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Betriebszeitung

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verdi-Info Nr. 9/2021

für die Stadtverwaltung Erlangen
ver.di-Info Stadtverwaltung ER rh ver.di-Info Stadtverwaltung ER

Info Nr. 9/2021 42. Jahrgang (letztes Info vor der Bundestagswahl) vom 7. September 2021

 

Inhalt:

  • Herzliches Willkommen an alle Nachwuchskräfte
  • Hintergründe zum Urlaub
  • Filosofen
  • Betriebsgruppe 16.9.
  • Infos zur Bundestagswahl
  • Tarifrunde Länder – Beamtenbesoldung
  • Zeitplaner Sozial- und Erziehungsdienst
  • Kurz & knackig (u.a. Neues von Werner, Bilderrätsel, Hubsie, Kunst mit Satzzeichen, Das waren noch Zeiten VII, anfordern, surfen 226, Ergebnisse des Kita-Personalchecks, Culdur mit Konzertbericht Fiddler`s Green)

 

Aktiv zum ausbildungsSTART verdi Jugend Ver und Entsorgung 2016_Wasser_Energie_Abfall ver.di Jugend Aktiv zum Ausbildungsstart

Herzlich Willkommen und guten Start!

Zum 1. September beginnen wieder über 70 junge Menschen ihre Ausbildung bei der Stadt. Neben den Auszubildenden und BeamtenanwärterInnen sind dies auch Praktikantinnen und Praktikanten im Rahmen der ErzieherInnenausbildung bzw. in der praxisintegrierten Ausbildung und im „Sozialpädagogischen Seminar“. Siehe die nachstehende Tabelle:

Beamtenanwärter*innen:

2. Qualifikationsebene – nichttechnischer Verwaltungsdienst:                   6 Nachwuchskräfte

3. Qualifikationsebene – nichttechnischer Verwaltungsdienst:               15 Nachwuchskräfte

3. Qualifikationsebene – Verwaltungsinformatik:                                             1 Nachwuchskraft

Tarifbereich:

Verwaltungsfachangestellte:                     4 Auszubildende

Elektroniker*in für Betriebstechnik:       1 Auszubildender

Fachkraft für Abwassertechnik:                1 Auszubildender

Fachkraft für Veranstaltungstechnik:     2 Auszubildende

Industriemechaniker*in:                             2 Auszubildende

Praxisintegrierte Ausbildung zum / zur

Erzieher*in (PiA – vormals Optiprax):     10 Auszubildende

 

Berufspraktikant*innen im Jugendamt:                             18 Nachwuchskräfte

SEJ-Praktikant*innen:                                 6   Nachwuchskräfte

(sozialpädagogisches Einführungsjahr)
SPS-2 Praktikant*innen:                              3 Nachwuchskräfte

(Sozialpädagogisches Seminar 2.Jahr)

Bufdi:                                                                   3 Nachwuchskräfte

(Bundesfreiwilligendienst)

 

Wir wünschen allen neuen Kolleginnen und Kollegen einen guten Einstieg bei der Stadt und eine erfolgreiche Ausbildung. Wichtig und nicht vergessen, bei Fragen, Problemen, Schwierigkeiten wendet Euch rasch an die Jugend- und Auszubildendenvertretung, den Personalrat und an die Gewerkschaft ver.di. Ebenfalls nicht vergessen, Join the Union!

Zahlreiche Infos speziell für Berufsanfänger sind im Internet unter https://jugend.verdi.de und unter https://jugend-bayern.verdi.de zu finden. Dort sind u.a. ein spezielles Ausbildungsportal (http://ausbildung.info/), Tipps zum Start ins Berufsleben und Hilfestellungen zu den Rechten und Pflichten im Arbeitsverhältnis veröffentlicht. Es lohnt sich, schnell ver.di-Mitglied zu werden. Der Jugendsekretär in Mittelfranken ist Timo Klein, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg, Tel.: (0911) 23 55 7 -921 eMail: timo.klein@verdi.de.

Ausbildungshotline

Kostenlose Beratung der ver.di Jugend bei allen Fragen rund um die Ausbildung.

 

Ausbildungshotline ver.di Ausbildungshotline

 

 

 

 

 

 

Gut, dass es Urlaub gibt! Wir haben ihn erfunden! Einige Gedanken, nach einem Artikel von Gesa von Leesen, aus Kontext vom 7.8.2021

In einer Brauerei zu arbeiten, war um 1900 ein ziemlich mühsames Geschäft. Zwar gab es Aufzüge und Maschinen, doch ein Brauerei-Arbeiter galt mit über 30 Jahren als verbraucht. Rheuma und Schwindsucht waren typische Erkrankungen, dazu kamen die langen Arbeitszeiten und ständige Verfügbarkeit – die übliche „freie Kost und Logis“ wird zunehmend als Zwang verstanden. Bezahlten Urlaub gibt es nicht. In Stuttgart reichte es den Brauerei-Arbeitern. 1903 erkämpften sie als erste einen tariflich geregelten bezahlten Urlaub: drei Tage pro Jahr, ab einer Betriebszugehörigkeit von zwölf Monaten. So wurde aus dem Urlaub, den der Unternehmer aus Gnade gewährt, ein Recht. Der Allgemeine Deutsche Brauerverband, eine Vorläuferorganisation der heutigen Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), machte also den Anfang, andere Gewerkschaften folgten.

Doch der Kampf war mühsam. In den 1920er Jahren gab es zwar zunehmend tarifliche Urlaubsregelungen, aus heutiger Sicht allerdings waren sie mager. Es blieb meist bei drei, vier Urlaubstagen im Jahr für die  ArbeiterInnen. Damit diese knappe Freizeit gut genutzt werden konnte, bauten Gewerkschaften Ferienheime, boten Kurzreisen an. Im Bürgertum wurde derweil das Reisen Mode, Hotels empfingen immer mehr Gäste, Seebäder wurden beliebt, die Tourismusindustrie entstand.

Urlaub ver.di Urlaub

Im Nationalsozialismus gab es keine Tarifverträge mehr, Gewerkschaften waren verboten, Urlaub gab es per Richtlinie, in der Regel sechs bis zwölf Tage im Jahr, manchmal auch 16.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1949 in der DDR-Verfassung der Urlaubsanspruch festgeschrieben, anfangs zwölf Tage, später 18. Die BRD zog 1963 nach. Seitdem stehen laut Bundesurlaubsgesetz jeder und jedem Arbeitenden 24 Werktage Urlaub zu. Tatsächlich gilt das bis heute. In fast 60 Jahren hat sich also am gesetzlichen Urlaubsanspruch nichts geändert. Alles, was über die 24 Tage hinausgeht, ist von GewerkschafterInnen erstritten worden. Und so sind für viele heute 30 Tage Jahresurlaub normal. Übrigens 24 Werktage bedeuten in der fünf Tage Woche vier Wochen Urlaub.

Entwicklung des tariflichen Urlaubsanspruches

Die Auseinandersetzung um den tariflichen Urlaubsanspruch begann 1948: damals mit 12 Tagen im Jahr. Zu dieser Zeit hatte die Arbeitswoche noch sechs Arbeitstage, der Urlaub umfasste also gerade mal zwei Wochen. Zehn Jahre später gelang es der IG Metall erst, den Urlaubsanspruch auf drei Wochen pro Jahr anzuheben. 1967 hatten die Beschäftigten einen Anspruch auf 20 Urlaubstage. Der Anspruch auf Tarifurlaub ist 1977 im Durchschnitt auf 24 Werktage angewachsen. 1978/1979 wurde das Thema Urlaub erneut aufgegriffen. Mit einem sechswöchigen Streik schufen IG Metall-Mitglieder den Einstieg mittels Stufenplan zu einem sechswöchigen Urlaubsanspruch. 30 Tage – 6 Wochen Urlaub

Urlaub Sommer Free-Photos/Pixabay Sommerzeit ist Urlaubszeit

Im öffentlichen Dienst

Bis zum 31. Dezember 2012 hatten Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst einen Urlaubsanspruch in folgender Höhe: bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres 26 Arbeitstage, bis zur Vollendung des 40. Lebensjahres 29 Arbeitstage und danach 30 Arbeitstage.

Ab dem 1. März 2012 galt eine neue Altersstaffelung, wonach der Urlaubsanspruch bis zum vollendeten 55. Lebensjahr 29 Arbeitstage und danach 30 Arbeitstage betrug. Mit dem Tarifabschluss von April 2014 ist der Urlaubsanspruch dann für alle Beschäftigten im Bereich vereinheitlicht worden und beträgt seit Beginn des Kalenderjahres 2014 generell 30 Arbeitstage für Arbeitnehmer und 28 Arbeitstage für Auszubildende. Seit 2018 haben die Auszubildende auch 30 Tage Urlaub.

Stück um Stück wurde der Urlaubsanspruch auf 30 Tage angehoben (Basis: 5-Tage-Woche). Das ist nur fair und Erfolg der Gewerkschaft.

Kofferanhänger mit Aufschrift: Urlaub kommt nicht von ungefähr ver.di Aktionswoche Urlaub 2019

Zeit ist Macht

 

Warum eigentlich fordert niemand mehr Urlaub? Die Gewerkschaften fürchten, eine Auseinandersetzung über mehr arbeitsfreie Zeit wäre derzeit nicht zu gewinnen.

 

Der Streit um Arbeitszeit – egal ob wöchentliche oder jährliche – ist immer eine Machtfrage. Die Verfügung über Raum und Zeit ist ein wesentliches Herrschaftsmittel, und damit stellt sich letztlich die Grundfrage: Wer bestimmt über mich? Deshalb sind die Kämpfe um Arbeitszeit die härtesten. Der Weg hin zu 30 Tagen Urlaub begann Ende der 1970er mit einem sechswöchigen Streik der IG Metall, der mit einem Stufenplan endete. Die ist auch heute ein großes Thema. In der Regel würden Arbeitgeber am liebsten vorschreiben, wann und wieviel die Belegschaft arbeitet. Arbeitnehmer möchten darüber aber lieber selbst entscheiden. Es geht also wieder darum, wer über Zeit und Raum bestimmt.

 

Wer weniger arbeitet, ist zufriedener

 

Arbeitszeitflexibilisierung beschäftigt auch die Parteien. In ihren Programmen zur Bundestagswahl im September kündigen CDU und FDP an, eine wöchentliche statt einer täglichen Arbeitszeit festlegen zu wollen.Ähnlich die Grünen, die von „Umgestaltung der starren Vollzeit“ sprechen, immerhin „zum Vorteil der Arbeitnehmenden“. Die SPD schließt eine Verlängerung der täglichen Arbeitszeit aus, nur die Linke geht im Sinne von Arbeitenden voran. Sie will die Vier-Tage-Woche und den Mindesturlaub im Bundesurlaubsgesetz von derzeit 24 auf 30 Tage anheben. Island hat in den vergangenen Jahren zwei Versuche mit der Vier-Tage-Woche im öffentlichen Dienst durchgeführt. Ergebnis: Die Leute, die 32 Stunden gearbeitet haben, waren zufriedener, die Produktivität blieb konstant oder stieg. In Spanien beginnt auf Antrag der linken Partei Más Pais nach dem Sommer ein Versuch mit der Vier-Tage-Woche – in der Hoffnung, dass auf diese Weise Arbeitsplätze vor allem für junge Leute entstehen.

 

Weniger Arbeiten und trotzdem von seiner Arbeit leben können – das dürften sich viele Menschen wünschen. Die Debatte muss auch in Deutschland Fahrt aufnehmen. Geld ist schließlich genug da, nur zu viel am falschen Ort. So stiegen im Coronajahr 2020 alleine in Deutschland 69.000 Menschen zum Dollar-Millionär auf. Nicht durch ihrer Hände Arbeit, sondern vor allem durch Geldgeschäfte. Und dass Digitalisierung sowie Transformation mittel- und langfristig automatisch für mehr anständige Arbeitsplätze sorgen, erscheint unter derzeitigen politischen Machtverhältnissen eher illusorisch. Dafür muss heute wie damals bei den kämpferischen Bierbrauern selbst etwas getan werden. Arbeit muss auf mehr Schultern verteilt werden. Mehr Urlaub für alle!

Wandzeitung mit Begriffen zur Arbeitszeitverkürzung Heike Werner Arbeitszeitverkürzung

 

16. September ver.di Betriebsgruppe trifft sich

ver.di Betriebsgruppe trifft sich am Donnerstag, 16.9., ab 17.00 Uhr. Derzeit findet eine Umfrage statt, ob digital oder beispielsweise bei schönen Wetter in einem Biergarten. Wer teilnehmen möchte Anmeldung an roland.hornauer@stadt.erlangen.de.

 

Filosofen „Die Sanitäter haben mir sofort eine Invasion gelegt.“

Fritz Walter jun.

Ver.di Internetseite zur Bundestagswahl

Wer sich zur Wahl am 26.9.2021 informieren möchte, ist im Internet bei verdi-waehlt.verdi.de genau richtig. Zum einen gibt es zahlreiche digitale Angebote. Die Diskussionen vom ver.di Vorsitzenden mit Janine Wissler (Die Linke), Annalena Baerbock (Die Grünen) oder Olaf Scholz (SPD) können angesehen werden. Armin Laschet (CDU) und Christian Lindner (FDP) hatten aus Termingründen abgesagt. Zum anderen werden die zentralen Anforderungen von ver.di an die Parteien veröffentlicht. Natürlich werden die Termine von ver.di rund um die Bundestagswahl veröffentlicht.

Zum Endspurt im Wahlkampf geht es um den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, um’s Eingemachte. Wir wollen „Demokratie stärken, Frieden bewahren“, das ist die große Herausforderung in Zeiten gesellschaftlicher Spaltung und wachsender Konflikte. In zwei Veranstaltungen werden wir mit Vertreter*innen, Expert*innen und mit dem ver.di-Vorsitzenden Frank Werneke sowie unseren Mitgliedern über die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven diskutieren. Sei dabei!

Bundestagswahl ver.di Bundestagswahl

Am Dienstag, 14.9. von 17:00 – 18:30 Uhr Diskussion mit:

Ricarda Lang, Bündnis 90/Die Grünen
Pascal Meiser, Die LINKE
Falko Mohrs, SPD
Alexander Müller, FDP (angefragt)
Paul Ziemiak, CDU (angefragt)
Deborah Neuenfeld, ver.di-Jugend
Frank Werneke, ver.di-Vorsitzender
Wir wollen wissen:

Was kann antidemokratischen Tendenzen, Fake News, Hate Speech, Rechtsextremismus und anderen Formen der Menschenfeindlichkeit entgegengesetzt werden?
Welche Bedeutung kommt Pressefreiheit und öffentlich-rechtlichen Medien zu?
Wie können politische Teilhabe und Integration aller hier lebenden Menschen verbessert werden?
Am Donnerstag, 16. und Freitag, 17. September laden wir zu einer friedenspolitischen Konferenz.

Mach mit! Alle Veranstaltungen streamen wir live hier (verdi-waehlt.verdi.de) sowie auf Facebook und YouTube. Und natürlich kannst Du Dich als ver.di-Mitglied beteiligen und uns während der Streams Deine Fragen stellen. Wir freuen uns auf Deinen Beitrag!

Bundestagswahl 2021 ver.di ver.di wählt!  – Bundestagswahl 2021

ver.di-Bundestarifkommission beschließt Forderungen für die Tarif- und Besoldungsrunde mit den Ländern

Wir halten den Laden am Laufen.

Handeln. Für Morgen!

Die Ländertarifrunde ist wichtig für alle städtischen Beamt*innen

Um 5,0 Prozent, mindestens 150 Euro monatlich sollen die Tabellenentgelte steigen.

Ob in der Justiz, in den Verwaltungen, an den Universitäten, im Straßenbau, Küstenschutz oder in den Unikliniken der Länder – die Beschäftigten im öffentlichen Dienst sichern mit ihrer Arbeit die Infrastruktur, die die Gesellschaft braucht, um gut und sicher durch die Pandemie zu kommen. Das muss auch im Tarifergebnis für die 2,5 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder deutlich werden.

Der wirtschaftliche Einbruch und die hohen Ausgaben zur Krisenbekämpfung sind kein Argument gegen eine angemessene Anerkennung der Leistung. Auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder haben ein Recht auf gute Bezahlung. Außerdem stärken gute Tarifabschlüsse die Kaufkraft und stabilisieren damit die wirtschaftliche Entwicklung.

Kampagnenmotiv Tarifrunde der Länder 2021 ver.di TdL Kampagnenmotiv Bühne Gruppe

Gute Arbeitsbedingungen und gute Löhne sind darüber hinaus die Voraussetzung dafür, dass der öffentliche Dienst ein attraktiver Arbeitgeber bleibt. Nur so kann es gelingen, auch weiterhin qualifizierte Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. „Handeln.Für Morgen!“ – so lautet unsere Botschaft an die Arbeitgeber der Länder.

Die Forderungen u.a. im Einzelnen

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 5 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich.
  • Erhöhung der Entgelte der Auszubildenden, Studierenden und Praktikant*innen um 100
  • Euro monatlich.
  • Laufzeit 12 Monate.
  • Die Länder werden aufgefordert, das Verhandlungsergebnis zeit- und wirkungsgleich auf die Beamt*innen sowie auf Versorgungsempfänger* innen der Länder und Kommunen zu übertragen.

Die Tarifverhandlungen beginnen am 8.10, und werden am 1.-2.11. und 27.-28.11.2021 fortgesetzt.

Zeitplaner 2021-2022 rh Zeitplaner 2021-2022

Zeitplaner Sozial- und Erziehungsdienst 2020/2021

Der beliebte Zeitplaner für KollegInnen in Kindertageseinrichtungen kam im August bei uns an. Er wurde umgehend verschickt. Ver.di Mitglieder die nichts erhalten haben, aber einen Kalender möchten, mögen sich bitte umgehend melden. Kein Verteiler ist perfekt.

Weiterer Social Media Auftritt, jetzt bei Instagram und Telegram

Nach Facebook, „ver.di bei der Stadtverwaltung Erlangen“ eine noch ausbaufähige Gruppe, gibt es jetzt einen zusätzlichen Telegram- und Instagram-Account. Wer uns folgen möchte, einfach nach „verdi erlangen“ suchen und folgen, auch wenn es vielleicht nicht leichtfällt. Wer Ideen oder gar passende Bilder für unseren Auftritt hat, einfach an Volker Aschenbrenner oder Roland Hornauer mailen.

Griller II - Werner Lutz rh Griller - Werner Lutz

Neues von Werner Lutz

Einmischung

Es gibt Sorge wegen der Eimischung in die kommende Bundestagswahl durch andere Länder. Das ist unbegründet. Wenn sich jemand einmischt, sind es nicht die Länder, sondern nur Konzerne. Und die sind national wie international tätig.

Kavaliersdelikt

Wahr ist, dass eine gewisse Frau Tandler an Maskengeschäften mit der Schweiz bis zu 51 Millionen Euro zusammen mit ihrem Geschäftspartner verdient hat. Unwahr ist, dass es sich hierbei um Korruption handelt. Schließlich ist sie auch keine Abgeordnete, sondern nur die Tochter von einem gewissen Herrn Gerold Tandler, einer einstigen CSU-Größe. – Und deshalb ist es keinesfalls anstößig, sondern höchstens ein gutes Geschäft gewesen.

Kennzeichnungspflicht

Die Agrarministerin Klöckner will eine Kennzeichnungspflicht zur Haltungsform der Hühner für Eier in Lebensmitteln. Sie betont ausdrücklich, dass die Kennzeichnungspflicht für Eier, die nicht zum Verzehr gedacht sind, sondern im Bundestagswahlkampf auf Agrarministerinnen und andere Politiker geworden werden, nicht notwendig ist. - Solche sind waffenerwerbspflichtig.

Rätsel – neues „Rätsel“

Es war natürlich zu einfach, der abgebildete Bock stand für die städtische Referentin Sabine Bock, Referat VII, Umwelt und Klimaschutz. Dieses Mal wollen wir wissen, wer macht da eine schöpferische Pause?

Rätsel 9/2021 rh Rätsel 9/2021

 

 

 

 

 

 

Das waren noch Zeiten (VII)

Die Zahlen beim letzten Mal stehen für Erfolge der deutschen Nationalelf. Sie wurde viermal Weltmeister (1954, 1974, 1990 und 2014), dreimal Europameister (1972, 1980 und 1996) sowie einmal Konföderationen-Pokal-Sieger (2017). Dieses Mal die Zahlen 28, 06 und 1902.

 

Deutsch Boarisch Frängisch

Die Seife  d´ Soafa   die Säffe

 

Kunst mit Satzzeichen

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(Punkt, Komma, Strich)

Angeblich hat Sevillia den einzigen beschiffbaren Fluss in Spanien. "So ein Unsinn, wenn ich will kann ich in jeden Fluß der Welt schiffen“.

 

Oluhhut und „Krisenmanager“ Hubsie (stellvertretender Ministerpräsident Bayern Hubert Aiwanger), Teil 8

"Der harte Kern der Impfgegner braucht mich nicht"

13.7.2021

Deutsch – Arabisch

Glatze = Achwardamalhaardran

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Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Iris Schubert, PR, (86 2997, 86 2987, 86 2420 oder 86 1956, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden

  • Gemeinsamer Impfaufruf

Der KAV Bayern und ver.di-Bayern haben einen Aufruf zur Impfbereitschaft gegen Corona unterzeichnet.

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 13 / 2021 – Parteien: Steuerpläne für wen?

Alle Parteien versprechen zur Bundestagswahl Entlastungen bei der Lohn- und Einkommensteuer. Doch während SPD, Grüne und LINKE Entlastungen für niedrige und mittlere Einkommen durch höhere Steuern auf hohe Einkommen und Vermögen ausgleichen wollen, planen FDP und Unionsparteien für die Reichen die höchsten Steuersenkungen. Die resultierenden massiven Einnahmeausfälle sollen dann wohl die Armen durch Sozialkürzungen bezahlen.

  • Ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 14 / 2021 – Droht uns ein Inflationsschock?

Einkaufen, Tanken und Heizen wird teurer. Im August stiegen die Verbraucherpreise um 3,9 Prozent. Die größten Preistreiber sind Sondereffekte wie die höhere Mehrwertsteuer oder steigende Öl- und Benzinpreise. Folglich wird der Preisanstieg vermutlich nicht von Dauer sein.  Dennoch geht es in den nächsten Tarifrunden darum, drohende Kaufkraftverluste zu verhindern.

 

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Surfen Nr. 226

Unser Sozialstaat - Zukunft gerecht gestalten!
die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig ein ausgebauter Sozialstaat für die Bewältigung gesellschaftlicher Krisen ist. Einkommensverluste wurden abgefedert, das Gesundheitswesen konnte die Lage bewältigen. Die Pandemie hat aber auch Probleme und Defizite unseres Sozialstaats aufgezeigt. Besonders verwundbare Gruppen wie Soloselbstständige, Minijob-Beschäftigte, Menschen mit niedrigen Einkommen oder Alleinerziehende wurden nicht hinreichend geschützt. In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Schulen und Kitas wurden Personalmangel und Investitionsstau noch deutlicher als sonst.

Die neue Broschüre des Bereichs Wirtschaftspolitik „Unser Sozialstaat – Zukunft gerecht gestalten“ zeigt die zentralen Herausforderungen und Lösungsperspektiven aus Sicht von ver.di auf. Sie ist als Hintergrundmaterial insbesondere auch für Diskussionen im Bundestagswahlkampf geeignet.

Im Internet findet sich die Broschüre zum Download:

https://wipo.verdi.de/publikationen/++co++0e8e6f08-e604-11eb-bcdb-001a4a160119

 

das-fundamentalisten-haiku
warum könnä däi
in godds noomä ned endli
di kerch im dorf loun?

Fitzgerald Kusz

Kita-Check ver.di Kita-Check

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Guldur rh

FIDDLER`S GREEN

20.7.2021, KULTURINSEL WÖHRMÜHLE OPEN AIR VERLEGT IN DAS WESTBAD, ERLANGEN

Ursprünglich war eine kleine, aber feine Festival Reihe auf der Erlanger Wöhrmühl-Insel geplant. Mitten im Aufbau kam ein Hochwasser und das E-Werk Team schaffte es innerhalb weniger Tagen die Konzerte in das Westbad zu verlegen. Ein genialer Gedanke dem Hochwasser im Freibad ein Schnippchen zu schlagen. So hatten die Erlanger Irish-Speedfolker ein mehrfaches Heimspiel. Waren sie doch früher beim legendären Live im Westbad, wie zuletzt 2002, häufiger auf der Bühne. Als Support war „The Black Elephant Band“ angekündigt. Nicht wenige Besucher waren deshalb erstaunt, als der Nürnberger Jan Bratenstein sichtlich erfreut auf der Bühne stand und seine Songs als Alleinunterhalter über die große Musikanlage darbrachte. Es war ein kurzweiliger Auftritt.

Fiddler`s Green rh Fiddler`s Green

Pünktlich zum Ende der Tagesschauzeit um 20.15 Uhr standen Fiddler`s Green glücklich strahlend auf der Bühne und stimmten den alten Klassiker „Whiskey in the Jar“ an. Er stammte von der letztjährigen CD „3 Cheers For 30 Years“, mit der die Band einfach Klassiker neu in ihren Stil einspielten, um damit 30 Jahre Fiddler`s Green zu feiern. Corona machte 2020 alle dafür geplanten Konzerte zu nichte. Und so dauerte es bis zum 20.7.2021 um etliche der vor über einem Jahr eingespielten Klassiker live zu präsentieren. Natürlich im bekannten Stil der Band, schnell, heftig, schön druckvoll bei einem guten Sound, eigentlich so richtig zum Mittanzen, was leider Coronabedingt verboten war. Die Band verlegte sich daher auf Mitmachaktionen im Sitzen, ein schwacher Ersatz. Mit „Land in Sicht“ wurde auch erstmals ein ganz neuer Song mit komplett deutschen Lyrics angestimmt. Auch wenn damit die Hoffnung auf ein Ende der Corona-Einschränkungen ausgedrückt werden soll, sind deutsche Texte bei den Fiddlers gewöhnungsbedürftig. Dann folgte ein kraftvolles „Bottom Up“. Als Stefan Klug das Akkordeon beiseitelegte und die irische Rahmentrommel „Bodhrán“ in die Hand nahm, wurde es noch etwas heftiger. Einer der Höhepunkte war eine sehr rockige und energiegeladene Version des alten italienischen Partisanenliedes „Bella Ciao“. Neu war ein Showelement der Band, eine Theke wurde auf die Bühne gerollt und die Band warf sich zum Acapella-Song „John Kanaka“ von links nach rechts im Takt die Trinkbecher zu und reichte sie in die andere Richtung durch, ein sehr schöner Irish Pub Cup Song vom Album „Heyday“. Langsam wurde es dunkel und die Lightshow kam viel besser zur Geltung, passend zu den starken Songs wie „Yindy“ oder „Folk`s Not Dead“. Mit „Mcintyre“ endete der Set und nach kurzer Pause gab es noch insgesamt vier heftige Zugaben unter anderen „The Night Pat Murphy Died“. Mit dem obligatorischen „Blarney Roses“ endete leider pünktlich um 22.00 Uhr ein wieder einmal starkes Konzert der Fiddlers. Es hätte deutlich mehr Zuschauer verdient gehabt, erstaunlicherweise blieben fast ein Drittel der Sitzplätze bei einem Heimspiel leer.

Fiddler`s Green rh Fiddler`s Green

ver.di-Info