder Zeit durch die Vertrauensleute erfolgte Unterstützung sowie die absolute Zuverlässigkeit der getroffenen Absprachen. In diesem Kontext auch noch mal ganz herzlichen Dank für Eure Unterstützung in dem für mich ganz besonderen Tarifrundenjahr 2020. In diesem Jahr war ich der einzige ver.di Sekretär im Fachbereich Gemeinden in Mittelfranken.

Christian Kleefeld, ver.di erläutert die Tarifsituation rh Christian Kleefeld, ver.di erläutert die Tarifsituation

 

Was war weniger schön?

Hier kann ich nur eine Leermeldung abliefern und Verweise auf den vorherigen Punkt.

Was würdest Du in Erlangen verdimäßig und allgemein ändern?

ver.di: Nichts

Von der Stadt Erlangen würde ich mir die Rückkehr von einer formalen zu einer tatsächlich gelebten vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Personalrat wünschen.

Was sollte beibehalten werden?

Das ver.di INFO bei der Stadt-Erlangen und das ver.di Grillfest, beides ganz besondere Alleinstellungsmerkmale im ver.di Fachbereich Gemeinden.

 Was sagst Du zu den Impfvordränglern beim Roten Kreuz?

Dafür fehlt mir jegliches Verständnis (sowohl für das Fehlverhalten, wie auch für die schleppende Aufarbeitung im Verband), aus meiner Sicht ein absolutes NoGo!

Hast Du Ideen, Anregungen, Wünsche für/an uns?

Mir hat die Zusammenarbeit mit euch immer sehr viel Freude bereitet und daher verlasse ich den von mir persönlich am längsten begleiteten Bereich (über 12 Jahre), definitiv mit einem weinenden Auge. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg, eine erfolgreiche PR-Wahl mit hoher Beteiligung und dass ihr euch weiterhin so engagiert für die Belange unserer Mitglieder einbringt wie bisher.

Online-Banner unverzichtbar ver.di Online-Banner unverzichtbar

Gehaltskärtchen

Die aktuellen mit den Werten ab 1.4.2021 sind unterwegs. Ver.di-Mitglieder, die keine oder eine Falsche bekommen haben, möchten sich bitte rasch melden. Es gibt neben der Entgelttabelle für den Tarifbereich eine gesonderte Tabelle für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst.

Gehaltskärtchen rh Gehaltskärtchen

 

 

 

 

Es war einmal ein Freizeitamt ...

Vor fast fünfzig Jahren:

Erlangen bereitet sich vor, Beschäftigte eines Großkonzerns aus der Weltstadt Berlin in Erlangen aufzunehmen. Ein visionärer Oberbürgermeister gründet ein Freizeitamt. Mehrere neu eingestellte Mitarbeiter*innen erhalten mehrere Monate Zeit, Ideen und Konzepte vor allem für die vielen Erlanger Neubürger*innen zu entwickeln. Wesentliche Bestandteile der noch heute aktuellen Ideen von damals waren aktive Beteiligung der Menschen vor Ort und der Aufbau und die Unterstützung von (Stadtteil-)Initiativen. So wurden die aufkommenden Erlanger Jugendclubs maßgeblich bis heute unterstützt, die Abenteuerspielplätze aus Elterninitiativen übernommen und professionalisiert, kommunale Bürgertreffs etabliert, Festivals organisiert, zahllose Initiativen aufgebaut, unterstützt und zum Teil über Jahrzehnte begleitet.

Und heute:

Viele Angebote, die ihren Ursprung in den 70iger und 80iger Jahre hatten, sind heute selbstverständlicher Bestandteil des kulturellen Lebens in Erlangen und nicht mehr wegzudenken.

Das Freizeitamt aber ist schon länger Geschichte.

Nach den Irrungen und Wirrungen gerade in den letzten zwanzig Jahren mit diversen politischen Einflussnahmen, personellen Umbesetzungen, Umstrukturierungen und Ausgliederungen wurde aus dem Freizeitamt erst ein Kultur- und Freizeitamt, dann ein Amt für Soziokultur und jetzt neuestes Ergebnis kommunaler Namensfindung ein Amt für Stadtteilarbeit. Mit dem neuen Namen verliert das neue Amt für Stadtteilarbeit mit den Abenteuerspielplätzen und dem Kinderkulturbüro weitere prägende Inhalte. Dafür kehrt die Zuständigkeit für das Gebäude Frankenhof – Neusprech: KUBIC – zurück.

Offizielle Begründung: Profilschärfung

Weitere Begründungen: eher keine

Es bleibt zu hoffen, dass das neue Amt mehr als lediglich Kultur-Gebäudemanagement für externe Programmanbieter*innen und städtische Dienststellen sein wird. Die verbliebenen Beschäftigten würden sich freuen über echte Beteiligung, weniger Bürokratie und damit größere Freiräume für Eigeninitiativen. Und nicht zuletzt über die ein oder andere zusätzliche Planstelle, um die Gebäude und die Stadtteile tatsächlich aktiv beleben zu können. Ob die finanziellen Spielräume der Stadt in (Nach-)Coronazeiten für mehr als Beton reichen, bleibt abzuwarten. Spannende Preisfrage zu guter Letzt: Wie heißt das Amt für Stadtteilarbeit in 6 Jahren?  Erste Wetten werden angenommen.

Vielleicht auch wieder Freizeitamt – zurück zu den Wurzeln – eigentlich keine schlechte Idee- oder?

 

Schön

Dienstaufwandsentschädigung für die Erlanger berufsmäßigen Stadträte

Die berufsmäßigen Stadtratsmitglieder erhalten gemäß Art. 46 KWBG eine angemessene Entschädigung für die durch das Amt bedingten Mehraufwendungen in der Lebensführung. Deren Höhe richtet sich nach den Rahmenbeträgen der Ziff. B 2 c der Anlage 2 zum KWBG.

Aktuell beträgt die Dienstaufwandsentschädigung für berufsmäßige Stadtratsmitglieder bei

kreisfreien Städten über 100.000 Einwohner 659,34 bis 1.259,32 EUR. Den berufsmäßigen Stadtratsmitgliedern wurde der höchstmögliche Betrag der Dienstaufwandsentschädigung

erstmals im Mai 1989 gewährt. Dies wurde bei den nachfolgenden Referatsneubesetzungen immer wieder bestätigt. (Quelle öffentliche Stadtratsvorlage für den 17.3.2021)

Corona congerdesign Corona

ver.di Betriebsgruppe trifft sich derzeit nur digital. Der nächste Termin ist der 4. Mai 2021 ab 17.00 Uhr. Wer teilnehmen möchte Anmeldung an roland.hornauer@stadt.erlangen.de.

 

Videokonferenzen statt Sitzung

Wegen der aktuellen Situation können keine Sitzungen stattfinden. Deshalb laden wir bis auf weiteres zu Videokonferenzen statt zu Betriebsgruppensitzungen oder Mitgliederversammlungen ein. Die Teilnahme ist recht einfach. Wir verschicken eine Einladung zu einen WebEx Meeting per E-Mail. Um daran teilzunehmen, einfach auf den Link in der E-Mail unter "WebEx Meeting beitreten" klicken. Wenn das Anklicken nicht funktioniert, einfach die Internetadresse kopieren und in der Befehlszeile des Browers einfügen. Die Mail mit dem Zugangslink kann gegebenenfalls an eine private Mailadresse weitergeleitet werden, um daheim am privaten PC teilnehmen zu können. Wenn die technischen Möglichkeiten fehlen (z.B. kein PC mit Internetverbindung vorhanden oder keine Kamera, kein Micro am PC), steht im Mail eine Telefonnummer, damit eine Teilnahme per Telefon möglich ist. So kann zumindest akustisch teilgenommen werden. Die nächste Videokonferenz der Betriebsgruppe ist am 4.5., ab 17.00 Uhr. Wer teilnehmen möchte, einfach Mail an uns.

 

Filosofen Mit jedem Angriff wollten wir ein Tor erzielen, das hat mir negativ aufgestoßen.

Bernhard Trares

 

 

 

 

 

 

 

Personalratswahlen 2021

22. Juni 2021

 

Personalrat rh Personalrat

Ver.di Listen stehen fest – Roland bleibt, Doris, Iris und Dietmar auch!

Die Listen wurden in einer Mitgliederversammlung am 25.2.2021 in den Grundzügen einstimmig beschlossen. Die ver.di Betriebsgruppe hat am 20.4.2021 die endgültige Listenreihung ebenfalls einstimmig festgelegt. Beide Treffen fanden als Videokonferenz statt. Ver.di schlägt ein bewährtes Team zur Wahl vor, ergänzt um einige jüngere Kolleginnen und Kollegen. Schließlich steht für den Personalrat in den nächsten Jahren ein starker Generationenwechsel an. Diesen wollen wir gezielt angehen. Die Listen sind nachstehend veröffentlicht.

Arbeitnehmer GPR

GPR AN rh GPR AN

Beamte GPR

1. Heidi Seitz-Römling        PR

2. Hans-Jürgen Meyer-Wanke EB77

3. Renate Jordan                   Amt 20

4. Bernhard Hutterer                 EBE

5. Heike Bräuer                      Amt 20

6. Werner Voge                    Amt 23

Beamte StPR

1. Heidi Seitz-Römling        PR

2. Bernhard Hutterer                 EBE

3. Renate Jordan                   Amt 20

4. Werner Voge                    Amt 23

5. Heike Bräuer                       Amt 20

 Arbeitnehmer StPR

 

StPR An rh StPR An
Ida zeigt, wir alle können beruhigt in die Zukunft schauen, die ver.di-Liste ist eine ausgezeichnete Grundlage!
is Ida zeigt, wir alle können beruhigt in die Zukunft schauen, die ver.di-Liste ist eine ausgezeichnete Grundlage!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Griller II - Werner Lutz rh Griller - Werner Lutz

Neues von Werner Lutz

BER

Über die Nachricht, daß der Berliner Flughafen am 31. Oktober eröffnet wird, gibt es nach wie vor Unklarheiten. So wird inoffiziell der 32. Oktober als Eröffnungstermin benannt.

Möglicherweise ist mit dem 31. Oktober aber auch gemeint, daß es der 31. Monat Oktober ist, also in 31 Jahren.

Verarbeitung

SPD-Vorsitzende treten seit kurzer Zeit nur noch im Doppelpack auf. Das hat den Vorteil, daß sie das Niederschmetternde, was sie als Partei-Vorsitzende erleben, in einer Paar-Therapie gemeinsam besser verarbeiten können.

Rätsel – neues „Rätsel“

Erstaunlich, die „verkleideten“ Menschen im Rätsel wurden tatsächlich erkannt, obwohl sie nicht aus Erlangen kommen. Der Mann mit Vogel war natürlich der frühere Fürther GPR-Vorsitzende und Lehrbeauftragter der Bayerischen Verwaltungsschule Hans Stefan Schuber. Der Clown, die Frau mit der dominanten Nase ist die bayerische Faschingsqueen und ver.di Landesfachbereichsleiterin Gemeinden Brigitte Zach. Sie ist übrigens in der Videokonferenz am Rosenmonat in verschiedenen Verkleidungen aufgetreten. Eine eingesandte Lösung aus Zirndorf hat uns sehr gut gefallen, „man kennt die beiden Humoristen*innen, Liesl Karlstadt und Karl Valentin, aber die Verkleidung war sensationell.“ Beim neuen Rätsel bleiben wir in Erlangen, welche ReferatsmitarbeiterInnen sind mit dem Bild gemeint. Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir zwei ganz tolle Preise. Zum einen eine ästhetisch hässliche, aber seltene ver.di Rosa Luxemburg-Tasse (kann tatsächlich gefahrenfrei mit Kaffee befüllt werden) und zum anderen ein sehr seltenes, historisch wertvolles zeitgeschichtliches Dokument, der Sammelband „Metaplan – Vorschläge aus den Suchzirkeln“ vom Februar 1995. Die Metaplan-Aktion vor über 25 Jahren war das erste von vielen gescheiterten Reformprojekten bei der Stadt. In Suchzirkeln würden die Beschäftigten gebeten, Änderungsvorschläge zu machen. Dies geschah mit viel Engagement. Ein Engagement was bitter enttäuscht wurde, denn die Führungskräfte lehnten nahezu alle Änderungsvorschläge ab. Ein positives Ergebnis hatte die Metaplan-Aktion allerdings. Aus Umweltgründen gab es im damals zentralen städtischen Beschaffungswesen keine „Pritt-Klebestifte“ mehr. Dank Metaplan und der aufwendigen Aufklebeaktion der einzelnen Vorschläge auf Metaplan-Tafeln konnten sich viele Beschäftigten mit den raren Klebestiften ausstatten.

Rätsel 4/2021 rh Rätsel 4/2021

 

 

 

 

 

 

Aus dem Bayerischen Ministerrat vor 70 Jahren oder auch, es hat sich wenig geändert

Am 17.4.1951 wurde unter Punkt 8 behandelt:

Kläranlage hei Landshut
Stv. Ministerpräsident Dr. Hoegner teilt mit, daß bei den Bauarbeiten für das Stauwerk Landshut eine erhebliche Schwierigkeit dadurch entstanden sei, daß sich plötzlich herausgestellt habe, es werde noch ein Betrag von 1,9 Millionen DM für den Einbau von Kläranlagen benötigt. Unverständlicher weise habe man bei der Planung übersehen, diesen Betrag einzusetzen. Was die Aufbringung der Mittel betreffe, so sei vereinbart worden, daß das Bayernwerk 50%, die Stadt Landshut 25% und der Staat ebenfalls 25% übernehme. Der Staat müsse aber die Gesamtsumme zunächst vorschußweise zur Verfügung stellen.

Krisenmanager Hubsie (stellvertretender Ministerpräsident Bayern Hubert Aiwanger), Teil 4

„Der beste Virologe kann nicht verhindern, dass sich die Leute dann eben in einer Scheune oder dahinter treffen.“ (am 1.3.2021 in Aying)

Deutsch Boarisch Frängisch

Trinken     dringa        drenk

Schön formuliert: „Nicht zahlungswirksame Buchungen“.

Anfordern rh

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Iris Schubert, PR, (86 2997, 86 2987, 86 2420 oder 86 1956, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 06 / 2021 – Deutsche Bank 

In der Pandemie feiert die Deutsche Bank eine Riesenparty. Das größte Geldhaus der Republik zahlt für 2020 zwei Milliarden Euro Boni und Halteprämien. Hauptprofiteure sind über 4000 Investmentbanker. Während sie im Geld schwimmen, streicht das Management tausende Stellen. Gerecht geht anders.

  • DGB klartext Nr. 11/2021: Nachtragshaushalt: Wer jetzt spart, verspielt die Zukunft!

Tatsächlich gilt: Wer am falschen Ende spart, verspielt die Zukunft. Die Corona-Schulden in Deutschland sollten deshalb nicht zu schnell getilgt werden, die veraltete Schuldenbremse auch nach 2022 nicht wieder in Kraft treten. Stattdessen sollte ein groß angelegtes Investitionsprogramm in Bildung, flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet, mehr Ladesäulen für die Elektromobilität und vieles mehr aufgelegt werden. Um notwendiges zusätzliches öffentliches Personal einzustellen und kleine und mittlere Einkommen zu entlasten, sollten die Steuern für Toppverdiener und Vermögende angehoben werden – auch das ist in den USA bereits geplant.

  • Positionspapier der größten Polizeigewerkschaft zur AfD

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat ein Positionspapier beschlossen: „Demokratie schützen – Für eine klare Haltung gegen Hass, Hetze und Gewalt. Keine Zusammenarbeit mit der AfD und anderen rechtspopulistischen, -radikalen und -extremen Organisationen und Gruppen“ Ausgehend von den Zielen und Grundwerten der GdP beschreibt die Polizeigewerkschaft die AfD als Gefahr für die Demokratie, die Verschiebung des gesellschaftlichen Diskurses nach rechts und verdeutlicht die Gefahr von Angriffen auf die Zivilgesellschaft. Das Fazit der GdP: Die AfD ist nach Auffassung der GdP eine im Kern rassistische, nationalistische, menschenverachtende, demokratie- und gewerkschaftsfeindliche Partei. Für die Polizeigewerkschaft ist die Mitgliedschaft in der GdP mit der in der AfD unvereinbar. Eine klare Analyse und Positionierung! Das Papier kann bei uns angefordert werden.

1. Mai 2021 in Erlangen wn 1. Mai 2021 in Erlangen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Surfen rh

Surfen Nr. 222

Ein altgedienter prominenter Nürnberger Gewerkschafter der ersten Stunde stand ver.di Mittelfranken noch einmal zum Gespräch zur Verfügung: Horst Klaus, inzwischen 90 Jahre jung und rühriger Metaller wie eh und je. Die beiden letzten Teile unserer Doku haben nun Premiere im Netz:

Donnerstag, 22. April 2021, 19 Uhr: Teil 3:Der Kampf um Mitbestimmung und gegnerische Strömungen (https://youtu.be/lpFYVu3d2-w )

Donnerstag, 29. April 2021, 19 Uhr: Teil 4: Begegnung zweier Jugendsekretäre – damals und heute (https://youtu.be/DXJm3E1v4ng )

Die Videos sind das Produkt einer kleinen „Initiative für ein Archiv der Nürnberger Arbeiterbewegung“ (Uns ist es wichtig, dass unsere Errungenschaften, unsere Kämpfe, aber auch unsere Niederlagen und Schwierigkeiten in den regionalen Gewerkschaften dokumentiert und für die Nachwelt versteh- und erlebbar bleiben. Wer Interesse an einer Mitarbeit hat, darf sich daher sehr gerne melden!)

Das waren noch Zeiten (III)

9.11.2018, 13.3.2015, 18.3.2020

 

 

Guldur rh

ROCK MEETS CLASSIC 2020, Teil IV – Blick hinter die Kulissen (wird fortgesetzt)
MIT U.A. ALICE COOPER, JOYCE KENNEDY (MOTHER`S FINEST) ROBERT HART (MANFRED MANN`S EARTHBAND U.A. MIT DER MAT SINNER BAND UND DEM RCM SYMPHONY ORCHESTRA

07.03.2020, NÜRNBERG, ARENA,

Unser Kollege Jonas Hack aus dem Amt für Soziokultur hat diese Veranstaltung als „Techniker“ begleitet und hat uns einige Fragen beantwortet.

 

„Veranstaltungstechnik? Das ist doch nicht viel mehr, als ein paar Boxen aufzustellen und ein paar Kabel zu ziehen…?“

Derartige „Rückfragen“ von branchenfremden Personen werden mir tatsächlich des Öfteren gestellt, wenn ich nach meinem Beruf gefragt werde. Leider entspricht diese Auffassung meines Erachtens nach aber tatsächlich größtenteils auch der allgemeinen Wahrnehmung dieses Berufsbildes – auch bei der Stadt Erlangen. Kein Wunder. Hat doch die Branche in den letzten Jahrzehnten alles dafür getan, während der Durchführung von Veranstaltungen für den Besucher so unsichtbar wie möglich zu sein (von immer komplexer werdenden szenischen Effekten mal abgesehen). Grundsätzlich liegt dies ja auch in dem an uns Techniker gestellten jeweiligen (Dienst-)Leistungsauftrag begründet, da der Focus des Betrachters/Besuchers freilich stets auf der ihm gebotenen Darbietung bzw. auf den jeweils auftretenden Künstlerinnen und Künstlern verbleiben soll. Nur die wenigsten Besucherinnen und Besucher können umreißen, welcher organisatorische Aufwand für die Durchführung einer Veranstaltung wie „Rock Meets Classic“ notwendig ist, wie viele Firmen, Gewerke und Personen daran beteiligt sind oder welche Hülle und Fülle an Planungs- und Handlungsschritten bereits im Vorfeld erfolgt haben müssen, damit sie sich nach dem Einlass gemütlich auf ihrem Sitzplätzen niederlassen und anschließend zusammen mit tausenden Anderen ein aufregendes und gleichzeitig auch für sie sicheres Bühnenprogramm verfolgen können. So hat letzten Endes jede/jeder Besucher*in einer Veranstaltung das Recht, diese ebenso sicher und unbeschadet wieder verlassen zu können, wie er/sie das Veranstaltungsgelände betreten hat, ohne durch den Besuch oder während des Aufenthalts in irgendeiner Art und Weise gefährdet zu werden oder gesundheitliche Schäden zu erleiden (dies gilt übrigens für die kleine Dorfkirchweih genauso, wie für die Großveranstaltung).

Robert Hart rh Robert Hart

So lagen bei „Rock Meets Classic“ die an mich und mein Team gestellten Aufgaben hauptsächlich darin, die Inhalte und Anforderungen der Bühnenanweisungen der Produktion und deren beabsichtigten Einbauten hinsichtlich der technisch umsetzbaren Möglichkeiten in der Arena Nürnberger Versicherung auf deren Machbarkeit hin zu überprüfen und dabei ebenso die sicherheitstechnischen Aspekte zu berücksichtigen. Ferner musste gewährleistet werden, dass einerseits zwar die produktionsspezifischen Abläufe in das Tagesgeschäft der Versammlungsstätte eingetaktet und die veranstalterseitigen Aufgaben vertrags- und plangemäß erfüllt werden, jedoch auch andererseits durch die Durchführung der Veranstaltung die sich daran anschließenden Projekte nicht beeinflusst oder gefährdet werden würden.

Alice Cooper rh Alice Cooper

Ist die Halle nicht optimal vorbereitet für derartige Konzerte?

Die Meisten mögen es als selbstverständlich ansehen, nach einem Konzert in der Arena mit Innenraumbestuhlung genau dort eine bespielbare Eisfläche zur Austragung eines DEL-Spiels vorzufinden, wo etwa zwölf Stunden vorher noch gut 1.600 Stühle standen, eine 14x20m große Bühne aufgebaut war, auf der etwa 60 Künstlerinnen und Künstler zeitweise gleichzeitig performten und über deren Köpfen wiederum gut 12 Tonnen an Materialien verbaut waren, welche abgesehen vom Hochziehen und Herunterlassen dort alle per Hand zusammengebaut, eingebracht und nach der Veranstaltung wieder ausgebaut, zerlegt und verladen werden mussten. Anders herum natürlich genauso: wäre beispielsweise auch nur einer der für die „Rock Meets Classic – Produktion“ erforderlichen, vorab planmäßig einzubauenden 40 Abhängepunkte an falscher Stelle vormontiert oder zu gering dimensioniert ausgeführt worden, so hätte dies mitunter die Gefährdung des gesamten Veranstaltungs- und Produktionsablaufs nach sich gezogen.

Finale rh Finale

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