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Betriebszeitung

verdi-Info Nr. 1/2014

Betriebszeitung

Info Nr. 1/2014 35. Jahrgang (jetzt beginnt 2014 richtig!) vom 24. Januar 2014

Inhalt:

  • Kommunalwahl 2014 – Interview mit den OB-Kandidatinnen und Kandidaten
  • 12.2.. - Betriebsgruppe
  • Haushalt und Stellenplan 2014
  • Kurz & knackig (u.a. Neues von Herrn L., Bilderrätsel, 4 Feinschmecker, Färdd ICE/IC, Resonanz www, Aktiv-Card, anfordern, surfen, Culdur mit einen Konzertberichte und einen CD-Tipp, Termine, Filosofen, OB)

 

KOMMUNALWAHL 2014

Wer dumm fragt, kriegt ….

Oder selber schuld

Im Vorfeld gab es Versuche, die Fragen an die OB-Kandidaten zu beschränken und auf Fragen, die eher mit Verwaltungslyrik beantwortet werden, zu verzichten. Dies misslang und in der Betriebsgruppensitzung am 5.11.2013 wurden insgesamt 9 hoffentlich interessante Fragen gesammelt.

Kommunalwahl 2014 ww Kommunalwahl 2014

9 Fragen bei 8 Kandidaten ergeben aber schon 72 Antworten. Obwohl wir um knappe und kurze Antworten baten, ist damit das Format einer Infoausgabe gesprengt. Dazu kam, wir erhielten die Antworten in den unterschiedlichsten Formaten und Programmen (obwohl wir um Antwort per Mail oder per word-Dokument baten, schickte uns Anton Salzbrunn zum Beispiel ein pdf-Dokument zu). Wir mussten den Formatsalat dann von unseren Praktikanten händisch nacharbeiten lassen. Unserem Wunsch nach kurzen Antworten erfüllten einige, besonders vorbildlich war Frau Dr. Preuß. Manche Antworten fielen aber doch aus unserer Sicht zu lang aus. Wir bitten deshalb aus Fairnessgründen davon abzusehen, eine Verbindung zwischen Antwortlänge und Kompetenz zu ziehen. Die Antworten haben wir natürlich nicht bearbeitet, wir finden sie sind sehr interessant. Obwohl es sehr reizvoll wäre kommentieren wir die Antworten nicht. Nur ein Hinweis, bei der Stadt gibt es bisher keine Leih- oder Zeitarbeit. In diesem Info werden als erster Teil die ersten vier Fragen und Antworten veröffentlicht. Demnach herrscht Einmütigkeit bei der Frage Verlängerung der Rahmenvereinbarung und damit dem Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Auch beim jährlichen Betriebsfest ist Bewegung erkennbar. Im nächsten Info folgen die Themen Führung, das Projekt „Gesund alt werden“, der Umgang mit Leistungsgeminderten, Fachkräftemangel und verzichtbar Aufgaben. Bilder der Kandidatinnen und Kandidaten, entnommen der jeweiligen Internetseite der Partei/Wählervereinigung, sind in der Internetausgabe des Infos zu finden, in der gedruckten Ausgabe reichte leider nicht der Platz dafür.

Dr. Siegfried Balleis CSU Dr. Siegfried Balleis

Frage 1: Sind Sie bereit, die Rahmenvereinbarung zur Haushaltskonsolidierung und Verwaltungsreform, die unter anderem betriebsbedingte Kündigungen ausschließt, mit allen Beteiligten zu verlängern?

Frank Höppel: Selbstverständlich!

Anette Wirth-Hücking: Ja, selbstverständlich

Anton Salzbrunn: Eine Haushaltskonsolidierung und Verwaltungsreform auf dem Rücken der Beschäftigten lehnen wir grundsätzlich ab. Wenn dennoch Veränderungen in den Arbeitsabläufen notwendig sind und damit die Arbeitsorganisation verändert werden muss erfordert dies, besonders bei einem öffentlichen Arbeitgeber einen vorbildlichen Umgang mit den Beschäftigten. Das so etwas nur bei Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen gelingen kann versteht u. E. von selbst. Einer Rahmenvereinbarung, die solche, auch verdeckte betriebsbedingte Kündigungen, die durch zusätzliche Arbeitsbelastungen entstehen, nicht ausschließt, werden wir keinesfalls zustimmen. Ebenso lehnen wir sachgrundlose Befristungen ab, die über ein halbes Jahr hinausgehen.

Frank Heinze: Ja, selbstverständlich, die Stadt hat im Moment keine Notlage (wie früher). Soziale Sicherung ist uns ein sehr wichtiges Anliegen und ein Garant für Lebensqualität.

Susanne Lender-Cassens: Ja.

Dr. Florian Janik: Das halte ich für unverzichtbar. Außerdem werde ich mich dafür einsetzen, den Anteil der befristeten Arbeitsverträge zu verringern – im Interesse der Stadt wie der Betroffenen.

Dr. Elisabeth Preuß: Ja

Dr. Siegfried Balleis: Die Regelung hat sich m.E. bewährt und ich werde dem Stadtrat vorschlagen, dass sie verlängert wird.

Dr. Elisabeth Preuß FDP Dr. Elisabeth Preuß

Frage 2: Könnten Sie sich vorstellen, ähnlich wie in Nürnberg einen Sozialkodex für den Personalbereich zu vereinbaren, also die Rahmenvereinbarung zu erweitern. Der Sozialkodex in Nürnberg spricht sich zum Beispiel gegen prekäre Beschäftigungsverhältnisse und Privatisierungen aus.

Frank Höppel: Der Sozialkodex der Nürnberger ist mir leider nicht bekannt. Als Gewerkschaftler sind mir „prekäre Beschäftigungsverhältnisse“ und Privatisierungsbemühungen (z.B. Reinigungsdienstleistungen) eher ein Dorn im Auge. Erweiterung der Rahmenvereinbarung also ja.

Anette Wirth-Hücking: Ja, da ich selber mehr als 30 Jahre prekär beschäftigt war, weiß ich aus eigener Erfahrung wie diese Unsicherheit an den Nerven zehrt. Es leidet oft die Lebensplanung, hinzu kommt noch die Kettenvertragsregelung. Nur wenn man faire Arbeitsbedingungen schafft hat man auch motivierte Mitarbeiter. Sicherheit im Job ist das A und O um Ängste abzubauen und ein gutes Betriebsklima zu schaffen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit sollte selbstverständlich sein.

Anton Salzbrunn: Die Erlanger Linke lehnt jegliche Form von prekären Beschäftigungsverhältnissen ab ebenso wie die Verlagerung von bisher städtischen Dienstleistungen an private Unternehmen. Dazu gehört die Ablehnung jeglicher Form von Leiharbeit, verdeckte Leiharbeit über Werkverträge, geringfügige Beschäftigungen unter Tarif sowie den Einsatz von 1-Euro-Kräften oder Praktikanten, sofern dies nicht Teil einer Aus- und Fortbildung oder einer therapeutisch sinnvollen Maßnahme ist. Für die Erlanger Linke gilt der gewerkschaftliche Grundsatz: Wer für die Stadt Erlangen in einem Abhängigkeitsverhältnis, das dem eines sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten entspricht, tätig ist gilt der Grundsatz der Beschäftigung nach den Regeln des Arbeitsrechts und des TVöD. Unter diesen Bedingungen könnte sich die Erlanger Linke vorstellen einen solchen Kodex zu vereinbaren.

Frank Heinze: Ja können wir. Zeitarbeit sollte grundsätzlich nur wenn nicht anders möglich und im Rahmen ihres ursprünglichen Zwecks eingesetzt werden und auch dann nur wenn Equal Pay sichergestellt worden ist sowie ein fest & nicht aufschiebbares Ende des Einsatzes definiert ist.

Susanne Lender-Cassens: Ja das kann ich mir gut vorstellen und entspricht auch unserer bisher vertretenen Linie. Ich bin beispielsweise gegen die Privatisierung von Reinigungsleistungen und möchte diese wieder rekommunalisieren. Außerdem bin ich  der Meinung, dass sich Arbeit lohnen soll, also soviel Verdienst am Ende des Monats  auf dem Lohnzettel stehen muss, dass niemand  auf Zusatzleistungen des Sozialamtes angewiesen ist.

Dr. Florian Janik SPD Dr. Florian Janik

Dr. Florian Janik: Die Nürnberger Initiative ist mir bekannt und als OB werde ich unmittelbar Gespräche mit dem Personalrat und den Gewerkschaften darüber führen, ob in Erlangen eine ähnliche Vereinbarung möglich wäre. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse müssen auf wenige Ausnahmen (z. B. Aushilfen bei Großveranstaltungen) beschränkt werden. Leiharbeit wird es mit mir bei der Stadt Erlangen nicht geben, Werkverträge sind für mich nur im Einzelfall vorstellbar.

Dr. Elisabeth Preuß: Ehrlich gesagt kenne ich den nicht! Würde mich bei einem Wahlsieg :) aber kundig machen.

Dr. Siegfried Balleis: Da wir in unserer Stadtverwaltung im gesamten Angestelltenbereich flächendeckende Tarifbindung haben, können wir prekäre Beschäftigungsverhältnisse ausschließen. Deshalb ist nach meiner Aussicht ein Sozialkodex entbehrlich.

Frage 3: Haben Sie Vorschläge wie das Betriebsklima innerhalb der Stadtverwaltung verbessert werden kann?

Frank Höppel: Die Anerkennung der geleisteten Tätigkeit vom einfachen Beschäftigten bis zur höchsten Führungsebene sollte von der „Stadtspitze“ häufiger betont werden. Für Vorschläge zur Betriebsklimaverbesserung aus den Reihen der Beschäftigten habe ich natürlich stets ein offenes Ohr.

Anette Wirth-Hücking: Abbau der Ängste und Erzeugung eines Wir-Gefühls durch Öffentlichkeitsarbeit nach innen, freundliche, moderne Arbeitsplätze, Mobbing unterbinden, Arbeitsbesprechungen in Kleingruppen (Wo liegen die Probleme, gibt es Überforderungen,   gemeinsames Finden von Lösungen schwieriger Fälle und Sachverhalte). Bessere ämterübergreifende Koordination der Arbeitsaufgaben um Frustrationen vorzubeugen. Förderung der Motivation und Kooperation der Mitarbeiter, die Stärken der einzelnen Mitarbeiter fördern, Gemeinschaftsveranstaltungen (Stadtfest), Schaffung von Orientierungshilfen: Zielvereinbarungen, entsprechend  strukturierte Arbeitsumgebungen, Thematisierung an Personalversammlungen (Rollenspiele).

Susanne Lender-Cassens Grüne Liste Susanne Lender-Cassens

Anton Salzbrunn: Ein schlechtes Betriebsklima entsteht häufig, wie auch entsprechende Umfragen bestätigen, durch eine starke Zunahme der Leistungsverdichtung am Arbeitsplatz. Hinzu kommen umfangreiche Dokumentationspflichten, deren Sinn sich den Betroffenen oft nicht erschließt und/oder die notwendige Arbeitszeit dafür nicht oder nur unzureichend zur Verfügung gestellt wird. Eine wesentliche Voraussetzung für ein gutes Arbeitsklima sind menschliche Wertschätzung und persönliche Anerkennung für gute Arbeit, um damit auch das Selbstwertgefühl zu stärken. Am wichtigsten ist u. E. den Beschäftigten das Gefühl zu geben, dass sie autonom entscheiden können und dennoch sicher sein können bei Unsicherheit notwendige Ratschläge einholen zu können. Nicht zuletzt muss der Grundsatz gelten guter Lohn für gute Bezahlung. Hier gibt es im ö.D. auch im Bereich des TVöD Nachholbedarf auch im Hinblick auf die Eingruppierung, wie es die tariflichen Auseinandersetzungen im Bereich des Sozial- und Erziehungsdienstes immer wieder zeigen. Zu guter letzt muss sich der Sinn der eigenen Arbeit für jede/n Beschäftigte/n immer erschließen.

Frank Heinze: Nein. Das können die Beteiligten selbst klären. Hilfestellung dazu wären Supervisionen, Mediationen und ähnliches. Verbesserungsmöglichkeiten, die an uns herangetragen wurden, wären zum Beispiel: Fenster sind teilweise so marode, dass diese nicht aufgemacht werden können "Gesperrt aus Sicherheitsgründen" obwohl ein Umbau vor ca 10 Jahren stattgefunden hat? Das muss geändert werden! Eine Betriebsvereinbarung zur Frühstückspause. Diese könnte wie früher nicht eintragungspflichtig sein und für alle gleich geregelt werden. 1x jährlich Teambuilding Seminar in den Abteilungen, Angestellte fühlen sich am Arbeitsplatz nicht sicher genug (siehe dazu auch Frage 5). Evtl Klimasituation im Sommer überdenken, da viele über unerträgliche Hitze berichten

Susanne Lender-Cassens: Aus der Frage schließe ich, dass das Klima Ihrer Meinung nach verbesserungswürdig ist. Um ein gutes Betriebsklima zu haben, muss ich 3 Grundsätze beherzigen: 1) Informationsfluss: Entscheidungen, die auf oberster Verwaltungsebene getroffen werden, müssen offen, transparent und klar in die anderen Ebenen getragen werden. Dies verhindert Missverständnisse und Komplikationen. Denjenigen, die die Arbeit verrichten und Entscheidungen umsetzen sollen, müssen die Beweggründe und Überlegungen auch klar dargelegt werden. Umgekehrt müssen Ideen und  Gedanken zu  Entscheidungen immer auch den Weg nach oben finden dürfen. 2) Entscheidungen beherzt treffen: Mein Eindruck der letzten 5 Jahre ist es, dass vieles, was auf Amtsleitungsebene /Referentenebene entschieden werden müsste, auf die Sachgebietsleitungsebene oder Sachbearbeitungsebene verschoben wird. Entscheidungskompetenzen müssen für mich klar definiert sein und individuelle Entscheidungsfreiräume geschaffen werden, ein gutes Betriebsklima entsteht durch klare Strukturen. 3) Wertschätzungskultur: Wertschätzung ist verbunden mit Respekt, Wohlwollen und Anerkennung. Sie drückt sich aus in Zugewandtheit, Interesse, Aufmerksamkeit und Freundlichkeit. Wenn das Interesse der Vorgesetzten an den MitarbeiterInnen und deren Arbeit freundlich und aufmerksam begleitet wird, erhöht sich die Zufriedenheit. Dies ist wichtig, um motiviert seine Arbeit zu machen.

Frank Heinze Piraten Frank Heinze

Dr. Florian Janik: Durch echte Wertschätzung der geleisteten Arbeit eines jeden Einzelnen. Außerdem durch die Einbeziehung der Mitarbeiterinnen in die notwendigen Diskussionen zur Weiterentwicklung der Stadtverwaltung. Bei all diesen Diskussionen ist mir wichtig, dass nicht nur geredet wird, sondern dass auch konkrete Ergebnisse vereinbart werden, deren Umsetzung regelmäßig überprüft wird. Großen Handlungsbedarf sehe ich auch bei der Burnout-Prävention innerhalb der Stadtverwaltung.

Dr. Elisabeth Preuß: kurze Antwort unmöglich! Das wichtigste ist: Verhaltenskodex, der für alle Hierarchie-Ebenen gilt, ebenso auf allen Hierarchie-Ebenen Kommunikationsfähigkeit stärken.

Dr. Siegfried Balleis: Meine Wahrnehmung unseres Betriebsklimas ist außerordentlich positiv. Auf Grund der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit dem Personalrat bin ich überzeugt, dass meine Einschätzung auch objektiv zutrifft. Sicherlich könnten außerdienstliche Veranstaltungen noch zu einer weiteren Verbesserung des Betriebsklimas beitragen.

Frage 4: Ganz konkret, um den ämterübergreifenden Zusammenhalt zu stärken, setzen Sie sich dafür ein, das Stadtfest jährlich zu veranstalten?

Frank Höppel: Ganz ehrlich bin ich persönlich der Meinung, dass die momentane Regelung diesbezüglich gut ist. Da würde ich lieber den Beschäftigten temporäres Rotieren in andere Ämter vorschlagen, um die Arbeits- und Sichtweisen anderer Abteilungen direkt kennen zu lernen. Selbstverständlich freiwillig.

Anton Salzbrunn Die Linke Anton Salzbrunn

Anette Wirth-Hücking: Ja, auf alle Fälle. Es trägt zum Zusammenhalt und zum Miteinander bei sondern festigt auch die Identifikation mit dem Arbeitgeber Stadt Erlangen.

Anton Salzbrunn: Klares Ja, so etwas gehört einfach zu einem guten Betriebsklima dazu.

 Frank Heinze: Definitiv. Viele Beschäftige gehen gerne zum Stadtfest was auch eine Beitrag zum Betriebsklima ist und die Wertschätzung vom Arbeitgeber zeigt.

Susanne Lender-Cassens: Wenn es der Wunsch der Belegschaft ist: ja.

Dr. Florian Janik: Wenn die Beschäftigten dies wünschen, bin ich dazu gerne bereit. Der Effekt, damit die Leistung der Mitarbeiter/innen anzuerkennen und den Austausch untereinander zu fördern, ist den finanziellen Aufwand allemal wert. Da mich nach den letzten Festen aber auch viele kritische Stimmen aus der Reihe der Beschäftigten erreicht haben, würde ich mich über den Rahmen dieses Festes und über mögliche Verbesserungen gerne mit den Mitarbeiter/innen austauschen.

Dr. Elisabeth Preuß: Meinen Sie das Betriebsfest?

Dr. Siegfried Balleis: Meines Wissens haben wir uns darauf verständigt, dass ein Betriebsfest alle zwei Jahre ohne Zuzahlung besser ist, als ein jährlich stattfindendes Betriebsfest mit Zuzahlungen. Sollte die Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dies inzwischen anders sehen, bin ich gerne Bereit auch über diese Lösung zu sprechen.

Frage 5: Was würden Sie beim Thema Führung ändern?

Frank Höppel: Großes Thema. Die typischen Floskeln wie „hart in der Sache und weich in der Beziehung“ sind schnell niedergeschrieben. Es kommt eben auf die Charaktere an und auch auf das Führungsverhalten des obersten Verwaltungschefs.

Anette Wirth-Hücking FWG Anette Wirth-Hücking

Anette Wirth-Hücking: - Hierarchische Strukturen aufbrechen, Führungskräfte schulen, regelmäßige Mitarbeitergespräche, Toleranz gegenüber Fehlern Anderer, Sensibilisierung und Verständnis für Sorgen der (älteren)Mitarbeiter. Der Oberbürgermeister ist auch Chef der Verwaltung. Dazu gehört, dass man die Probleme der Mitarbeiter ernst nimmt und einen guten Führungsstil vorlebt. Als Arbeitgeber hat man auch eine soziale Verpflichtung für seine Bediensteten.

Anton Salzbrunn: Wesentliche Voraussetzung für eine gute Personalführung sind Wertschätzung, Respekt, kein Mobbing durch Vorgesetzte (Bossing) und konsequente Unterbindung von Mobbing unter Kolleginnen und Kollegen. Hier ist es u. E. notwendig, die Arbeitsorganisation und die Organisationskultur so zu gestalten, dass bei auftretendem Stress, Überlastungen und Überforderungen Beschäftigte gezielt unterstützt werden, um Erkrankungen vorzubeugen und erfolgreiche Arbeit anerkannt wird. Die Regelung zur Leistungsorientierten Bezahlung im TVöD wirkt hier eher kontraproduktiv und wird von vielen Kolleginnen und Kollegen nur als „Nasenprämie“ angesehen. Die tarifpolitische Forderung die Mittel in die TVöD-Tabelle zu integrieren unterstützen wir. In Erlangen könnte dazu eine Dienstvereinbarung mit dem Personalrat geschlossen werden.

Frank Heinze: Grundsätzlich: Führung heißt insbesondere Autorität durch persönliches Vorbild. Humanistische Grundeinstellung, Fachkompetenz und Kritikfähigkeit sind Grundvoraussetzungen für Vorgesetzte. Wichtig ist hier zum Beispiel die Klärung der Zuständigkeiten in Sicherheitsthemen. Viele Mitarbeiter z.B. Sozialamt, Ausländeramt, Jugendamt fühlen sich unzureichend vor Übergriffen geschützt und im Falle eines Übergriffs allein gelassen Hier wäre eine zentrale Stelle für Opfer von Übergriffen (Betreuung, Hilfe z.b bei Arbeitsunfähigkeit etc.) nötig.

Frank Höppel ÖDP Frank Höppel

Susanne Lender-Cassens: Das habe ich bei Frage 3 schon angerissen. Ich würde für einen guten Informationsfluss sorgen und  stets ein offenes Ohr für von den Beschäftigten vorhersehbare Probleme haben. Ich möchte Entscheidungen beherzt  treffen und denen Rückhalt geben, die das auch tun wollen. Ich würde aufmerksam, interessiert und den MitarbeiterInnen zugewandt sein und dafür sorgen, dass das richtige Personal am richtigen Ort eingesetzt würde. Jede/r soll die Möglichkeit bekommen die Handlungsspielräume des eigenen Arbeitsfeldes auch anzuwenden.

Dr. Florian Janik: Meine Erwartungen an eine Führungskraft der Stadt Erlangen sind, dass sie die Aufgaben in Ihrem Bereich priorisiert und die ihr zugeordneten Mitarbeiter/innen nach Qualifikation und individuellen Neigungen und Bedürfnissen einsetzt und motiviert. Dabei hat Sie nicht nur Aufgaben ihres Bereichs, sondern die gesamte Stadt und die Interessen der Bürger/innen im Blick zu haben.

Um Führungskräfte dabei zu unterstützen setze ich auf Weiterbildung, zugleich aber auch auf Supervision und kollegiales Coaching. Führungs- und Mitarbeiter/innengespräche sind sinnvolle Instrumente, bei deren konsequentem Einsatz die Stadtspitze und zuallererst der Oberbürgermeister mit gutem Beispiel vorangehen muss.

Dr. Elisabeth Preuß: Siehe Frage 3: kurze Antwort unmöglich. Da Naturtalente auch hier eher selten: Gut wären u.a. regelmäßige Rückmeldungen an das Führungspersonal von Seiten der Personalvertretung. Wer immer Führungsverantwortung bekommt: Frage, ob Schulung erwünscht. Ich hätte mich vor 10 Jahren sehr darüber gefreut. Sprechstunde zu Fragen der Führung beim betrieblichen Sozialdienst.

Dr. Siegfried Balleis: Die Frage des Führungsverhaltens spielt in unserem demographischen Personalmanagement eine zentrale Rolle. Unsere engagierten Führungskräfte bekommen den Freiraum zur persönlichen Weiterentwicklung. Gerade mit unseren Traineemassnahmen haben wir sehr gute Erfahrungen zur Entwicklung der Führungskompetenzen gemacht. Deshalb starten wir auch eine Fortbildungsmaßnahme für die mittlere Führungsebene.

MITMACHEN

12. Februar ver.di Betriebsgruppe trifft sich

Die Arbeit von ver.di bei der Stadt Erlangen wird in monatlichen Treffen der Betriebsgruppe, im Jahr 2014 jeweils mittwochs ab 17.00 Uhr bestimmt. Jedes ver.di-Mitglied bei der Stadt kann gerne mitmachen, Kommen und seine Ideen und Anregungen einbringen. Wer künftig eingeladen werden möchte, einfach bei uns melden, telefonisch oder per Mail an roland.hornauer@stadt.erlangen.de. Die interne Einladung enthält zusätzlich immer lesenswerte Tagesordnungspunkte. Das nächste Treffen ist am Mittwoch 12. Februar, 17.00 Uhr, Sitzungsraum im Kleinen Rathaus, Schuhstr. 40. Thema ist die Vorbereitung der anstehende Tarifrunde 2014, welche Aktionen wollen wir in den nächsten Tagen hierzu durchführen.

 

Falscher Termin

Wer Kalender lesen kann hat mehr davon. Im letzten Info hatten wir für Mittwoch den 27.1. zur Betriebsgruppe eingeladen. Dumm nur, dass es 2014 keinen derartigen Kalendertag gibt. Die Sitzung war tatsächlich am Mittwoch dem 22.1.2014. Nach der falschen Terminankündigung war es dann natürlich kein Wunder, dass das Treffen der Betriebsgruppe am 22.1. nicht überfüllt war. Auch wenn unser Motto lautet, wer Fehler findet darf sie behalten, tut uns natürlich dieser Fehler leid und wir sagen sorry.

Kommunalwahl 2014 ww Kommunalwahl 2014

Marathon-Haushaltsberatungen 2014 von 16:00 bis 23:50 Uhr:


Breiten Raum und viel Zeit hat der Stadtrat bei den Haushaltsberatungen auf die aktuellen und bereits viel diskutierten Investitionsprojekte STUB, Frankenhof und Handballhalle verwendet. Im Ergebnis möchte der Stadtrat alle Projekte umsetzen und hat für alle Projekte Planungsmittel beschlossen. Offen bleibt aber die Finanzierung der Umsetzung. Hier wird die harten Finanzentscheidungen der neue Stadtrat bei den kommenden Haushaltsberatungen der nächsten Jahre treffen müssen. Dann wird sich zeigen, für welche Projekte auch tatsächlich die Bagger rollen werden. Denn deutlich wurde in den Diskussionen, dass ohne Sonderzuwendungen aus München und im Fall der Handballhalle auch von privaten Sponsoren die Umsetzung der Projekte doch sehr fraglich ist.

Der Stellenplan 2014 hat in der Diskussion dagegen deutlich weniger Raum eingenommen. Immerhin hat der Stadtrat mit der Bestätigung der Beschlüsse des Haupt, Personal- und Finanzausschusses und zusätzlich 2 weiteren Stellen für die Berufsschule insgesamt 54 neue Planstellen geschaffen. Für den städtischen Haushalt bedeutet dies Mehrkosten in Höhe von über 1,5 Mio € jährlich. Lediglich die Schaffung von 4 Stellen im Jugendamt, nach einem Appell des OBM an die Stadträte Maß zu halten, hat im Stadtrat keine Mehrheit gefunden. Die Stellen wären nach Vorschlag von Personal- und Jugendamtsbereich notwendig, um das im Stadtrat beschlossene Konzept der Teil-Freistellung von Kindertagesstättenleitungen vom Gruppendienst umzusetzen. Es sollen nun zunächst erst Erfahrungen mit bereits im Haushaltsjahr 2013 beschlossenen Stellen gesammelt werden. Außerdem hofft man auf einen Bürokratieabbau, für den sich der OBM in München stark machen soll und will ...

Spannend bis zum Schluss blieb die Frage, welche Mehrheit den Haushalt letztendlich beschließen würde. Nachdem der Antrag der CSU und des Oberbürgermeisters, die komplette Sondersteuereinnahme zur Finanzierung des Haushaltsausgleichs zu verwenden, keine Mehrheit fand, herrschte kurze Unsicherheit im Stadtrat. Nach einer weiteren Sitzungsunterbrechung mit Beratungen der Fraktionen und den Haushaltsreden, hatten sich spätestens dann CSU, FDP, ÖDP und die FWG gefunden und mit 27 zu 23 Stimmen den Haushalt 2014 mit einem Haushaltsminus von etwas über 8 Millionen Euro beschlossen. Abzuwarten bleibt, ob und mit welchen Auflagen nun die Regierung von Mittelfranken den Haushalt freigibt. Da bis dahin die Kommunalwahlen gelaufen sind, wird sich mit diesen Themen dann der neue Stadtrat befassen müssen.

Werner Lutz wl Werner Lutz  – Werner Lutz

Neues von Herrn L.

Bayerische Abflug-Durchsage

Verehrte Fluggäste,

wir begrüßen Sie wie immer an diesem Tag an Bord unseres „Bavarian Free Tax Airliners“. – Wir werden heute mit verschiedenen Zwischenstopps insgesamt 13 Stunden und 40 Minuten unterwegs sein. Vorgesehene Landungen sind unter anderem die Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein, die Cayman-Inseln, Kikitata-Land und Lummerland. Wir begrüßen an dieser Stelle heute auch besonders herzlich Fluggäste, die wegen millionenfachen Steuer- und Sozialbetrugs bereits vorbestraft sind. Diese Gäste befinden sich in der Luxusklasse A. Unsere Maschine befindet sich noch immer im Steigflug. Wenn wir auf unserer vorgeschriebenen Flughöhe angekommen sind, werden wir Ihnen verschiedene Zoll- und Steuerfreie Produkte anbieten wie Immobilien, Gewerbegebiete, Firmen, Jachten, Inseln und Anlagegeschäfte. Wir wünschen Ihnen einen guten Flug - wie immer unter unserem bewährten Motto „wer betrügt, der fliegt“.

Ihr Flugkapitän.

 

Preisrätsel

Auflösung und neues Rätsel

Jahreszeitlich passend wurde das Rätselmotiv Weihnachtsbaum/Weihnachtsmarkt von Etlichen richtig zugeordnet. Es war der Weihnachtsmarkt in Köln, war ja einfach mit dem Dom im Hintergrund. Dieses Mal nehmen wir ein Kerwabild vom September 2013 und fragen, wo steht das Haus? Wie immer warten auf jede richtige Lösung Preise.

 

Bilderrätsel rh Wo steht das Haus?

Richtigstellung

Die Eisenbahnfreunde Erlangen-Bruck lesen unser Info und haben uns darauf hingewiesen, dass das letzte Info einen „unverzeihlichen Fehler“ enthält. In Färdd hält nämlich nicht nur ein ICE sondern am Montag auch der IC aus Stralsund und zwar von 1.30 bis 1.32 Uhr. Die Eisenbahnfreunde gehen davon aus, dass dies ein „Erfolg“ unseres Oberbürgermeister Dr. Balleis ist, der laut den Erlanger Nachrichten vom 30.10.2003 (richtig 2003 und nicht 2013) sich dafür eingesetzt hat. Die damalige Überschrift lautete „Balleis kämpft für den Fürther ICE-Halt“. Die Eisenbahnfreunde engagieren sich übrigens auch für ICE/IC-Halte in Erlangen-Süd und zwar weit erfolgreicher als unser Oberbürgermeister. So wurden am 11.12.2013 im Färdder toilettenlosen Bahnhof 13 ICE-Züge planmäßig und pünktlich abgefertigt. Was eine Fliegerbombe in Nürnberg so alles bewirkt.

 

Resonanz im Internet

Wir bekommen wöchentlich eine Auswertung wie unsere Internetseiten (www.erlangen.verdi.de) genutzt werden. In der Woche vom 9. bis 15.12.2013 wurden insgesamt 110 Besuche registriert. Interessant ist die Auswertung nach der Serverzeit. Der Schwerpunkt ist eindeutig zwischen 12.00 und 15.00 Uhr mit 55 Besuchen, während zwischen 2.00 und 4.00 Uhr und 5.00 und 7.00 Uhr das Internet mangels Besuche abgeschaltet werden kann. Wenn der eine Besuch zwischen 4.00 und 5.00 Uhr sich künftig rechtzeitig Schlafen legt, könnte das Internet aus unserer Sicht ab 2.00 Uhr für 5 Stunden ruhen.

FÜR FEINSCHMECKER

Verwaltungslyrik (VI)

Die Freunde der gepflegten Verwaltungslyrik haben lange Warten müssen. Jetzt endlich hat die Stadt Erlangen einen weiteren Bericht zur Verwaltungsmodernisierung veröffentlicht, er umfasst die Jahre 2008-2012. Er enthält wieder feinste Verwaltungslyrik auf hohem Abstraktionsniveau bei gleichzeitiger sehr geringer Nachvollziehbarkeit. Wir erlauben uns deshalb in loser Folge Beispiele zu veröffentlichen. Wegen etlicher Nachfragen, die Serie ist kein Fake, sondern die Zitate wurden wirklich so veröffentlicht.

„Die Optimierung der strategischen und operativen Steuerung verlangt die EDV-technische Verknüpfung der Gebäudebestandsdaten mit den betriebswirtschaftlichen Daten.“

ANGEBOT

Aktiv-Card für aktive ver.di-Mitglieder

Wir haben von der Stadt einige "Aktiv-Cards für Ehrenamtliche" erhalten. 50% Ermäßigung gibt es damit auf alle Vorstellungen des Erlanger Theaterensembles (außer Vorstellungen zu Silvester), GVE-Konzerte, die Büchereiausleihgebühren, Museumsbesuche, Erste-Hilfe-Kurse des ASB und die Events des Kulturamtes Comicsalon, Figurentheater und Poetenfest. Mit der Card können zusätzlich die Erlanger Bäder zum ermäßigten Preis in Höhe von 1,50 Euro besucht werden, die Ausstellungen des Kunstpalais für 2 Euro (dafür wird man dort nicht naß). Wir wollen, dass möglichst viele unserer Aktiven in den Genuss kommen, deshalb sollte die Aktiv-Card mindestens 24 Stunden vorher vorbestellt und möglichst rasch zurückgegeben werden. Vorbestellungen sind unter der Tel.Nr. 86 2714 möglich.

 

Surfen 143

www.öffentlicherdienst.de – Ein neues Online-Berufsportal richtet sich seit Anfang Januar 2014 vor allem an junge Menschen direkt nach der Schule oder dem Studium, die einen Beruf im öffentlichen Dienst anstreben. Auf dem Portal sind umfassende Informationen für sie zu den Berufen, zu den Bewerbungsverfahren und den Laufbahnen bereitgestellt.

 

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Gisela Strobel oder Werner Lutz, PR,  (86 2420, 86 1685 oder 86 2384, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden!

  • Angriff auf Löhne, Soziales und Umwelt - Was steckt hinter dem transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP?

Die Große Koalition strebt beim TTIP einen „zügigen Abschluss“ an. Befürworter werben mit angeblich positiven Wirkungen auf Wachstum, Preise, Arbeitsplätze. Bislang bekannt gewordene Inhalte deuten aber in eine ganz andere Richtung: Es droht eine Absenkung von Sozial-, Umwelt-, Datenschutz- und Verbraucherschutzstandards. Die Veröffentlichung der ver.di Bundesverwaltung –Bereich Politik und Planung und Bereich Wirtschaftspolitik umfasst insgesamt 15 Seiten.

  • ver.di-Wirtschaftspolitische Informationen Nr. 1/2014 - ver.di Konzept Steuergerechtigkeit

Ergebnisse der Aktualisierung und Verteilung der Mehreinnahmen auf Bundesländer und ihre Städte und Gemeinden. Nach aktuellen Berechnungen bringt die Umsetzung des ver.di Konzepts Steuergerechtigkeit Mehreinnahmen von 81,5 Milliarden Euro. Erstmals liegen zusätzliche Berechnungen vor, wie sich die Mehreinnahmen auf den Bund, die einzelnen Bundesländer und ihre Städte und Gemeinden verteilen würden.

  • Kommunalpolitische Forderungen des DGB Erlangen

Zur anstehenden Kommunalwahl hat der Erlanger DGB zu den Themen Arbeitsmarkt, Wohnen, Verkehr, Energiewende, Gewerbeflächenpolitik und Finanzen gewerkschaftliche Positionen formuliert. Daran sollen alle Kandidatinnen und Kandidaten und nach dem 16.3.2014 natürlich auch alle Gewählten gemessen werden.

Django 3000 rh Django 3000 - Frontmann

Culdur

DJANGO 3000

30.12.2013, HIRSCH, NÜRNBERG 

Der noch weihnachtlich geschmückte Hirsch war voll als die vier Chiemgauer riefen. Kein Wunder, offensichtlich ist Alpenrock, Folk-Pop, Polka Metal, oder wie immer man die wilde musikalische Mischung bezeichnen will, in. Gleich der erste Song “Wuid und Laut“ ist Programm und gibt die Richtung vor. Willig tanzt da der ganze Saal zur rockigen Polka mit. Django 3000 kreieren ihre Songs mit Zupfbass, genial wie Michael Unfried Fenzl darauf rumturnt, Geige, akustischer Gitarre und Schlagzeug. Dank guter Verstärkeranlage entsteht daraus ein sehr heftiger und mitreisender Sound, wie bei einer Heavy Metal Band.

Django 3000 rh auch Django 3000

Musikalische Experimente machen Django 3000 nicht und es reiht sich eine Polka an die andere. Mal klingt es etwas nach der Russischen-, dann wieder nach der Sinti-Variante. Über die kompletten fast zwei Stunden hinweg klingt es aber etwas eintönig. Wer ist aber schon zum Musik hören gekommen, wenn man am Vorsilvesterabend fett tanzen kann? Django 3000 singen in bairischer Mundart und die Texte sind ähnlich verständlich wie bei der finnischen Humppa Band Eläkeläiset. Bei der ersten Zugabe bittet Sänger und Frontmann Kamil Müller vier Mädchen mit auf die Bühne und gemeinsam wird „Heidi“ angestimmt. Der Song dürfte über die Verwendung als Titelmelodie der ZDF-Serie „Garmisch Cops“ ein breiteres Publikum bekannt sein. Mit „Gipsy in Me“ und den jahreszeitlich üblichen Neujahrswünschen, als „Fuck u 2013“ bezeichnet, wurde ein zufriedenes und erschöpftes Völkchen in das restliche Jahr entlassen.

Django 3000 rh Django 3000

CD-Tipp

INDIE

MAXIMO PARK

TOO MUCH INFORMATION

In 10 Jahren 5 Alben zu veröffentlichen ist erstmal ein guter Wert. Mit „Too Much Information“ verfolgen die fünf Briten um den charismatischen Frontmann Paul Smith den Trend einiger Indiebands weg von den Gitarren, hin zu mehr Electro. Das Album startet mit „Give, Get, Take“ sehr schnell, fast hektisch, immer wieder sind zwischendurch elektronische, piepsende Töne deutlich zu hören. „Brain Cells“ als nächster Song beginnt ganz langsam mit viel Bass und hat dann schnell eine ganz starke wave Note. Bei den weiteren Songs fehlt irgendwie die frühere Leidenschaft, es hört sich etwas nach Depeche Mode an.

Maximo Park rh Maximo Park,CD erscheint am 31.1.2014

Dann kommen wieder eher hektische Songs mit vielen Wechseln, denen aber die Spritzigkeit, die Leichtigkeit fehlt. „My Bloody Mind“ ist eine Electro-Disco Nummer mit Backgroundgesang. Zum Schluss kommen wie mit “Her Name Was Audre” mehr von Maximo Park von früher her gewohnte Töne. Irgendwie fehlt aber die Linie, es sind viele Schnappschüsse sehr unterswchiedlicher Gemütszustände., Es sind durchwegs schöne Songs, nett anzuhören, aber Maximo Park haben schon Besseres eingespielt.

Veranstaltungen

ver.di wählt – was heißt das?

Am Donnerstag, 30. Januar 2014 von 17:30 bis 20:30 Uhr, DGB-Haus Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg, K.i.B.S. im Erdgeschoss.

Alle vier Jahre werden in unserer Gewerkschaft die ehrenamtlichen Gremien neu gewählt.

•Welche Funktionen sind dabei zu besetzen?

•Wie können sich ver.di-Mitglieder dabei einbringen, wie können sie selbst kandidieren?

•Was heißt das, "ein ver.di-Mandat ausüben"? Und: Was bringt mir das?

•Was muss ich dafür tun und was muss ich als ver.di-Funktionsträger/in einbringen - was wird von mir verlangt? Diese und alle Fragen rund um die Organwahlen bei ver.di sind unsere Themen - wir werden sie gemeinsam diskutieren und versuchen, zu beantworten. Das bedeutet, dass wir uns „so ganz nebenbei“ auch mit dem Organisationsaufbau unserer Gewerkschaft befassen.

Ver.di Reihe: Arbeitsrecht AKTUELL

Arbeitsrecht - Eurer Recht!

Seit der Reichsversicherungsordnung hat sich in Deutschland ein umfassendes Arbeitnehmerschutzrecht ausgeprägt, dass sich in den Grundrechten und umfassenden Einzelrechten wiederspiegelt. Trotz Globalisierung sind Arbeitnehmer in Deutschland immer noch gut geschützt. Wir zeigen euch wie!

Mittwoch, 05.02.2014 Beginn 18.00 Uhr

Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt 5-7

07. Stock Raum Burgblick

Filosofen

Marcel Reif: Und dieser öffnende Pass brachte wieder 57 cm Raumgewinn!

Schön gesagt „Einen weiteren Punkt möchte ich ansprechen, weil ich unseren Kämmerer Herrn Beugel gerade sehe, er äh, es ist ein Problem…“

Oberbürgermeister Dr. Balleis beim DGB Neujahrsempfang

ver.di-Info