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Betriebszeitung der ver.di Betriebsgruppe Stadt Erlangen

verdi-Info Nr. 9/2017

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Info Nr. 9/2017 38. Jahrgang (seit 115 Jahren bei der Stadt aktiv!) vom 17. Oktober 2017

Inhalt:

  • Since 1902
  • Stellenplan 2018
  • EGO Beratungstermine
  • Ver.di Leistung Rechtsschutz
  • Filosofen
  • Es gäbe keine Gewerkschaft
  • 19. Oktober und 21. November Betriebsgruppe
  • Robert Bretting für uns aktiv
  • Kurz & knackig (Schutzwall, Budgetmittel, entdeckter Fehler, Termine und Veranstaltungen, Management per Order de Mufti – Tschüss Ordnungsamt, so haben GewerkschafterInnen gewählt, Neues von Herrn L., Preisrätsel, anfordern, surfen 186, Obs, aber ein Personalratsvorsitzender, Culdur – Jimmy Eat World und Bretonisches Leuchten ein Bretonen Krimi)

 

Ver.di seit 115 Jahren die gewerkschaftliche Interessenvertretung für die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung Erlangen!

 

Stellenplan 2018

Eine gut funktionierende Stadtverwaltung braucht gutes Personal. Eine wachsende Stadt braucht mehr Personal. Kommen zusätzliche Aufgaben hinzu braucht es noch mehr Personal. So einfach lässt sich die Vorlage der Stadtverwaltung zum Stellenplan 2018 zusammenfassen.

Fast 100 zusätzliche Stellen haben die Ämter und Referate beantragt. Natürlich sind auch einige Stellen für derzeit nicht bearbeitete gesellschaftspolitische Aufgaben wie beispielsweise die „Fachstelle Fairer Handel“ enthalten. Die Masse der Stellen wird aber benötigt, um auch künftig die Arbeit erledigen zu können. Einige der Stellen gerade im „normalen“ Verwaltungsbereich sind dringend nötig, damit es wieder zu erträglichen Arbeitsbedingungen kommt. Dies belegen einige Überlastungsanzeigen der betroffenen Beschäftigten in den letzten Monaten.

Überlastung richtig anzeigen Broschüre ver.di Überlastung richtig anzeigen Broschüre

Personal ist aber auch nötig, damit die Stadt investieren kann. Der Kämmerer Beugel freut sich über geplante Rekordinvestitionen im Haushalt 2018. Um diese Gelder aber sinnvoll ausgeben zu können bedarf es städtische Beschäftigte. Dies gilt auch für kleinere Unterhalts- und Sanierungsmaßnahmen im Stadtgebiet. Wer eine lebenswerte, gut in Schuss gehaltene Stadt will, braucht Arbeiter im Grün- und Straßenunterhalt. Gerade in diesen Bereichen gibt es zu eigenem Personal keine Alternative, da Privatfirmen diese Arbeiten, gerade wenn es sich um kleinere Aufträge handelt, nicht übernehmen.

Nach langer Zeit sollen wieder Stellen für Reinigungskräfte im EB 77 geschaffen werden. Begründet wird dies mit den sehr positiven Erfahrungen (seit 1.1.2017 wird im EB 77 probeweise mit eigenen Kräften gereinigt). Gerade das Argument bessere Reinigungsqualität können viele Beschäftigte, deren Arbeitsplätze durch Fremdfirmen gereinigt werden bestätigen.

Neue Stellen sollen aufgrund steigender Kinderzahlen erneut in den Kindertagesstätten und für den weiteren Kita-Ausbau geschaffen werden. Für die seit langem notwendigen qualitativen Verbesserungen, z. B. durch die Entlastung von Nichtpädagogischen Arbeiten, bleibt auch dieses Mal wohl kaum Spielraum.

Beschäftigte der Stadtreinigung reinigen das Beet um das Beethoven Denkmal in Bonn. Mai 2017 Herbing Stadtreinigung vor Denkmal

Nach den Vorstellungen der Stadtspitze sollen bei den Haushaltsberatungen für insgesamt 1,8 Mio. Euro zusätzliche Stellen beschlossen werden. Welche Stellen dies sind, werden die Priorisierungsdiskussionen in den Fachausschüssen des Stadtrates und in der Stadtspitze ergeben.

Ob es bei den 1,8 Mio. Euro bleibt, entscheidet der Stadtrat in den Haushaltsberatungen. Einige Stadtratsfraktionen haben sich bislang kritisch zu zusätzlichen Stellen geäußert. Allerdings geschah dies recht allgemein, ohne konkret zu sagen an welcher Stelle auf städtische Dienstleistungen verzichtet werden kann bzw. wo die Qualität der Arbeit der Stadtverwaltung reduziert werden kann. Erlangen ist eine attraktive Stadt, wer dies erhalten will, muss gerade auch in das städtische Personal investieren. Wenn nicht drohen Zustände wie in anderen Kommunen, wo monatelange Wartezeiten in Bürgerämtern herrschen oder Investitionsmittel mangels Beschäftigter nicht abgerufen werden.

 

Neue Entgeltordnung (EGO) – Letzte Beratungstermine für ver.di-Mitglieder

Durch die Einführung der neuen EGO zum 1.1.2017 ändert sich für die Beschäftigten mit Ausnahme der Beschäftigten in EG 9 und EG 13 mit Zulage nichts. Sie bleiben so eingruppiert wie bisher. Voraussetzung für eine Höhergruppierung durch die EGO ist ein Antrag durch den Beschäftigten. Die Beschäftigten können bis 31.12.2017 einen entsprechenden Antrag stellen. Das heißt es bleibt genügend Zeit für eine eingehende Beratung durch die Gewerkschaft, ob sich eine neue Eingruppierung durch die EGO lohnt oder eher eine Verschlechterung durch den Wegfall von Besitzständen ist. Wird innerhalb 2017 ein Antrag auf Eingruppierung nach der neuen EGO gestellt, wird in allen Fällen rückwirkend zum 1.1.2017 höhergruppiert. Das heißt nicht stufengleich.

Neue Entgeltordnung ver.di Neue Entgeltordnung

Beratungstermine in Erlangen

Die ver.di Sekretäre Christian Kleefeld und Frank Bess kommen an mehreren Tagen nach Erlangen, damit sich ver.di Mitglieder vor Ort beraten lassen können. An folgenden Tagen finden Beratungen in den Räumen des Personalrates, Nägelsbach Str. 26, II. OG statt:

Mittwoch, 8.11. und 6.12. jeweils von 9 – 13 Uhr

Wichtig, für die Beratung muss ein genauer Termin vereinbart werden. Die Koordination bzw. Terminvergabe macht Dietmar Radde (telefonisch 86 2420 oder per Mail dietmar.radde@stadt.erlangen.de). Wir bitten um rasche Anmeldung. Bei der Anmeldung teilen wir mit, welche Angaben für eine qualifizierte Beratung unbedingt erforderlich sind.

 

ver.di

Wenn's vors Gericht geht

Rechtsschutz ist eine kostenlose Leistung für Mitglieder

48 Befristungen in acht Jahren - das darf nicht sein. Ein ver.di-Mitglied, das bei der Stadt Stuttgart immer wieder nur eine befristete Beschäftigung bekam, klagte mit Hilfe der DGB-Rechtsschutz GmbH und gewann. Die Mitgliedschaft in ver.di lohnt sich, wie das Beispiel zeigt, denn Gewerkschaftsmitglieder bekommen im Konfliktfall kostenfreien Rechtsschutz in allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts.

Das klagende ver.di-Mitglied aus Stuttgart war seit dem 1. Juli 2004 bei der Stadt mit 9,09 Prozent der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit bei Vollbeschäftigung unbefristet beschäftigt. Diese Stundenzahl wurde, ebenfalls unbefristet, auf 12,33 Prozent erhöht. Ab dann aber kamen weitere Wochenarbeitsstunden nur noch befristet dazu: insgesamt 48 Befristungen. Der letzte dieser vielen Änderungsverträge sah eine Arbeitszeit von 62,5 Prozent einer Vollzeitstelle vor und war erneut befristet. Dagegen setzte sich die Beschäftigte erfolgreich zur Wehr. Das Arbeitsgericht Stuttgart begründete, die Befristungen hätten die Arbeitszeit in der Spitze auf 75 Prozent der regelmäßigen Vollzeit erhöht. Nach dieser langen Zeit sei der Frau nicht zuzumuten, "wieder auf das Niveau eines geringfügigen Beschäftigungsverhältnisses zurückzufallen."

Logo ver.di-Rechtschutz ver.di ver.di Rechtsschutz

Peter Schmitz, Rechtssekretär bei ver.di, sagt, das Verfahren sei typisch: "Wir wollen dem Mitglied zu seinem Recht verhelfen, andererseits dienen die Verfahren auch dazu, neue soziale Schutzvorschriften durchzusetzen." In dem aktuellen Fall gehe es um prekär Beschäftigte und indirekt auch um die Diskriminierung von Frauen - Probleme, um die sich ver.di ohnehin über den Fall hinaus kümmert.

ver.di und DGB gemeinsam

Für den ver.di-Rechtsschutz arbeiten Jurist/innen von ver.di und der DGB-Rechtsschutz GmbH. Jährlich bearbeiten sie rund 50.000 Verfahren für ver.di-Mitglieder, das bedeutet, jedes 40. Mitglied wird in einem Jahr durch die Gewerkschaft rechtlich vertreten. Die Beratungen vor Beginn einer Vertretung sind sogar noch wesentlich mehr. Der Rechtsschutz erstreckt sich aber nicht nur auf das Arbeits- und Sozialrecht. Auch in Fragen des Beamtenrechts und im berufsbezogenen Vertrags- und Urheberrecht bietet ver.di kompetente fachliche Vertretung.

Im Jahr 2016 hat die DGB-Rechtsschutz GmbH insgesamt 120.873 neue Verfahren geführt und dabei einen Betrag von 253 Millionen Euro für die Mitglieder der DGB-Gewerkschaften erzielt. Knapp ein Drittel dieser neuen Verfahren wurden für ver.di-Mitglieder geführt. ver.di steht damit bei den Fallzahlen an zweiter Stelle.

Wie wichtig der Rechtsschutz ist, zeigt auch ein Blick in die Verfahrensstatistik: So ging es in jedem zweiten arbeitsrechtlichen Fall ums Arbeitsentgelt und in jedem vierten Prozess um betriebsbedingte Kündigungen. Das grundsätzliche Ziel sei es, die gesamte soziale Existenz der Betroffenen zu sichern und möglichst Altersarmut zu verhindern, sagt Peter Schmitz. Daher blieben auch die sozialrechtlichen Verfahren im Jahr 2016 auf einem hohen Niveau. Hier ging es vor allem um Fragen der Grundsicherung für Arbeitslose, ums Schwerbehindertenrecht und die Arbeitslosenversicherung. Doch auch Konflikte um Erwerbsminderungsrenten in der gesetzlichen Rentenversicherung führen immer häufiger vor Gericht.

Von Marion Lühring, aus ver.di Publik 2-2017

 

Impressum:
V.i.S.d.P.: C. Kleefeld, ver.di-Fachbereich Gemeinden, Kornmarkt 5-7, 90402 Nürnberg, Tel. 091123557107, Auflage 875 Stück, Redaktionsschluss, 11.5.2017. Die Kosten für den Druck wurden durch ver.di-Beiträge finanziert. Vielen Dank an alle ver.di-Mitglieder in der Stadtverwaltung. Nachdruck nur mit Genehmigung! Kontakt: roland.hornauer@stadt.erlangen.de

Spätzle hab ich noch nicht gegessen, aber im Allgemeinen mag ich Geflügel.

Torsten Legat

 

 

 

 

 

Stell Dir mal vor, es gäbe keine Gewerkschaft!

Es gäbe keine Tarifverträge ...

Es gäbe keine Überstundenzuschläge, Nachtzuschläge etc. ...

Es gäbe keine Jahressonderzahlung (Urlaubs- oder Weihnachtsgeld) ...

Es gäbe keine tariflich geregelte Betriebliche Altersversorgung …

Es gäbe keinen Kündigungsschutz...

Es gäbe keine Kündigungsfristen ...

Es gäbe keine Personalvertretungsgesetze ...

... also auch keine Personalräte ...

... und keine Jugend- und Auszubildendenvertretungen ...

Es gäbe keinen bezahlten Urlaub ...

Das ginge auch an den Beamtinnen und Beamten nicht spurlos vorbei ...

Geringer Besoldungsanpassungen ...

Es gäbe keine Solidarität ...

Es gäbe kein Miteinander ...

Es gäbe keinen Fortschritt ...

Wie gut, dass es uns gibt!

Wir machen das!

ver.di

 

2017 wechselnde Tage!

MITMACHEN

19. Oktober und 21. November ver.di Betriebsgruppe trifft sich

Die Arbeit von ver.di bei der Stadt Erlangen wird in monatlichen Treffen der Betriebsgruppe, im Jahr 2017 jeweils ab 17.00 Uhr, abwechselnd Dienstag, Mittwoch und am Donnerstag bestimmt. Jedes ver.di-Mitglied bei der Stadt kann gerne mitmachen, kommen und seine Ideen und Anregungen einbringen. Wer künftig eingeladen werden möchte, einfach bei uns melden, telefonisch oder per Mail an roland.hornauer@stadt.erlangen.de. Die interne Einladung enthält zusätzlich immer lesenswerte Tagesordnungspunkte. Die nächsten Treffen sind am 19. Oktober und 21. November, jeweils 17.00 Uhr, im Sitzungsraum beim Personalrat, Nägelsbachstr. 26, II. OG.

Für uns im Personalrat aktiv (XI)

Wie angekündigt stellen wir in jeder Infoausgabe unsere Personalräte vor. Dieses Mal ist Robert Bretting vom Tiefbauamt dran. Robert ist seit 2002 Mitglied im Stammpersonalrat und telefonisch unter der 86 2047/48 erreichbar.

1. Seit wann bist Du bei der Stadt Erlangen beschäftigt, und in welchem Bereich arbeitest Du?

Seit 1982 und ich arbeite seitdem ununterbrochen im Tiefbauamt.

2. Welche Ausbildung hast Du? – Hast Du bei der Stadt Erlangen gelernt?

Ich habe bei der Stadt Erlangen den Beruf des Straßenbauers gelernt, die Ausbildung war drei Jahre lang.

Robert Bretting rb Robert Bretting

3. Du bist schon lange im Personalrat. Was hat Dich bewegt, für den Personalrat zu kandidieren?

Ich wurde auf eine Kandidatur das erste Mal vom Kollegen Ronald Sechser angesprochen. Ich fand es gut, was im Personalrat diskutiert wird. Schließlich betrifft es auch oft die Kollegen von mir im Tiefbauamt.

4. Hast Du damit gerechnet, dass Du gewählt wirst? Wie haben Deine KollegInnen reagiert?

Meine Kollegen haben es begrüßt, ich habe mich gefreut, wieder gewählt zu werden.

5. Was nervt Dich bei Deiner Arbeit manchmal?

Kein Feedback von den Führungskräften, schlechte Kommunikation mit den Führungskräften, zu wenig Wertschätzung, kein Mitarbeitergespräch.

Die Arbeitsverdichtung ist höher geworden. Früher waren wir 70 Kollegen, als ich angefangen habe, jetzt sind wir ca. 40.

Dadurch sind der Stress und die Belastung höher geworden. Auch die Belastung durch Umweltveränderung ist größer geworden. Die Hitze im Sommer bei Straßenbauarbeiten ist sehr belastend für die Gesundheit.

6. Liest Du regelmäßig? Welches Buch zurzeit?

Ich bin an der Rocker-Szene interessiert und lese darüber viel.

7. Machst Du Sport? – Hast Du Hobbys? – Wenn ja welche?

Ich gehe spazieren und wandern. Mein Hobby ist Motorradfahren.

8. Warum bist Du ver.di-Mitglied geworden?

Es war im Arbeiterbereich üblich, sich in der Gewerkschaft zu organisieren. Wenn man etwas erreichen will, gibt es keine Alternative.

9. Wie könnte das ver.di-Info verbessert werden? Was fehlt?

Mehr auf spezielle Themen eingehen, z.B. Leistungsentgelt. Renteninformation, städtische Vergünstigungen, z.B. Zuschüsse für E-Bikes.

 

Schutzwall

Manche Diskurse zwischen Dienststelle und Personalrat sind nicht immer freundlich und bleiben deshalb auch nicht friedlich. Um sich künftig davor zu schützen, zumindest vor einer persönlichen Konfrontation hat das Personalreferat testweise den Weg vom Personalrat über die Sedanstraße zum Rathaus blockiert wie das Bild beweist. Bewährt sich die Blockade ist beabsichtigt ein festes Mauerwerk zu errichten, einen Antipersonalrats-Schutzwall quasi.

Schutzwall rh Schutzwall

Budgetmittel sinnvoll einsetzen

Wir hatten im Info Nr. 7/2017 darüber informiert, dass die Ämter über hohe Budgetrücklagen verfügen und deshalb genügend Geld da ist, um die Arbeit zu erleichtern. Wir erhielten daraufhin einige Anfragen, welche Erleichterungen wir denn gemeint haben. Nachstehend deshalb eine unsortierte Auflistung von Möglichkeiten. Konkret empfiehlt sich natürlich eine arbeitsplatz- bzw. bereichsbezogene Recherche im Internet (einfach bei der Suchmaschine „Arbeitserleichterungen für …“ eingeben und in den Ergebnissen suchen).

Fußstützen, Lesepult, Sitzball, Beschattung, Ventilator, Kaltgetränke bei Hitze, Kaffeeautomat, Stretchbänder, Teeküchen und Sozialräume gut ausstatten, alte Geräte nicht mehr reparieren, dafür neue anschaffen, für sehschwächere Menschen die PC-Ausstattung verbessern, Qualität von Rollwägen und sonstigen Transportgeräten verbessern, Treppensteigen – Cargo Lifter, Supervision und Coaching anbieten, Hilfskräfte zur Unterstützung beschäftigen, Kommunikationsinseln schaffen und ausstatten……

 

Fehler

Unser Motto, wer Fehler findet darf sie behalten hat sich noch nicht überall herumgesprochen. Von Dr. Brigitte Zach, Fachbereichsleiterin Gemeinden im ver.di-Landesbezirk Bayern erhielten wir den Hinweis „habt ihr beim Normaalverdiener an einen Aal gedacht?“

 

Deutsch Boarisch Frängisch

Früh        friah          frühs

 

Termine & Veranstaltungen

  • Von mutigen Menschen und von den vielfältigen Formen des Widerstands – auch vor Ort in Nürnberg -  erzählt eine Ausstellung, die von der Stiftung 20. Juli 1944 und von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gemeinsam entwickelt wurde. Durch die Ausstellung führt uns Kollege Georg Neubauer, Vorsitzender VVN/BdA Nürnberg. Wir freuen uns auf die anschließende Diskussion mit Euch und laden ein zur:
    Führung durch die Ausstellung “Was konnten sie tun?“ am Montag, 23. Oktober 2017, 17:30 Uhr, Kulturwerkstatt „Auf AEG“ in der Fürther Str. 244d
  • ver.di praktisch Workshop „Visualisierung – es geht auch ohne PowerPoint“, am Donnerstag, 19. Oktober 2017, 17:30 Uhr bis 20:30 Uhr im Gewerkschaftshaus Nürnberg, ver.di K.i.B.S., EG
  • Aktuelles vom Bundesarbeitsgericht und den Landesarbeitsgerichten stellt uns Kollege Ulli Schneeweiß, Rechtssekretär aus dem ver.di Team Recht und Beratung bei Arbeitsrecht aktuell  - vor Ort in Erlangen vor „Arbeitsrecht wird gemacht“ am Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18:00 Uhr im E-Werk Erlangen, Tagungsraum 3, Fuchsenwiese 1, Erlangen.

Anmeldung jeweils an: nicole.adelmann@verdi.de

Neuer Personalamtseingang für Beschäftigte rh Neuer Personalamtseingang für Beschäftigte

Management per Order de Mufti – oder ein Amt wird überraschend aufgelöst

Vor wenigen Tagen erfuhren die betroffenen Führungskräfte und anschließend blitzschnell viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, dass in der Haupt-, Finanz- und Personalausschusssitzung des Stadtrates am 18.10.2017 die Auflösung des Ordnungsamtes beschlossen werden soll. Dies versteckt sich hinter dem Tagesordnungspunkt „Organisatorische Veränderungen im Referat Recht, Sicherheit und Personal (Ref. III), Referat Wirtschaft und Finanzen (Ref. II) sowie im Referat Planen und Bauen (Ref. VI)“ und kann über das Ratsinformationssystem weltweit abgerufen werden. Diese Vorlage hatte keinerlei verwaltungsinternen Vorlauf bzw. die Betroffenen wurden im Gegensatz zu früheren Organisationsveränderungen (wenn beispielsweise im Personalamt etwas umorganisiert wurde, fanden zahlreiche Beschäftigtenworkshops statt) vor vollendete Tatsachen gestellt. Eine Beteiligung des Personalrates erfolgte nicht, er wurde wie die Führungskräfte von den vollendeten Tatsachen in Kenntnis gesetzt. Umgesetzt soll das Ganze zum 1.11.2017 (!) werden. So schaut heute Beteiligungsorientierung und Beteiligung der Beschäftigten aus. Verwaltungskulturmäßig sind wir wieder in den fünfziger Jahren gelandet. Ein Masterplan Personalmanagement ist mehr als überflüssig. Als Lektüre zu empfehlen "Per Order de Mufti läuft nichts": betriebliche Gestaltungsprozesse als Problem sozialer Steuerung, Buch von Dieter Seitz. Zum Schluss ein Tipp, Beschäftigte, die verhindern wollen, dass ihr Amt aufgelöst wird, sollten ihren Amtsleiter sehr pfleglich behandeln, nicht dass er sich erfolgreich wegbewirbt.

 

So haben GewerkschafterInnen gewählt

Mehr als 50 000 Menschen hat die Forschungsgruppe Wahlen am Tag der Bundestagswahl 2017 zu ihrer Stimmabgabe interviewt. Ein großer Teil der Befragten hat den MeinungsforscherInnen zudem Auskunft über Gewerkschaftsmitgliedschaft, Erwerbsstatus und Berufsgruppe gegeben. Die SPD bleibt trotz deutlicher Verluste die Partei, der eine Mehrheit von 29 Prozent der GewerkschafterInnen ihre Stimme gegeben hat. Es folgt die Union aus CDU/CSU mit 24 Prozent der Gewerkschaftsstimmen. Alle Parteien der großen Koalition müssen im Vergleich zur letzten Wahl deutliche Verluste hinnehmen. So kam die SPD 2013 noch auf 35,9 Prozent der Stimmen aus dem Gewerkschaftslager. CDU/CSU sackten hier um rund acht Prozent von vormals 32,4 Prozent ab. Zulegen konnte die AfD. Ihr gaben 15 Prozent der gewerkschaftlich organisierten Befragten die Stimme. Auch Linke und FDP legen zu. Eindeutig bleibt die Präferenz der GewerkschafterInnen unter den ArbeiterInnen und Angestellten: Beide Gruppen haben mehrheitlich für die Sozialdemokratie gestimmt. Bei den ArbeiterInnen folgen CDU/CSU mit 22 Prozent und AfD mit 19 Prozent. Die gewerkschaftlich organisierten BeamtInnen (dazu gehören auch die Mitglieder des Beamtenbundes) wählen CDU/CSU als stärkste Kraft. Ginge es nach den Frauen in den Gewerkschaften hätte Rot-Rot-Grün eine klare Mehrheit. So kommen SPD, Linke und Grüne bei den Gewerkschafterinnen im Vergleich mit allen WählerInnen deutlich besser weg. Einen klaren Unterschied im Wahlverhalten gibt es beim Vergleich von Ost- und Westdeutschland. Während GewerkschafterInnen in Westdeutschland mit 31 Prozent für die SPD stimmen, bekommt die Partei im Osten gerade mal auf 18 Prozent. Mit 22 Prozent liegen AfD und Linke gleichauf. Die CDU kann sich mit 24 Prozent knapp im Gewerkschaftslager behaupten.

Arbeitsbedingungen wie vor 500 Jahren Werner Lutz Wie vor 500 Jahren

Neues von Herrn L.

Denkzettel

Als die Deutschen vor einiger Zeit schon einmal den Regierenden einen kleinen Denkzettel verpassen wollten und eine nationalistische Partei gewählt haben, gab es danach über siebzig Millionen Tote und eine Welt in Trümmern.

Polizeimeldung zur Schleierfahndung:

Die Polizei teilt mit, daß für das Tragen von gesichtsverhüllenden Schleiern im Auto künftig 60 Euro Bußgeld erhoben werden. Als Ausgleich dafür wird bis auf weiteres das Alkoholverbot im Straßenverkehr aufgehoben. Alkoholschleier verhüllen nämlich nach ersten Tests nicht das Gesicht. – Die Identität des Fahrers ist gut erkennbar, und darauf kommt es jetzt an. Außerdem können stark alkoholisierte Fahrer schneller gefaßt werden, wenn sie im betrunkenen Zustand Verkehrsunfälle verursachen und nicht verschleiert sind.

Sehr geehrter Herr Bundestag,

jedes Mal, wenn ich bei Ihnen auf diesen Link gehe, was ein Abgeordneter hierzulande verdient, bekomme ich eine Fehlermeldung. Ich erfahre dann nur, was ein Abgeordneter erhält.

Hochachtungsvoll

Gustaf Schambauer

Wahlstatistik

…und so sieht der typische Durchschnittswähler nach der diesjährigen Bundestagswahl aus: er besitzt einen kleinen Waffenschein, hat eine angeborene Obergrenze und wollte in der Wahlkabine eigentlich seinen Tippschein ausfüllen.

Obergrenze

Wahr ist, daß es nach wie vor keine Obergrenze gibt. Unwahr ist, daß dies auch für die Anzahl der Forderungen nach einer Obergrenze durch Herrn Seehofer gilt.

Das Letzte zur Wahl

In Folge des Verursacherprinzips (Erfindung von Hartz IV, Flaschensammel-Rente und neudeutsches Kriegsgetümmel) ist nicht mehr auszuschließen, daß die SPD in den nächsten Jahren in gefährliche Nähe zur AFD rückt. – Zumindest was die Wahlprozente angeht.

 

Neues Rätsel – Auflösung

Wir wollten den Namen einer städtischen Einrichtung wissen, der sich aus den beiden Bildern (OB Dr. Janik, Floh genannt und einer Kiste) ergibt. Der OB selbst war der Erste. Exakt 59 Minuten nach dem Vermailen des Infos antwortete er: „Flohkiste (-; - aber ich bin wohl befangen.“ Sahen wir nicht so, schließlich hat er „Kiste“ richtig erraten und er erhielt natürlich einen Preis (Traubenzucker zum Stärken, die wichtige ver.di-Karte mit den Terminen des Clubbs und die Karte mit Blumensamen). Diese Preise erhielten alle richtigen Einsendungen, wir haben uns über die Rekordbeteiligung gefreut. Wir waren aber irritiert, als uns eine Kollegin die Karte mit den Clubb Terminen mit der Bemerkung „Sorry, falscher Verein“ zurück schickte. Welcher Verein ist denn richtig, ein Grün-Weißer oder ist gar der Nordösterreichische gemeint, der nicht verlieren kann? Beim neuen Rätsel wollen wir wieder mal wissen, wo steht das schöne Fachwerkgebäude?

Rätsel 9-2017 rh Rätsel 9-2017

Alle nachstehenden Informationen und Materialien etc. können bei Silvia Beyer, Doris Blacha, Dietmar Radde oder Werner Lutz, PR,  (86 2420, 86 1685 oder 86 2384, Fax 86 2878, Mail roland.hornauer@stadt.erlangen.de) angefordert werden!

  • ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 15 / 2017 – Mehr Personal! 

Mehr Personal in Kitas, Schulen, Krankenhäusern und in der Pflege – das versprechen jetzt viele Parteien. Doch Wahlversprechen reichen nicht. Sie müssen auch finanziert und umgesetzt werden. Wenn gleichzeitig auch für Reiche die Steuern gesenkt werden sollen, geht das nicht.

  • Broschüre zum Umgang mit rechtspopulistischen Positionen

Populisten haben weltweit Hochkonjunktur. In Deutschland versteht sich die AfD als Partei für die Abgehängten dieser Gesellschaft. Wenn Gewerkschaftsmitglieder überproportional häufig AfD wählen, läuft etwas schief. Als Gewerkschaft sind wir zwar parteipolitisch neutral, aber unpolitisch sind wir nicht. Zu diesem Zweck hat eine Arbeitsgruppe des ver.di-Landesbezirks Bayern diese Broschüre erarbeitet. Sie soll bei der Auseinandersetzung mit rechtspopulistischen Positionen in ver.di und in der Gesellschaft helfen.

  • ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 16 / 2017 – Gerechte Rente! 

Ohne einen Kurswechsel in der Rentenpolitik werden in Zukunft immer mehr Menschen nicht von ihrer Rente leben können. Das Rentenniveau muss stabilisiert und wieder angehoben und Altersarmut muss bekämpft werden. Bei der Bundestagswahl am 24. September geht es auch darum, welche Rentenpolitik die verschiedenen Parteien vertreten.

  • ver.di Wirtschaftspolitik aktuell 17 / 2017 – Tarifverträge stärken! 

Seit zwei Jahrzehnten schwindet die Reichweite von Tarifverträgen. Dagegen kann Politik etwas tun. ver.di fordert: Prekäre Jobs müssen eingedämmt und Tarifverträge verbindlicher gemacht werden. Zudem muss es einfacher werden, Tarifverträge als allgemeinverbindlich zu erklären.

  • ver.di b+b Bayern - Seminarprogramm 2018

 

Surfen 186

Dieses Mal ein Hinweis nur für Surfer im städtischen IT-Netz. Es werden ja immer wieder neue Programme eingeführt, die für Erleichterung sorgen. Natürlich nicht für die Masse, sondern meistens für einige Wenige in einer zentralen Dienstelle. Ein Beispiel dafür ist LOGA.net, das WEB-Portal des Personal- und Organisationsamtes. Wer einen städtischen PC hat, bekommt keine Gehaltsabrechnung mehr, sondern kann sie über LOGA.net abrufen. Wenn er sie findet! Über LOGA.net soll/muss auch der Urlaub beantragt werden. Ist jemand so wichtig, dass er über dieses Portal den Urlaub genehmigen kann, dann legt das Portal automatisch die Rolle „Vorgesetzte/r (UA, RA)“ an bzw. springt dorthin. Mit dieser Rolle kommt man aber nicht über die Schaltflächen „Mitarbeiterdaten“ und „Archivierte Dokumente“ zu den Dokumenten wie die Gehaltsbescheinigung. Klar, wer Vorgesetzter ist verdient mehr als genug und braucht deswegen keine Bescheinigung. Wer trotzdem neugierig ist, warum so viel überwiesen worden ist, muss die Rolle wechseln und „Mitarbeiter/in (UA, RA)“ werden und endlich können die spannenden, archivierten Dokumente angeklickt werden. Supi und herzlichen Dank für diese Erleichterung des Alltags! Natürlich ist es bequem vom PC seinen Urlaubsantrag zu stellen, elektronisch die Stellvertretungen regeln und elektronisch den Antrag genehmigen zu lassen. Aber damit fällt wieder ein Stück direkte Kommunikation und auch körperliche Bewegung ersatzlos weg.

 

Herbst-haiku

bläddä bläddä bläddä
bläddä bläddä bläddä:
woän däi alle afferm baam?

Fitzgerald Kusz

 

Es gibt wohl nur einen Personalratsvorsitzenden, aber viele Obs

Nur so ist zu erklären, dass bei der Unterzeichnung von Dienstvereinbarungen, siehe nachstehendes Beispiel, beim OB der volle Name aufgeführt wird, während beim PR-Vorsitzenden der Nachname reicht.

Dr. Florian Janik - Hornauer rh Dr. Florian Janik - Hornauer

 

 

 

 

JIMMY EAT WORLD

NÜRNBERG, HIRSCH, 27.6.2017

Seit ihren ersten Nürnberger Auftritt, im Februar 2001 im Komm, haben sich Jimmy Eat World stark weiter entwickelt, ohne allerdings bis heute den ganz großen Durchbruch geschafft zu haben. JEW aus Arizona stand und steht nach wie vor für eine sehr rockige und gitarrenlastige Indiemucke. Einige Songs klingen dank des Einsatzes eines zusätzlichen Keyboards breiter und unterscheiden sich damit deutlich von den gewohnten Stromgitarrensongs. Der volle Hirschsaal ließ sich jedenfalls ab den ersten Takten rocken und nach einer guten Viertelstunde tropfte es von der Decke. Kein Wunder wenn solch starke Songs wie „Bleed American“ und „I Will Steal You Back“ am Anfang der Setlist stehen. Mit „Get Right“ wurde dann der erste Song von der letzten CD „Integrity Blues“ angestimmt. Deutlich war zu spüren, dank der zahlreichen Auftritte im Rahmen ihrer derzeitigen Welttournee, nach USA

JEW rh JEW

im Mai, Anfang Juni Japan und jetzt die europäischen Festivals wie Hurricane oder Rock Werchter, gemischt mit Clubshows wie im Hirsch, sind JEW gut eingespielt und hauen zur Freude des Publikums einen Kracher nach dem anderen raus. Der Hirsch wurde so ganz schön unter Strom gesetzt. Im Mittelpunkt steht natürlich Sänger und Gitarristen Jim Adkins, der schon nach 30 Minuten komplett durchgeschwitzt war. Adkins unterhielt immer wieder gut gelaunt das Publikum mit lockeren Geschichten und bedankte sich wiederholt für den tollen Empfang und dem lauten Jubel. Leider ging mit dem zuckersüßen „Sweetness“ als 3. Zugabe das Konzert nach gut 90 Minuten zu Ende.

 

BRETONISCHES LEUCHTEN

JEAN-LUC BANNALEC

BRETONEN KRIMI

KIEPENHEUER & WITSCH VERLAG, 312 SEITEN; ISBN 978-3-462-05056-1

Bretonisches Leuchten ist schon der sechste Fall von Kommissar Dupin. Der unbekannte Autor, Jean-Luc Bannalec ist ein Pseudonym, hat mit seinen bretonischen Krimis einen regelrechten Hype ausgelöst und ist Dauergast in den Bestseller-Listen. Zusätzlich wurden seine ersten fünf Bücher für das Fernsehen verfilmt. Er beschreibt darin die Eigenheiten der Bretonen, die Landschaft und die kulinarischen Spezialitäten in einer Genauigkeit, die einem Reiseführer entstammen könnte. Im sechsten Fall wird Kommissar Dupin fast gezwungen mit seiner Freundin der Kardiologin Claire Urlaub zu machen. Sie sind an die berühmte Rosa Granitküste, Côte de Granit Rose, im Norden der Bretagne gefahren. Die ersten Tage zwingt Claire Dupin zum Nichtstun. Dupin nutzt jede Gelegenheit den Strand zu verlassen und sucht förmlich nach einem Kriminal-Fall. Natürlich verschwindet dann auf einmal eine Frau, auf einer Abgeordneten wird ein Anschlag verübt und eine Leiche taucht auch noch auf. Heimlich ermittelt Dupin, Claire und seine Arbeitskollegen dürfen nichts mitbekommen.

Bretonen Krimi verlag Bretonen Krimi

Mit immer fadenscheinigeren Ausreden seilt sich Dupin ab, bis er merkt, dass auch seine Freundin heimlich per Telefon als Chefin der Kardiologie „arbeitet“. Beide wissen das sie sich was vor machen, doch die absurde Komödie wird bis zum Schluss aufrecht erhalten. Natürlich löst Dupin die vermeintlich verschiedenen Fälle. Die Fälle selbst sind leidlich spannend, erscheinen ziemlich konstruiert zu sein und sind eigentlich nur die Grundlage möglichst viel Lokalkolorit zu beschreiben. So wird täglich ein Bretonen-Selbsttest aus einer Tageszeitung zitiert wie zum Beispiel „Du erkennst, dass du ein Bretone bist, wenn du dich im Falle einer Verspätung mit ich habe mir beide Hände an einer Sardinenbüchse verletzt oder mein Lieblingsschwein ist gestorben entschuldigst“. Die Stärke von Bannalec sind die sehr realistischen Beschreibungen. Die Landschaften, die Kultur, die dort lebenden Menschen und natürlich die Persönlichkeit und Charakter der Hauptpersonen Claire und Dupin werden dadurch richtig greifbar. Die verschiedenen Figuren werden meist sympathisch dargestellt, zum Teil mit einer Brise Ironie. „Bretonisches Leuchten“ ist leichte Kost, richtige Urlaubslektüre und Reiseführer in einen für die Bretagne.

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